Dienstag, 25. Oktober 2016

[Rezension] Suche Mann zum Renovieren - Manuela Lewentz

Genre: Liebesroman
Reihe: Einzelband
Autor: Manuela Lewentz
Erscheinungsjahr: 2016
Sprache: deutsch
Verlag: Langen-Müller
ISBN/ASIN: B01H661BGM
Preis: 16,00 EUR für das Print, E-Book nicht angegeben
Seiten: 304 Seiten




Über die Autorin:

Quelle: http://www.manuela-lewentz.de/
Manuela Lewentz verbrachte ihre Kindheit am Mittelrhein. Dort, wo auch ihre Kriminalromane spielen. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Inspirationen für ihre Arbeit findet sie im Alltäglichen, im Umgang mit ihren Mitmenschen und auf Reisen. Manuela Lewentz schrieb Kinder- und Jugendbücher, bevor sie eine Krimi-Reihe um die clevere Kommissarin Jil Augustin veröffentlichte.







Inhalt: 

Lotte, 40 Jahre, lebt auf dem Land in der Nähe von Frankfurt. Hier in ihrem kleinen Haus, in welchem sie alleine wohnt seit ihre Mutter im Pflegeheim ist, lebt sie in den Tag hinein. Einen festen Job hat sie nicht, lediglich ihre Kolumnen für eine Zeitschrift bringen etwas Geld in die Kasse. Doch zum Rechnungen bezahlen reicht es nicht und noch weniger für die Renovierung des Hauses. Zusammen mit ihrer Freundin Ina genießt sie die Abende in ihrem Garten, doch etwas fehlt. Wie Ina hätte Lotte gerne einen Mann. Als dann plötzlich ein Erbe ins Haus flattert scheint ihr Glück zu beginnen. Will doch der Testamentverwalter direkt am nächsten Tag mit ihr ausgehen. Dass Liebe auf den ersten Blick nicht immer das zu sein scheint was es ist merkt Lotte sehr bald. Doch da taucht auch schon Schulfreundin Karin auf und bringt ihr Leben durcheinander. Gemeinsam beschliesen sie eine Kontaktanzeige aufzugeben, immerhin ist dies auch das Thema von Lottes aktueller Kolumne. Perfekt, oder doch nicht?


Meinung:

Ich muss gestehen, mich hat der Inhalt, welchen ich von Langen+Müller erhalten habe interessiert. Daher habe ich zugestimmt das Buch zu lesen, wenn ich auch nicht wirklich für Liebesromane gemacht bin. Ich muss dennoch sagen, dass mich die Geschichte um Lotte Wolke bald gefangen genommen hat. Der Schreibstil ist für meine Empfinden flüssig und schnell zu lesen. Und auch die Perspektivenwechsel zwischen den einzelnen Personen störten diesen Fluss nicht wirklich (ich habe verschiedene Rezensionen auf Amazon überflogen, und dies als Manko gelesen.) Lotte lebt in den Tag hinein, verhält sich wie eine Pupertierende nicht wie eine erwachsene Frau. Naiv wie ein Kind lässt sie andere die Führung ihres Lebens übernehmen. Ina, verheiratet mit ihrem Jugendfreund ha ihre liebe Not mit ihr. Doch schon bald ist Karin wieder da, um ihr unter die Arme zu greifen. Vielleicht kann ich aber auch mehr positivere Dinge über das Buch sagen, da ich mit weniger Erwartungen an diese Geschichte ran gegangen bin als andere. Bald schon saß ich als Nebenfigur  in Lottes Garten, Inas Wohnzimmer, in Limburg, dem kleinen Café.

Schreibstil und Charaktere:

Den Schreibstil von Manuela kannte ich bisher nicht, hab also keine Vergleichsmöglichkeiten. Fand diesen allerdings sehr angenehm zu lesen und leicht, also tatsächlich eine gute Sommerlektüre (der nächste Sommer kommt bestimmt). Die Charaktere könnten tatsächlich in der Nachbarschaft leben. Sie sind nicht übermäßig schön, intelligent, reich, ... es sind ganz normale Menschen wie du und ich.

Fazit und Empfehlung:
Bei Langen+Müller habe ich selten einen Fehlgriff zu befürchten. Man könnte meinen, dass mir Langen+Müller die Bücher anbietet, welche ich gerne lese, zumindest großteils... Wer also auch mal auf großes Kino verzichten kann und einfach mal nur sachte dahin plätschern will sollte sich diese 300 Seiten holen.

Bewertung:



Form: 5 Punkte
Thema: 3 Punkte
Story: 4 Punkte
Charaktere: 4 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 16 Punkte

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