Sonntag, 29. November 2015

Keine großen Worte, nur Gedanken,...

... Gedanken an eine Zeit, die gerade mal 16 Monate hinter mir liegt. An eine Zeit, die mir mein persönliches Glück gebracht hat. Eine Zeit, die mich aus meinem Alltagstrott gerissen und in einen neuen geworfen hat. Eine Zeit, die mir neue Wege gezeigt hat. Eine Zeit, in der ich neue Menschen kennen gelernt habe. Menschen, an die ich auch heute noch mit einem Lächeln im Gesicht zurück denke. Eine Zeit, die mir hier und da fehlt. Eine Zeit, in die ich so gerne flüchten möchte.


Warum ich gerade jetzt daran denke, an diese Zeit? An diesen Ort? Gestern erreichte mich durch einen Bekannten, eine Hiobsbotschaft.

Salzburg, die Stadt die mich träumen lies, die mich hoffen lies. Menschen die an mich glaubten, ein Buchladen zum Verlieben. Die Angestellten? Ein Inhaber und ein Auszubildender, beide die herzlichsten und offensten Menschen, die ich seit langem kennen lernen durfte. Beide mit einer Liebe in der Arbeit die man selten spürt. Gabor und Günther. Wie gern hätte ich euch alle noch mal gesehen, doch es soll nicht sein.

Gestern erreichte mich via Facebook die Nachricht, dass der damalige Auszubildende Günther mit nur 38 Jahren an Krebs verstorben sei. Als ich die Nachricht erhielt, wurde mir nur ein Name und der Name der Buchhandlung genannt, so dass ich zunächst ein anderes Gesicht vor Augen hatte. Als es dämmerte, und ich die Bestätigung erhielt war der Schock groß. Unfähig zu denken, auch nur eine Aufgabe zu erfüllen, die ich machen wollte. Es ging nicht.

Günther erschien mir so euphorisch, so begeistert, so lebensfroh. Er wurde nicht müde, von einer Zukunft als Teilhaber in der Buchhandlung zu träumen, zu reden. Er hatte das Zeug dazu. Ich habe es ihm damals schon zugetraut. Und nun soll er diesen Lebenstraum nicht mehr leben dürfen.

Günther, wir kannten uns nur 5 Wochen, der Schock sitzt dennoch tief bei mir. In Gedanken bin ich bei Gabor und all den Menschen die dich mochten. Ruhe in Frieden. Wir werden dich vermissen, und dein Andenken bewahren. So lange auch nur einer dieser Menschen an dich denkt wirst du nicht gänzlich gestorben sein.


Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden.

Mittwoch, 25. November 2015

[Rezension] Selbstjustiz oder Gerechtigkeit für die Opfer - Susann N.

Genre: Krimi
Reihe: Einzelband 
Autor: Susann N.
Erscheinungsjahr: 01.03.2015
Sprache: deutsch
Verlag: Windsor Verlag
ISBN: 978-1627843577
Preis: 17,99 / 7,99
Seiten: 324





Über die Autorin:
Hallo und Moin Moin,
aus dem schönen Schleswig-Holstein.
Mein ganzes Leben, fast 52 Jahre, verbringe ich nun schon im schönsten Bundesland der Welt.
Im Kreis Pinneberg lebe und arbeite ich.
Aber jede freie Minute zieht es mich an die Ostsee in die Eckernförder Bucht.
Als eingefleischte Camperin genieße ich die Zeit zum relaxen und erholen am Meer.
Schreiben kann ich am Besten in den dunklen Jahreszeiten im Januar, Februar, März. Für mein erstes Buch habe ich sieben Jahre gebraucht. Es gab in dieser Zeit so viele Höhen und Tiefen. Die Zweifel an mir selber, aber die Kämpfernatur des Löwen setze sich durch.
Man kann alles im Leben erreichen, wenn man es nur wirklich will.
Ich bin wahnsinnig stolz auf mein erstes Buch. Ein fantastisches Gefühl, sein erstes eigenes Buch in der Hand zu halten.
Bis jetzt habe ich sehr positive Rückmeldung zu meinem Buch erhalten.
Das Thema ist brisant, das habe ich bereits fest gestellt. Ich habe oft das Gefühl, diese Thematik ist den Menschen unangenehm oder eher auch unbequem. Ein Buch, dass es nicht einfach hat!
Sobald ich die Wörter Kinderschänder oder Pädophile ausspreche, bezogen auf die Rechtsprechung und auf mein Buch, bemerke ich doch öfter eine gewisse Unsicherheit bei meinen Gesprächspartner. Aber mit meiner PR Tasche bin ich weiter unterwegs, von Tür zu Tür ...



Ich freue mich auf aufregende und anregend Diskussionen, hier auf meiner Autorenseite. Die übrigens erst im Aufbau ist. Es werden immer wieder interessante Dinge dazu kommen.
Ich habe auch eine eigene Homepage: http://www.gfdu.eu
Und vielen Dank an den Autor Rainer Seemann:
http://rainer-seemann.de/wordpressII/selbstjustiz-oder-gerechtigkeit-fuer-die-opfer/#more-1756
Und an das Pinneberger Tagblatt:
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/roman-ueber-die-bestrafung-von-kinderschaendern-id9521516.html
Viele Grüße
Susann



Meine Meinung:
Sally von Raken ist eine junge, erfolgreiche Frau, welche trotz ihres Reichtums ungern in der Öffentlichkeit. Nachdem sie nach aus den USA zurück kommt, beschließt sie endlich mal die Pädophilen und Kinderschänder für das zu bestrafen, was die Gerichte nicht schaffen. Kinderschänder, welche vorzeitig entlassen werden, deren Haft nicht verlängert wird, oder diejenigen, die gar nicht erst hinter Gitter wandern. Dies sind Menschen, welche sich über kurz oder lang in den Händen Sallys und ihren Freunden wiederfinden. Hier erfahren die Opfer die Gerechtigkeit, die sie durch die Justiz nie zu spüren bekommen haben. Doch, als die Polizei dann beginnt auf einen Pädophilenring zu stoßen wird die Sache brenzlig, was die GfdO aber keineswegs abhält ihren Plan weiter fort zu setzen.

Schreibstil: 
Susann hat sich hier ein heikles Thema ausgesucht für ihren ersten Roman. Was ich sehr mutig finde. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Sie hat es geschafft den Charakteren gerade die richtige Menge an Leben einzuhauchen. Brenzlige Situationen werden geschildert und beschrieben, halten sich aber im Rahmen des Erträglichen.

Fazit:
Lange habe ich überlegt, welche Bewertung ein Buch wie dieses verdient hat. Es ist schrecklich und abscheulich, es regt zum Nachdenken über unsere Justiz an. Es zeigt auf, dass während die Opfer ein Lebenlang leiden müssen, sich die Täter ein paar schöne Jahre in unseren Gefängnissen machen, und beim nächsten Freigang oder nach Absitzen der Haft geradewegs genau dort ansetzen wo sie vorher unterbrochen wurden. Dieses Buch weckt widersprüchliche Emfpindungen in einem. Lest am besten dieses Buch, und entscheidet euch dann pro GfdO oder gegen GfdO.

Bewertung:



Form: 4 Punkte
Thema: 4 Punkte  
Story: 5 Punkte
Charaktere: 3 Punkte  
Sonderpunkte: 0 Punkte  
= 16 Punkte

Montag, 16. November 2015

[Schreibzeit] Bloggen und Alltag









Ich fand es ja zu Jahresanfang eine tolle Idee bei Bines Schreibzeit mitzumachen. Durch meinen Umzug nach Lissabon ist diese Schreibzeit dann doch in Vergessenheit geraten. Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass ich keine Lust mehr auf den Blog habe. Nun kann ich mich durch Bines Themen wühlen, etwas dazu erzählen, und vielleicht finde ich auch wieder andere Dinge, die ich mit euch teilen kann.

Bine will diesmal wissen, oder eigentlich wollte sie es im Juli wissen: " Wann mache ich das alles? Da stellt sich mir als erstes eine Anschlussfrage: Was ist denn alles?"

Nun denn, ich versuche mich mal. Immerhin gibt es bei diesen Themen ja kein richtig oder falsch, richtig? :D

Seit April befinde ich mich nun also in einem Vollzeitjob, bei welchem ich ca. 10 Stunden außer Haus bin. Fünf Tage die Woche. Und diese fünft Tage verteilen sich von Montag bis Sonntag. Okay, aktuell nur von Montag bis Samstag. Dennoch nimmt die Arbeit einen großen Teil meines Tages ein. Wo sollte auch sonst das Geld her kommen. Meine Freizeit war in letzter Zeit ausgefüllt mit Freunde in meiner Freizeit treffen, lesen und handarbeiten und Briefe schreiben. Da kam das mit dem Bloggen viel zu kurz. Nun bin ich auch wieder dabei meinen Shop hier in Lissabon neu anzumelden, so dass die Handarbeiten ebenfalls einen größeren Bereich in meinem Leben einnehmen werden. So eben habe ich aber dann doch den Entschluss gefasst mich wieder mehr meinem Blog zu widmen.

Einzelne Blogbeiträge werden in der Regel nicht über einen längeren Zeitraum geschrieben, oder gar noch mal gegen gelesen. Ansonsten gibt es Beiträge auf dem Blog, welche geplant werden, so zum Beispiel die Rezensionen. Oder andere Beiträge, die direkt hinaus in die Welt geschickt werden. Wie zum Beispiel der Beitrag zu den Geschehnissen in Paris. Ich schreibe, wenn mir gerade der Sinn danach steht, und ich weiß, dass ich etwas zu "sagen" habe. Oft passiert es, dass ich mehrere Beiträge an einem Tag schreibe, die ich dann für andere Tage einfach einplane, mal schreibe ich eben länger nicht und haue dann die Beiträge direkt raus. Es kommt also auf die Laune, Lust und Zeit an.

Nun, da ich mich wieder an "Schreibzeit" erinnert habe, möchte ich die entsprechenden Beiträge dazu natürlich bis Dezember gleichmäßig verteilt auf dem Blog veröffentlichen. Auch möchte ich mir vermehrt andere Beiträge öfter hier einstellen als bisher geschehen. So finde ich es zum Beispiel auch schön bei dem Thema "Auf den Nadeln" mit zu machen. Was ich schon seit langem vor habe sind die 12 von 12 Beiträge, die ich einfach regelmäßig vergesse. Vielleicht würde hier so ein kleiner Timer helfen das alles irgendwie noch unter zu bekommen. Vielleicht habt ihr noch Ideen, was ich hier auf dem Blog erzählen kann.

Ansonsten belasse ich es heute mal bei der Schreibzeit und widme mich noch etwas meinen Nadeln.


Sonntag, 15. November 2015

Auf den Nadeln im November









Ich dachte mir, ich mach mal wieder mit bei "Auf den Maschen" von Maschenfein.

Aktuell sitze ich an einem Winterset für einen Bekannten, der dies für seinen Sohn haben möchte.

Schal Mütze Handschuhe in den Benfica-Farben.

Der Schal muss noch ein Stück wachsen. Und ich hoffe dann, dass die Handschuhe und die Mütze nicht all zu lang dauern. Würde das gern bis Monatsende alles fertig haben.


Wolle nennt sich Baby von Miltons
50 g/160 m
Zusammensetzung 70% Acryl und 30% Polyamid

Wolle fühlt sich super weich und flauschig an, und das Stricken läuft schön flüssig.

Samstag, 14. November 2015

Bestürzung









Ich mag euch gar keinen schönen guten Morgen, oder einen schönen Tag wünschen. Zu sehr bin ich bestürzt über die jüngsten Ereignisse in Paris.

Ich vermag es auch nicht in Worte zu fassen, was ich fühle und empfinde. Aber ich glaube, das muss ich nicht, auch wenn jeder es anders formuliert. Wir fühlen doch irgendwie das gleiche, oder? Unglaube, Schock, unverständnis, Mitleid, Betroffenheit, gerne dürft ihr diese Liste noch ergänzen.

Es kommen, zumindest bei mir, Erinnerungen hoch, an einen Septembertag im Jahre 2001. Als man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kam, und eigentlich nur aus reiner Gewohnheit den TV angemacht hat. Panische Menschen, Bilder von Flugzeugen, die in Gebäude rasen und alles zu Staub zerfallen lassen. Unzählige Theorien wurden gemutmaßt. Mehrere tausend Menschen schwer verletzt, gestorben.

Und heute, im November 2015? War Amerika tausende von Kilometern entfernt, so ist es heute das nahe Frankreich, welches den Terror gespürt hat. Nun könnte man doch aber auch hier sagen, es liegen ein paar hundert Kilometer zwischen Paris und uns. Also zumindest zwischen Paris und Lissabon. Dennoch, was machen so ein paar hundert Kilometer aus? Der Schock sitzt tief.

Meine Gedanken und mein Herz sind bei den Franzosen, und ein klein wenig bedauere ich es, dass ich meine ehemalige Mitbewohnerin nicht in meiner Freundesliste habe. Zu ihr sind meine Gedanken gestern abgeschweift. Auch fühlte ich mich schrecklich, wenn ich an meine derzeitige andere Mitbewohnerin aus Frankreich denke. Sie die hier sitzt in Lissabon, wie muss es ihr ergehen solche Dinge aus der Heimat zu hören? Hatte sie Freunde und/oder Familie in Paris? Ausnahmezustand von oben angeordnete Grenzschließung. Sinn dahinter? Man kann nur mutmaßen. Ich rede mir ein, dass meine ehemalige Mitbewohnerin in Sicherheit und gesund ist, da sie aus dem Norden Frankreichs kommt.

Sich vorstellen, dass die IS ihre Drohnung wahr macht, und weitere Attentate auf andere Großstädte verübt? Will und kann ich mir nicht vorstellen.

Was mich wütend macht sind nicht nur die Vorfälle. Hier richtet sich mein Zorn explizit gegen die Rädelsführer, diejendigen, die sicher sonst wo sitzen, und aus der Ferne ihre Befehle erteilen. Sie machen sich schuldig am Tod so vieler unschuldiger. Schuldig sind sicherlich auch die Menschen, die diese Taten ausführen. Darf man ihnen allerdings, so wie ich es gerne möchte, "entgegen" kommen und sagen "denn sie wissen nicht was sie tun"?, ihnen bescheinigen, dass sie unter falschem Einfluss, ja sogar Gehirnwäsche standen? Dass sie, wie so viele andere in anderen "Vereinen" einfach nur eine Lösung für sich aus einer negativen Situation heraus gesucht haben und an die falschen Leute geraten sind? Man stelle sich vor, (depressive) Menschen, die jegliche Hoffnung verloren haben bekommen immer und immer wieder erzählt, dass man ihnen helfen könne, dass es ihnen besser ginge, wenn sie dieser oder jener "Vereinigung" beitreten. Es ist schwer vorstellbar, dass vernünftigdenkende, logisch denkende Menschen solch einen Irrsinn mitmachen würden. Menschen hingegen, die aus ihrer eigenen Sicht auf ihr eigenes Leben nichts mehr zu verlieren haben? Zu oft las ich heute Nacht die Sätze "Die Regierung ist schuld, weil..." oder "Das haben wir nun davon, dass wir Flüchtlinge rein lassen". Auch diese Menschen haben meiner Meinung nach an logischem Denken nachgelassen. Terroranschläge wurden schon verübt BEVOR die Flüchtlinge kamen, und sie werden auch DANACH statt finden. Die Regierung muss an anderer Stelle eingreifen. Nämlich dort, wo die Menschen sich in ausweglosen Situationen fühlen. Diesen Menschen Hilfe anbieten, um auf dem richtigem Weg wieder Mut und Hoffnung zu schöpfen. Die Gesellschaft muss aufhören kranke Menschen als "schlechter" zu bezeichnen als den vermeindlich gesunden. Versteht mich nicht falsch. Ich rechtfertige in KEINSTER WEISE was vergangene Nacht geschehen ist. Dennoch verurteile ich genauso die Hetze, die nun wieder ausgebrochen ist. Ist der Mensch nur glücklich, wenn er einen Sündenbock in Form einer Herkunft oder Glaubensrichtung hat? Früher waren es Juden und Hexen, die für Krankheit, Wetter und Missernten schuldig gemacht wurden, heute sind es die Flüchtlinge, die für alles die Verantwortung übernehmen sollen.

Vergangene Nacht schrieb ich einer Freundin, dass unsere Sorgen doch um ein vielfaches kleiner seien als die der Flüchtlinge. Sie gab mir recht sagte aber auch, dass man dies nicht miteinander vergleichen dürfe. Wir beide haben recht, und dennoch es muss Möglichkeiten geben. Wir ALLE fühlen uns jetzt hilflos und klein, weil so etwas vor unserer Haustür passieren konnte. Aber es sollte auch ein Aufwachen geben, wie es viele von der Regierung erwarten. Doch sollte es nicht nur von der Regierung geschehen. Ein Mensch, der sich angegriffen fühlt fängt irgendwann an sich zu verteidigen. Daher können auch wir, Ottonormalbürger anfangen zu akzeptieren, dass ein Land nicht nur aus den eigenen Bürgern mit der entsprechenden Staatsangehörigkeit besteht. Wir müssen lernen umzudenken, uns vielleicht mal wirklich versuchen ein kleines Stück in die Lage des Gegenübers zu versetzen. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in meiner Stadt verfolgt werde, aus Angst alles zurück lasse, außer der Kleidung die ich am Leibe trage, und vielleicht noch die mir wichtigesten Dinge zu retten versuche? Eine Odysse durch die Heimat auf illegalen Schleppern in ein Land, dessen Kultur und Sprache ich nicht verstehe. Muss dieser Mensch, der sein bisheriges Leben aufgegeben hat, der Freunde und Familie, sein Eigentum zurückgelassen, oder verloren hat auch in der Ferne Angst um sein Leben haben? Diese Menschen haben kein Interesse Terroristische Anschläge zu verüben. Diese Menschen wollen einfach nur eines, Ihr Leben weiterhin bestmöglichst schützen. Oft höre ich auch in diesem Zusammenhang, dass die Männer Ihre Familien in egoistischer Weise zurück lassen, und alleine nach Europa kommen. Warum unterstellt man diesen Männern, solche Taten? Um noch mehr auf seinen eigenen Parollen rum reiten zu können, dass der Ausländer der böse Mann sei? Ich wiederhole mich, diese Menschen reisen ausgehungert, vielleicht sogar schon krank und verletzt durch ihr eigenes Land, in dem Erstreben lebendig raus zu kommen. Geben dann zu viel Geld aus für Schlepper, die sie nach Europa bringen sollen, auf einem Boot, welches viel zu klein ist für all diese Menschen. Ausgehungerte Frauen und Kinder halten diese Strapazen nicht so lange durch wie Männer. Deshalb sind diese Männer aber nicht böser, als die Frauen und Kinder, die diese Flucht nicht überleben.

Hoffen und gedenken wir gemeinsam dafür, dass Paris sich bald erholt, dass den Überlebenden und Hinterblieben jegliche erdenkliche Hilfe angedeiht wird, die sie benötigen um diese Dragödie zu überwinden. Aber auch, dass die Seelen der Verstorbenen ihren Frieden finden.

In tiefstem Schock, eure Rea


P. S. Verzeiht diesen heutigen langen Text. Ich habe lange über das Thema "Flüchtlinge" geschwiegen, und nun hat sich alles ergossen wie in einem kaputten Stausee.

Mittwoch, 11. November 2015

[Rezension] Die Akte Google von Torsten Fricke und Ulrich Nowak

Genre: Fachbuch
Reihe: Einzelband 
Autor: Torsten Fricke und Ulrich Nowak
Erscheinungsjahr: 01.04.2015
Sprache: deutsch
Verlag: Herbig
ISBN: 978-3-7766-2763-3
Preis: 22,00 EUR* D / 22,70 EUR* A / 27,50 CHF* (UVP)
Seiten: 329




Über die Autoren:



Zur Person

Torsten Fricke ist Journalist und Buchautor aus München. Gemeinsam mit Ulrich Novak verfasste er "Die Akte Google", im Untertitel: "Wie der US-Konzern Daten missbraucht, die Welt manipuliert und Jobs vernichtet". Fricke hat ursprünglich beim "Münchner Merkur" volontiert, bei Zeitungen gearbeitet, unter anderem als stellvertretender Chefredakteur der "Abendzeitung" in München. Er war Unternehmenssprecher bei Premiere / Sky und ist heute Geschäftsführer von TV Media, einer PR-Firma und Medienberatung. 
[Quelle Text und Bild: Tagesschau online]

Meine Meinung:

Google, einst am Kampus ihrer Universätit als Spielerei begonnen, als Thema einer Masterarbeit gelang den beiden Gründern bald der Durchbruch hinaus in die Welt. Als der Kampus zu klein wird kaufen sie sich ein Häuschen in dessen Garage die Geschichte um Google weiter geht. Bald schon brauchen sie mehr Hände, mehr Köpfe, und vor allem mehr Geld. Investoren müssen her. 

Schreibstil: 
Torsten Fricke und Ulrich Nowak schaffen es, ein Fachbuch zu schreiben, dass so flüssig zu lesen ist, dass man weiter in die Geschichte um Google eintauchen möchte. 


Fazit:
Die Akte google ist ein interessantes Fachbuch. Es hat Spaß gemacht einen ersten Blick hinter die Kulissen der großen Suchmaschine zu werfen. Allerdings ist es für mich kein Buch, welches man mal eben am Stück liest. Daher habe ich nach einer geringen Seitenzahl für mich entschlossen, dass erst mal wieder etwas anderes her muss. Nichts desto trotz empfehle ich dieses Buch alljenen, die sich gern in den Wirren des www verirren und auch mal einen Blick tiefer riskieren möchten. 

Bewertung:



Form: 5 Punkte

Thema: 3 Punkte  
Story: 5 Punkte
Charaktere: 1 Punkte  
Sonderpunkte: 0 Punkte  
= 20 Punkte



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