Dienstag, 24. Oktober 2017

[Rezension] Die Gehängte von Noah Fitz

Genre: lt. Amazon, Krimi & Thriller
Reihe: Einzelband
Autor: Noah Fitz
Erscheinungsjahr: 2017
Sprache: deutsch
Verlag: Arena Verlag
ISBN/ASIN: B01N14OU7C
Preis: 1,99 €/7,10 €
Seiten: 160-197 Seiten




Über den Autoren:

Noah Fitz (Jahrgang 1978) hatte schon immer den Wunsch, Bücher zu schreiben und ein bekannter
Autor zu werden. Im Laufe der Jahre sammelten sich bei ihm etliche Manuskripte an. Mit dem Selfpublishing bei Amazon öffnete sich für ihn eine Tür, um seinem Ziel näher zu kommen.

Ein Buch zu schreiben ist wie einen Film zu drehen, nur findet das Kino in den Köpfen der Leser statt und nicht auf der Leinwand; genau das ist am Schreiben so faszinierend für Noah Fitz.


Inhalt:

Jonas hat ein Wochenende in einer leerstehenden Villa gewonnen. Dies möchte er dort mit seiner Frau Hanna verbringen. Während Hanna immer wieder versucht ihn davon abzubringen, ihm zu vermitteln, dass sie sich unwohl fühlt will er auf Teufel komm raus in dieses angebliche Spukhaus. Recherchezwecke, oder so ähnlich. Dort angekommen treffen sie auf Frank, den Besitzer des Hauses. Frank hat noch zwei Frauen im Haus. Eigentlich will er Jonas und Hanna alleine lassen nachdem er ihnen alles gezeigt hat. Doch nachdem Hanna ihn mehrfach darum bittet bleibt auch er das Wochenende da. Am Abend bevor die beiden aufbrechen wollen klingelt eine unbekannte Frau an deren Türe und versucht die beiden davon zu überzeugen, dass sie nicht in das verfluchte Haus gehen. Angeblich sollen Ehemänner dort ihre Frauen umgebracht habrn. Jonas lässt sich nicht beirren und unterstellt sogar Hanna diese Frau engagiert hat um ihn zu testen. Zuzutrauen wäre es ihr ja, nachdem sie ihm beim letzten Seitensprung einen Privatdetektiv auf den Hals gehetzt hat. Beschlossene Sache, sie fahren in diese Villa. Das berüchtigte Zimmer besteht aus einem Bett, einem Schrank und einem Bild auf dem eine Gehänge zu sehen ist. Als es dann auch Jonas zu viel wird gibt es plötzlich keine Möglichkeit mehr zu verschwinden... 

Meine Meinung:

Ein Pärchen verbringt das Wochenende in einem leerstehenden Spukhaus. Dies hat er zufällig gewonnen und will es direkt für Recherchezwecke für sein Buch nutzen. Sie ist zwar dagegen, aber weil er halt der starke Mann und sie das Mäuschen ist gibt sie nach. Während er bei jeder Frau steht die ihm über den Weg läuft scheint sie nur kurzzeitig beim Besitzer des Hauses Interesse zu haben was ihn extrem eifersüchtig macht. Ansonsten fühle ich mich bei der Geschichte an das Bild eines kleinen Baches erinnert welcher ruhig und friedlich und ohne Tiefen vor sich hin plätschert. Jonas wird als untreues Arschloch hingestellt. Was noch Mal richtig schön aufgezeigt wird, als er sich von einer der Polinnen zeigen lässt wo die Toilette ist und sie ihn erst Mal ins nächstbeste Schlafzimmer schleppt zum ... Und Hanna ist das Weibchen ohne Selbstbewusstsein. Sie reagiert zwar sauer, wenn sie Jonas Mal wieder im Verdacht hat Scheiße zu bauen, gibt aber sehr schnell wieder klein bei und lässt alles mit sich machen. 

Schreibstil und Charaktere:

Dies ist mein erstes Buch von Noah Fitz. Den Schreibstil empfinde ich sehr flach. Spannung entsteht für mich nicht. Für mich ist es eher ein plätscher, plätscher, tot. Die Figuren berühren mich nicht, wirken nicht autenthisch für mich. Ich kann diese Geschichte nicht greifen. War das ein Thriller oder ein Erotikroman?
  

Fazit und Empfehlungen:

Alles in allem nicht das, was ich erwartet hatte. Ich hatte dieses Buch gekauft, weil mich der Nachfolger "Der Todsammler" interessiert hatte, und der Noah erwähnte, dass es von Vorteil sei dieses Buch vorab zu lesen. Empfehlen kann ich dieses Buch nicht.

Bewertung: 



Form: 2 Punkte
Thema: 1 Punkte
Story: 2 Punkte
Charaktere:  2 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 7 Punkte


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