Dienstag, 17. Oktober 2017

[rezensiert] Befreiungsschlag Stefan Gemmel

Genre: Roman und Erzählungen
Reihe: Einzelband
Autor: Stefan Gemmel
Erscheinungsjahr: 2017
Sprache: deutsch
Verlag: Arena Verlag
ISBN/ASIN: B01N7HL2EZ
Preis: 9,99 €
Seiten: 240 Seiten





Über den Autoren:


Stefan Gemmel, Jahrgang 1970, wurde 2011 vom deutschen Buchhandel zum "Lesekünstler des Jahres" gewählt. Denn: Wenn Stefan Gemmel liest, dann wird er zum Sportler: Er krächzt, er brüllt, er piepst, er schreit. Er tut alles, damit die Welt der Bücher für das Publikum wirklich lebendig wird. Und dabei bezieht er seine Zuhörer immer mit ein. In Form von Rollenspielen, Sprachexperimenten oder Spontantheater wird jeder Gast seiner Lesungen Teil der Veranstaltung.

2012 gelang ihm zusammen mit über 5.400 Leseratten mit der bisher welweit "größten Lesung eines einzelnen Autors" der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde (c). 2015 stellte er erneut einen Weltrekord auf, mit der "Schnellsten Lesereise eines Autoren": 82 Lesungen in 13 Tagen.

Mit Veröffentlichungen in 19 Sprachen ist er der meistübersetzte Schriftsteller in Rheinland-Pfalz.

(www.stefan-gemmel.de)

Seine große Leidenschaft gilt dem Nachwuchs. So unterstützt er junge Schreibtalente beim Verfassen von Texten oder sogar bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und leitet Literaturprojekte und Schreibwerkstätten. Für dieses ehrenamtliche Engagement und auch für seine originelle Art der Leseförderung hat er schon zahlreiche Auszeichnungen und Kulturpreise erhalten. So wurde ihm zum Beispiel bereits 2007 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Und 2010 wurde der erste Band seiner "Schattengreifer-Trilogie" mit dem LeseDino 2010, dem ersten saarländischen Jugendbuchpreis, ausgezeichnet.

(www.schattengreifer.de)

Er ist Mitglied des Internationalen P.E.N. und des Verbandes Deutscher Schriftsteller.

 

Inhalt:

Maik ist 17 Jahre jung, seinen Vater kennt er nicht. In der Schule war er immer der Außenseiter. Er war der auf dem immer Rum gehakt würde, der looser, der nichts auf die Reihe bekommt. Um aus dieser Position zu kommen Gerät er auf die schiefe Bahn. Es beginnt mit kleinen Dingen wie Diebstähle. Heute sitzt er wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht, weil er den ehemaligen Klassenkameraden, der ihn in seine Rolle gedrängt hatte, zusammen schlug. Seine Strafe Bewährung beinhaltet Sozialstunden und ein Anti-Agressions Training. Auch seine jetzigen Freunde sind nicht sonderlich davon angetan in so einem Laberseminar seine Zeit abzusitzen. Doch Maik geht hin. Maik will nicht in den Knast. Das AGT wird bald zum festen Punkt in seinem Leben, so wie Andi, den er schon aus seiner Maßnahme vom Jobcenter kennt. 

 

 Meinung:

Die Geschichte um Maik macht einen Nachdenklich. Seine Gefühle sind greifbar. Der Weg den Maik gegangen ist, ist nachvollziehbar, irgendwie. Man möchte verstehen, wie ein so netter Junge, der immer seinem Opa geholfen hat plötzlich zu dem wird was er ist. Oft kam mir der Gedanke, dass ich es wirklich gut hatte. Dass ich Glück hatte. Auch ich wurde als Kind gern gehänselt. Auch ich hatte als Jugendliche Eltern die jeden Pfennig zwei Mal umdrehen mussten. 

 

 Schreibstil und Charaktere:

 Diese Geschichte von Stefan ist so gänzlich anders als alles was ich bisher von ihm gelesen hatte. Ich wusste nur, dass wo Stefan Gemmel drauf steht auch Stefan Gemmel drin ist. Doch was mich bei diesem Gemeinschaftsprojekt erwartet hatte ich nicht erwartet. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnt. Die Charaktere so alltäglich. 


Fazit und Empfehlung:

 Wer gern Bücher liest in welchen es um Schicksalsschläge geht, um das Leben ist hier genau richtig.

 

 Bewertung:


Form: 5 Punkte
Thema: Punkte
Story: 5 Punkte + 1 Sonerpunkt für die Ausarbeitung
Charaktere:  5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkte
= 21 Punkte

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