Mittwoch, 25. November 2015

[Rezension] Selbstjustiz oder Gerechtigkeit für die Opfer - Susann N.

Genre: Krimi
Reihe: Einzelband 
Autor: Susann N.
Erscheinungsjahr: 01.03.2015
Sprache: deutsch
Verlag: Windsor Verlag
ISBN: 978-1627843577
Preis: 17,99 / 7,99
Seiten: 324





Über die Autorin:
Hallo und Moin Moin,
aus dem schönen Schleswig-Holstein.
Mein ganzes Leben, fast 52 Jahre, verbringe ich nun schon im schönsten Bundesland der Welt.
Im Kreis Pinneberg lebe und arbeite ich.
Aber jede freie Minute zieht es mich an die Ostsee in die Eckernförder Bucht.
Als eingefleischte Camperin genieße ich die Zeit zum relaxen und erholen am Meer.
Schreiben kann ich am Besten in den dunklen Jahreszeiten im Januar, Februar, März. Für mein erstes Buch habe ich sieben Jahre gebraucht. Es gab in dieser Zeit so viele Höhen und Tiefen. Die Zweifel an mir selber, aber die Kämpfernatur des Löwen setze sich durch.
Man kann alles im Leben erreichen, wenn man es nur wirklich will.
Ich bin wahnsinnig stolz auf mein erstes Buch. Ein fantastisches Gefühl, sein erstes eigenes Buch in der Hand zu halten.
Bis jetzt habe ich sehr positive Rückmeldung zu meinem Buch erhalten.
Das Thema ist brisant, das habe ich bereits fest gestellt. Ich habe oft das Gefühl, diese Thematik ist den Menschen unangenehm oder eher auch unbequem. Ein Buch, dass es nicht einfach hat!
Sobald ich die Wörter Kinderschänder oder Pädophile ausspreche, bezogen auf die Rechtsprechung und auf mein Buch, bemerke ich doch öfter eine gewisse Unsicherheit bei meinen Gesprächspartner. Aber mit meiner PR Tasche bin ich weiter unterwegs, von Tür zu Tür ...



Ich freue mich auf aufregende und anregend Diskussionen, hier auf meiner Autorenseite. Die übrigens erst im Aufbau ist. Es werden immer wieder interessante Dinge dazu kommen.
Ich habe auch eine eigene Homepage: http://www.gfdu.eu
Und vielen Dank an den Autor Rainer Seemann:
http://rainer-seemann.de/wordpressII/selbstjustiz-oder-gerechtigkeit-fuer-die-opfer/#more-1756
Und an das Pinneberger Tagblatt:
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/roman-ueber-die-bestrafung-von-kinderschaendern-id9521516.html
Viele Grüße
Susann



Meine Meinung:
Sally von Raken ist eine junge, erfolgreiche Frau, welche trotz ihres Reichtums ungern in der Öffentlichkeit. Nachdem sie nach aus den USA zurück kommt, beschließt sie endlich mal die Pädophilen und Kinderschänder für das zu bestrafen, was die Gerichte nicht schaffen. Kinderschänder, welche vorzeitig entlassen werden, deren Haft nicht verlängert wird, oder diejenigen, die gar nicht erst hinter Gitter wandern. Dies sind Menschen, welche sich über kurz oder lang in den Händen Sallys und ihren Freunden wiederfinden. Hier erfahren die Opfer die Gerechtigkeit, die sie durch die Justiz nie zu spüren bekommen haben. Doch, als die Polizei dann beginnt auf einen Pädophilenring zu stoßen wird die Sache brenzlig, was die GfdO aber keineswegs abhält ihren Plan weiter fort zu setzen.

Schreibstil: 
Susann hat sich hier ein heikles Thema ausgesucht für ihren ersten Roman. Was ich sehr mutig finde. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Sie hat es geschafft den Charakteren gerade die richtige Menge an Leben einzuhauchen. Brenzlige Situationen werden geschildert und beschrieben, halten sich aber im Rahmen des Erträglichen.

Fazit:
Lange habe ich überlegt, welche Bewertung ein Buch wie dieses verdient hat. Es ist schrecklich und abscheulich, es regt zum Nachdenken über unsere Justiz an. Es zeigt auf, dass während die Opfer ein Lebenlang leiden müssen, sich die Täter ein paar schöne Jahre in unseren Gefängnissen machen, und beim nächsten Freigang oder nach Absitzen der Haft geradewegs genau dort ansetzen wo sie vorher unterbrochen wurden. Dieses Buch weckt widersprüchliche Emfpindungen in einem. Lest am besten dieses Buch, und entscheidet euch dann pro GfdO oder gegen GfdO.

Bewertung:



Form: 4 Punkte
Thema: 4 Punkte  
Story: 5 Punkte
Charaktere: 3 Punkte  
Sonderpunkte: 0 Punkte  
= 16 Punkte

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