Mittwoch, 13. Januar 2016

[Rezension] Till Eulenspiegel - Hermann Bote

Genre: Narrative
Reihe: Einzelteil
Autor: Hermann Bote
Erscheinungsjahr: 1981
Sprache: deutsch
Verlag: Insel Verlag
ISBN: 3-458-32036-9
Preis: kostenlos auf amazon als e-book
Seiten: 210





Über den Autoren:

Hermann Bote

wurde um 1467 als Sohn eines Braunschweiger Schmiedemeisters geboren. Um 1488 war er Zollschreiber seiner Vaterstadt, um 1493 niederer Landrichter (Amtsvogt), danach wahrscheinlich Verwalter des Braunschweiger Altstadt-Ratskellers. Er starb um 1520.

Sein Volksbuch vom Till Eulenspiegel, der einzige Welterfolg der Dichtung Niedersachsens und zugleich das berühmteste und langlebigste aller deutschen Volksbücher, erwies sich als ein ausgesprochener »Bestseller«. Schon im 16. Jahrhundert trat es seinen Siegeszug im Abendland an, allein in Deutschland erschienen in diesem Zeitraum mindestens 35 Ausgaben. Das Buch wurde teilweise in Auswahl schon im 16. Jahrhundert in die meisten Kultursprachen Europas übersetzt. (Quelle: Gutenberg.spiegel.de)





Inhalt:

Till Eulenspiegel ist von klein auf ein frecher Junge, ein Schalk, wie ihn Nachbarn gern nennen. Doch diesen Schalk legt Till nie ab, bis hin ans Totenbett behält er diesen bei. Und doch, kann man wahrlich auf jemanden böse sein, der das macht was man ihm aufträgt? Till hat sich zu eigen gemacht Anweisungen, welche er im Laufe seiner Reise und seines Lebens von seinen Meistern erhalten hatte, wörtlich zu nehmen. Ganz gerne bedient sich Till bei seinen Streichen der Hinterlist, indem er sein Gegenüber verwirrt, oder aus Rache die Menschen mit seinen Ausscheidungen reich beschenkt.


Schreibstil und Charaktere:

Der Schreibstil ist, wie es sich zu Botes Zeiten gehört unverändert. Über manches Wort mag man stolpern, weil man es heute nicht mehr kennt oder einfach nicht mehr vewendet, auch ist die Rechtschreibung eine gänzlich andere. Aber all dies ändert nichts am Lesefluss des Buches. Till habe ich als netten aber sehr frechen Buben kennen gelernt und musste mir das ein oder andere Schmunzeln verkneifen ob seines Schabernackes. Was seine Mitmenschen betrifft, so tauchten sie das ein oder andere Mal in den Geschichten auf, um sich mit Wunden leckend wieder in den Hintergrund zu verziehen.


Meinung:


Die Geschichten um Till Eulenspiegel, oder Till Uhlenspiegel, wie er im Original heißt, sind sehr kurz gehalten, so dass man nicht lange an einem "Kapitel" hängt. Die Lebendigkeit der einzelnen Geschichten und wie Till es schafft die selben Menschen öfter als einmal aufs Glatteis zu führen haben es mir leicht gemacht in der Geschichte zu bleiben und für Kurzweil zu sorgen.


Fazit und Empfehlung:


Wer das Buch noch nicht gelesen hat sollte dies tunlichst nachholen. Aber Achtung, man sollte keinen empfindlichen Magen haben oder vielleicht nicht unbedingt nebenbei essen.

Bewertung:



Form: 5 Punkte

Thema: 4 Punkte

Story: 5 Punkte

Charaktere: 4 Punkte

Sonderpunkte: 0 Punkte

= 18 Punkte

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