Mittwoch, 25. Mai 2016

Verlagsautoren vs. Selfpublisher







Warum eigentlich nur auf der Facebookseite veröffentlichen? Ich kann es genauso gut hier kund tun. Gestern traf mich ein Blogbeitrag, oder ein Post auf Facebook wirklich sehr hart, und das obwohl ich "nur" Bloggerin bin. Aber lest selbst:
Ich muss das jetzt dann doch irgendwie mal los werden. Ich bin heute dank einer Freundin auf einen Beitrag hier aufmerksam geworden, in welchem sich die Erstellerin
a) über unerwünschten E-Mail-Eingang und 
b) über Selfpublisher beschwert.
Eigentlich hängen a und b hier insofern zusammen, dass besagte Erstellerin auf ihrem Blog erwähnt hat keine E-Mails zu Rezensionsanfragen erhalten zu wollen. Dies gilt allerdings nur für Selfpublisher. Verlage dürfen selbstredend weiterhin ihre qualitativ hochwertigen Bücher anbieten. Bücher von Selfpublishern werden von dieser und anderen Dame deshalb verweigert, weil diese nicht ins Standardbild des seriösen Verlagsautoren passen.
1. Es ist ihr gutes Recht zu sagen, dass sie keine Anfragen mehr möchte, weil es zeitlich nicht passt. - Dann passt es aber WEDER bei Selfpublishern NOCH bei Verlautsautoren zeitlich rein die Bücher zu lesen. Wenn ich keine Zeit habe hab ich keine Zeit. PUNKT.
2. Selfpublisher liefern per se schlechtere Qualität ab als Verlaugsautoren, da sich diese das Geld fürs Lektorat sparen. Gute Frauen, ein Verlag sowie ein Lektorat sollten allerdings auch dem ein oder andern Autoren sagen, dass es nicht sehr abwechsleungsreich ist, wenn man eine Geschichte 4 mal mit veränderten Protagonisten auf den Markt wirft.
3. Besagte Damen erwähnen, dass sie keine Perlentaucherinnen sind. Mit Verlaub werte Damen. Wenn ich mir die Bücher anschaue, welche ich von Verlagen zum Rezensieren bekommen habe, dann sind da 2 von 3 Büchern max. eine 3-Sterne-Rezension, wenn nicht sogar abgebrochen. Bei Selfpublishern habe ich 3 von 5 Büchern mit 5 Sternen.
4. Aufbrausende Autoren, weil das Buch nur eine 2 Sterne Rezension erhalten hat, und ich deshalb bedroht werde kam mir auch noch nicht unter. Klar sind die Autoren enttäuscht, wenn sie nur einen oder zwei Sterne erhalten. Dennoch kann man ihnen dies sachlich erklären.
5. Sehe ich es nicht ein, mich oder meinen Blog zu Gunsten eines Verlages zu verbiegen, weil die Blogfarbe nicht passt, oder weil zu wenig Follower vorhanden sind. Wenn ein Verlag aus diesen Gründen eine Zusammenarbeit ablehnt, bin nicht ich es die etwas verpasst, sondern der Verlag.
Aus besagtem 5. Grund habe ich mich schon vor langer Zeit dazu entschieden Selfpublishern eine Chance zu geben. Nein, falsch, NICHT eine Chance, sonder DEN Vorzug!
Für alle, die bis hier her gelesen haben. Vielen Dank!


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