Dienstag, 1. August 2017

[Rezension] Der Käfer - Melisa Schwermer

Genre: Horror-Thriller
Reihe: Einzelband
Autor: Melisa Schwermer
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN/ASIN: B00TCODPGG
Preis: 0,99 EUR
Seiten: 142 Print


Über die Autorin:

Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt bis heute im Rhein-Main-Gebiet. 
Bereits als Kind verschenkte sie in der Verwandtschaft lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach dem Absolvieren einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Danach widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion im Bereich der Literaturwissenschaft folgt in den nächsten Jahren. Zur Zeit arbeitet sie an einer Berufsschule sowie als Lehrbeauftrage an der Universität.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich gerne Horror-Geschichten, ihr Thriller "Injektion" schaffte es 2014 in die Top 20 der Amazon Charts. Pünktlich zu Halloween 2014 erschien der zweite Teil "Die Rache", auch eine Gesamtausgabe der beiden Werke ist erhältlich.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen. Norwegische Waldkatzenmix aus Spanien ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vor allem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte. Der Besuch von Konzerten und Festivals gehört deshalb zu einem gelungenen Jahr für sie dazu.



 Inhalt:
Ein Auto - drei Besitzer - ein Schicksal

Mitter der 60er, der junge Thomas besitzt endlich sein erstes eigenes Auto, einen 14 Jahre alten Käfer. Grund genung um mit seiner Freundin ein einsames Plätzchen zu suchen. DOch es kommt anders als geplant.
48 Jahre später, Matthias hat den weiten Weg bis in den Odenwald auf sich genommen, um einen original 1950er Käfer zu erwerben. Glücklich über seinen neuen Wagen hört er sich nur widerwillig die Geschichten an, welche man sich über den Käfer erzählt. Matthisas glaubt nicht daran und freut sich einfach nur auf die Heimfahrt. Bedacht und vorsichtig fährt er vom Hof der Werkstatt, doch bald ändert sich alles. Chrissi und Fabian befinden sich gerade auf einer Radtour zum Haus von Chrissis Tante, als sie von einem Käfer geschnitten werden. Das Wochenende fängt schon mal gut an, beide sind hellauf begeistert. Als sie nachmittags dann auch noch bespannt werden ist die Stimmung richtig am Kippen. Doch die Geschichte nimmt hier erst richtig ihren Lauf. 

Schreibstil und Charaktere:
"Der Käfer" ist Melisas Erstlingswerk. Dies kann man merken, wenn man ihre neueren Werke gelsen hat. Der Schreibstil ist auch hier schon typisch Schwermer, ebenfalls die Idee. Das Buch ist kurzweilig und im Großen und Ganzen flüssig zu lesen. Matthias, Chrissi und Fabian sind meiner Meinung nach autentisch getroffen und könnten so unserer Nachbarschaft entspringen.

Meine Meinung:
Melis aschafft es bei mir einfach immer wieder mich zu begeistern, diesmal hin ich gebannt an Melisas Lippen und wollte wissen, wie es weiter geht. "Der Käfer" ist in etwa 2 Stunden durchgelesen. Da ich wie bereits erwähnt die anderen Geschichten kenne war ich nicht sonderlich überrascht uach hier wieder allerlei Brutalität und zum Teil auch etwas Perversität zu finden.

Fazit und Empfehlung:
Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete. Melisa ist keine Autorin für psychischen Horror, bei ihr fließt Blut und auch Gewalt kommt mitunter zum Einsatz. Ähnlichkeiten zu "Injektion", selbst "Die Katzenlady" war weniger schlimm, sofern ich dies nun aus dem Gedächtnis noch weiß.

Bewertung:



Form: 4 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 4 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 18 Punkte

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