Montag, 20. November 2017

[NaBloPoMo] Tag 20 - Das Angstexperiment von J. A. Kontrath und Kerstin Fricke

Genre: Horror
Reihe: Einzelteil
Autor: J. A. Kontrath und Kerstin Fricke
Erscheinungsjahr: 2017
Sprache: deutsch
Verlag:AmazonCrossing
ISBN: 978-1477809211
Preis: 9,99 € (Print)
Seiten: 320



Über den Autoren:
J.A. Konrath hat im Rahmen seiner Jack-Daniels-Serie bereits zehn Romane verfasst, die in keiner bestimmten Reihenfolge gelesen werden müssen. In deutscher Sprache sind bisher die Titel »Mr. K«, »Kite«, »Der Lebkuchenmann«, »Guter Bulle, böser Bulle«, »Die Psychopathen«, »Der Chemiker«, »Die Scharfschützen«, »Die Erzfeinde«, »Der Nagelkiller« und »Die letzte Runde« erschienen.
Außerhalb der Serie wurden »Alle wollen Tequila«, »Die Brandmörder« sowie der Techno-Thriller
»Auf der Liste« veröffentlicht.

Der Autor hat zudem unter dem Pseudonym Jack Kilborn mehrere Horrorromane geschrieben.

Die Verkaufszahlen von J.A. Konraths E-Books haben die Millionengrenze überschritten.

Inhalt:

Mel, Deb, Frank, Sara, Moni, Fran, Josh sowie Tom erhalten eine Einladung vom "FBI" für ein so genanntes Angstexperiment in das alte Butler-Haus zu gehen, und hier eine Nacht zu überleben. Wer überlebt erhält im Anschluss 1.000.000 $. Die Location perfekt. Im alten Butler-Haus wurden schon viele Missetaten ausgeführt. Mord und Folter, schlimme Experimente mit den Sklaven. Wo kann man sich also besser gruseln, und Angst heraufbeschwören als in einem solchen Gebäude? Dr. Forenzi möchte mit diesem Experiment ein neues Mittel auf den Markt bringen, welches durch Einnahme die Angst reduziert. Und da jeder der Teilnehmer bereits mit der Angst konfrontiert war, sind sie die besten Propanden. Kaum bricht die Nacht über dem Haus herein und die Geister erwachen zum Leben.

Meinung:

Eine Nacht im Spukhaus, einen hohen Geldbetrag als Gewinn, wenn man die Nacht überlebt. Diese Idee ist nicht neu. Dennoch hat mich erst der Titel, dann die Inhaltsangabe angesprochen. Im Prolog erfährt man zunächst eine Art Rückblende. Eine Rückblende was bereits in diesem Haus passiert ist. Im Hauptteil bekommt man dann zuerst die Protagonisten vorgestellt, wie sie alle ihre Einladungen für dieses Experiment erhalten. Ebenfalls erfährt man etwas über das Haus, da sich Tom auf die Suche nach seinem Partner macht, der einige Zeit vorher in eben jenes Haus zu diesem Experiment wollte. So ist das Buch immer aus der Sicht einer der Protagonisten geschrieben, und zeigt genauer, vor was dieser Angst hat, und was gerade aus passiert. Diese Blickwinkel verschieben sich allerdings so flüssig, dass es keine Überschneidungen oder Störungen im Lesefluss gibt.

Schreibstil und Charaktere:

Es war mein erstes Buch von J. A. Konrath, so dass ich mich hier auf komplett neues Terrain einlassen musste. Für ein Horrorbuch ist es für mich etwas ganz neues, dass dieses aus den Sichtweisen der Protagonisten erzählt wird. Den Schreibstil fand ich flüssig, und leicht zu lesen. Sehr spannen im Aufbau. Zwischenzeitlich hatte ich es sogar, dass ich das Buch im Dunkeln gelesen, und nur das Licht meines E-Readers hatte, plötzlich Unbehagen gespürt hatte. Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, etwas lauert in meinem Zimmer. Etwas wird mich gleich aus den dunklen Ecken heraus anspringen. Da wir viel von den Charakteren erfahren sind diese in ihren Ängsten, und Sorgen gut und real ausgearbeitet, und plastisch greifbar.

Fazit und Empfehlung:

Das Angstexperiment ist ein guter Horror, der mit wenig Blut auskommt und sich mehr an die Psyche eines Menschen richtet. Da ich sowas auch bei Filmen bevorzuge hat dieses Buch mich natürlich sehr schnell in seinen Fängen gehabt. Wer also sehr sensibel ist, und leicht von Alpträumen geplagt wird, sollte das Buch unter Umständen nicht lesen. Wer sich gerne gruseln lassen will ist hier richtig.

Bewertung:




Form: 4 Punkte
Thema: 4 Punkte
Story: 5 Punkte +1
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkte
= 19 Punkte

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