Donnerstag, 6. Oktober 2016

Estoril Strand - Meer - Sonnenschein

Am 04.09. war ich nach nur 5,5 Stunden Schlaf mit meiner Mitbwohnerin am Strand Costa do Estoril. Am  07.09. war ich an eben selben Strand noch mal alleine. Die Bilder sind am 07. entstanden. Die interessantere Geschichte ist allerdings am 04. passiert. ;)




Wir waren also in Estoril. Toller Sandstrand, kaltes Wasser, schlagende Wellen. Ich sagte ja schon mal, dass der Atantik ein ganz wilder ist... So auch an diesem Sonntag, an welchem ich mit meiner Mitbewohnerin an eben diesem Strand war.

Wir sind am Vormittag los gefahren, nur mit dem Wissen, dass wir an den Strand aber nicht auf die andere Seite wollen. Wir wollten nicht die immer gleichen Strände besuchen. Costa Caparica waren wir beide schon, ich im vergangenem Jahr, und sie irgendwann in diesem Jahr. Auch an anderen Stränden waren wir beide dieses Jahr schon. Also haben wir beschlossen nach Estoril zu gehen.


Wir sind also los gefahren. Was wir allerdings nicht bedacht hatten war, dass es 2 Haltestellen mit Estoril gibt. Wir sind also an der falschen Haltestelle ausgestiegen. Von hier wollten wir dann laufen statt auf den nächsten Zug zu warten. Fehler, wie wir dann gemerkt hatten. Wir haben den Weg zum Strand nicht gefunden. Und haben uns letzendlich dann doch dafür entschieden, dass wir zurück zum Bahnhof gehen um mit dem nächsten Zug zu fahren.
    


Als wir dann am Strand waren hatten wir auch direkt einen tollen Platz entdeckt. So dachten wir zumindest... Aber zurück auf Anfang... Der Wellengang war heftig... Und das schon am Strand, die Wellen des Atlantiks schaffen es problemlos dich umzuwerfen wenn du versuchst dich in die Fluten zu stürzen.

Wir haben uns also getraut, und uns in die Kühle des Wassers begeben... Irgendwann, wir haben uns gerade an die Wassertemperatur gewöhnt, fällt meiner Mitbewohnerin auf, dass eine rote Fahne weht. Da allerdings sehr viele Menschen die Wellen genießen sehen auch wir keinen Grund dieses zu meiden. Gemütlich lasse ich mich des öfteren an diesem Tage von den Wellen treiben.


Es ist herrlich sich einfach mal nicht zu bewegen, die Wellen schaukeln dich. Mal bist du oben mal bist du unten, mal drückt dich die Welle unter Wasser. Zurück an den Strand kostet es dann allerdings ein paar Schwimmschläge, doch es ist machbar.
Erinnerst du dich, dass ich dir mitteilte, dass wir einen guten Platz am Strand gefunden hatten? Wir hatten schon vorab mitbekommen, dass manche Besucher mit Schaufeln bewaffnet Gräben ausgehoben und Wälle gebaut hatten. Das Wasser ist erfrischend, und doch unberechenbar. Es kann Freund sein, aber auch Feind.




Die Wellen kamen mit jeder neuen Welle weiter auf den Strand, dafür auch die Sandwälle, welche ich vorher erwähnt hatte. Dennoch hatte es nichts geholfen. Ich wollte noch mal ins Wasser, fragte meine Mitbewohnerin ob sie mit wolle. Auf dem Weg sagte ich noch im Spaß, dass jetzt das Wasser kommt und uns unsere Sachen klaut. Wir waren nicht lang im Wasser, als ich merkte, dass eine Nachbarin schon auf der Flucht war. Ich also meiner Mitbewohnerin gesagt, dass wir unsere Sachen in Sicherheit bringen müssen. Habt ihr mal versucht im Wasser zu rennen? Geht nicht, erst recht nicht, wenn dann auch noch Wellen mit im Spiel sind. Wir hatten es dann doch geschafft. Meine Mitbewohnerin hatte gerade ihre Tasche gegriffen, ich wollte nach dem 2. Handtuch greifen als das Meer kam und mir selbige aus der Hand riss. Japps, unsere Handtücher waren klatsch nass. Alles andere konnten wir in Sicherheit bringen.

Nun noch ein paar Bilder, die ihr auf euch wirken lassen könnt...













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