Mittwoch, 19. August 2015

[Rezension] Racherausch #12 - Michael Linnemann

Genre: Thriller
Reihe: 12. Teil einer Reihe
Autor: Michael Linnemann
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN:
Preis: 2,99 €/ 12,99 €
Seiten: ca. 307 /224




Über den Autoren:

Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit seiner Skoliose-OP im Jahr 2002
beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe.



Meine Meinung:

Wieder einmal bleibt Nora und Tommy nichts erspart. Als sie nachts zu einem Mord gerufen werden lässt alles den Anschein erwecken, dass es ein ganz alltäglicher Mord ist. Tod durch erschießen. Doch niemand hat vor oder in der Bar etwas mitbekommen. Der Tote war betrunken und wurde vom Barkeeper vor die Tür komplimentiert, aber was danach geschehen ist hat niemand mitbekommen. Das einzige, was den Kommissaren nicht ins Bild passt ist ein Zettel mit dem Satz "Ich dachte es gehöre zur Show". Als die Spurensicherung abgeschlossen ist, und der Tote in die Autopsie kommt gehen Nora und Tommy in ihren wohlverdienten Feierabend. Als dann keine halbe Stunde später Noras Handy klingelt und von einem weiteren Mordfall kündet. Ein Serienmörder treibt diese Nacht sein Unwesen, und hinterlässt doch keine Spuren. Die Kommissare sind am Verzweifeln, bis sie ein Opfer gerade rechtzeitig aus seiner misslichen Lage befreien können.


Schreibstil und Charaktere:

Man merkt Michael an, dass er schon länger schreibt. Tommy und Nora sind Charaktere die mir sofort gefallen. Aber auch alle anderen haben eine Tiefe, die für eigentliche Nebencharaktere nicht erwartet werden. Racherausch ist der 12. Teil der Rachereihe, bei welcher gerade Teil 13 in Arbeit ist. Wie mir Michael zugesichert hat kann man das Buch aber dennoch unabhängig von den anderen lesen. Ja, jeder Fall ist in sich abgeschlossen, allerdings verknüpft Michael die Bänder geschickt miteinander indem er den Hauptcharakteren auch ein Leben außerhalb des Jobs einhaucht, was sie besonders authentisch macht und sich eben durch die Reihe zieht und entwickelt.


Fazit und Empfehlung:

Für mich ein neuer Autor, der es wahrhaftig geschaft hat sich einen Platz in meinem Bücherregal zu sichern. Durch den Schreibstil, der den Leser auf dem Stand der Ermittler lässt, und gleichzeitig aufzeigt, wie der Mörder vorgegangen ist und welche Beweggründe er hat wird man förmlich ans Buch gefesselt... Sicherlich das erste aber nicht das letzte Buch dieses Autoren.


Bewertung:


Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 2 Punkte je 1 für Thema und Story
= 22 Punkte

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