Mittwoch, 17. Juni 2015

[Rezension] Lina - Hoffnung auf Leben - Emma S. Rose

Genre: Liebesroman
Reihe: 1. Teil von 2
Autor: Emma S. Rose
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: xxx
Preis: 3,99 EUR/9,99 EUR
Seiten: 385/320




Über die Autorin:
Emma wurde am 09.04.1988 in Paderborn geboren, wo sie heute mit ihrem Partner und ihrer Zwerghamsterdame "Frieda" lebt. Vor ihrer Tätigkeit als Autorin hat sie ein Studium im sozialen Bereich absolivert und beendet.

Ihr Erstlingswerk "Lina - Hoffnung auf Leben" ist Anfang Mai 2014 erschienen.

Seit Herbst 2014 befindet sich Emma erneut in ein Studium der Deutschen Literaturwissenschaften.



Emmas Geschichten sind im Bereich der Liebesgeschichten und sozialkritischen Themen zu finden. Ihr letztes Werk war die Fortsetzung zu Lina, die nun in die Korrektur ging.

Besuche Emma S. Rose auf ihrer neuen Homepage.


Meine Meinung:
Für Lina hat das letzte Schuljahr begonnen. Die Zeit des Abiturs rückt immer näher und das Gedankenkarussell dreht seine Kreise. Dann taucht da auch noch Eric auf und setzt sich ausgerechnet neben sie. Eric, frisch aus den Staaten zurück gekommen, Hauptgesprächsthema im Jahrgang. Jeder reißt sich um ihn. Nur Lina will nichts von ihm wissen. Sie will einfach nur das letzte Schuljahr und die Prüfungen hinter sich bringen. Doch hier hat sie die Rechnung ohne Eric gemacht. Je mehr sie versucht sich von Eric zu distanzieren um so neugieriger wird er auf sie, um so schwerer kommt sie aus seiner Umlaufbahn. Linas Geheimnis gerät ins Wanken. Ihre Maske beginnt zu bröckeln. So sehr sie es auch versucht die Aufmerksamkeit, die sie von Eric bekommt ist einfach zu stark als dass sie ernsthaft einen Bruch der Freundschaft herbei führen kann. Da spielt es auch keine Rolle, dass ER noch besitzergreifender wird. Schafft Lina es aus ihrem Gefängnis auszubrechen und zu spüren, dass Leben und Nähe nicht immer nur schlecht sein müssen?


Schreibstil und Charaktere:
Lina hat mich wie Sara sofort in den Bann genommen und nicht mehr los gelassen. Ich hab irgendwann für mich den Entschluss gefasst, dass ich Liebesromane nicht mag. Diese sind mir zu perfekt, zu glatt, zu alles einfach. Perfekt trifft Perfekt und so rein "zufällig" stellt man nach 20 Jahren Freundschaft fest, dass man seine große Liebe schon lange gefunden hat. Nicht so bei Emma. Emmas Charaktere sind Menschen wie sie jeder in seiner Nachbarschaft haben könnte. Mit Ecken und Kanten und dunklen Geheimnissen. Ihre Charaktere vermitteln einem aber hierdurch auch das Gefühl, dass jeder die Möglichkeit, das Glück haben kann die große Liebe zu finden, ganz gleich, welche Schicksalsschläge man verarbeitet hat, in welchen Löchern man in diesem Moment steckt. Irgrendwo da draußen gibt es für jede von uns einen Eric. Man muss nur einfach daran glauben. Und diesen Glauben, diese Hoffnung hat mir Emma nicht zum ersten Mal gegeben. Wenn ich Emmas Geschichten lese fühle ich mich ihren Charakteren so nahe, so verbunden. Ich bin nicht Leserin, ich bin der Geist der über allem schwebt, Mitten im Geschehen und doch unsichtbar.


 Fazit und Empfehlung:


Tja, jetzt habe ich ja eigentlich schon im Schreibstil und Charaktere Bereich so vieles erzählt. Dass ich für das Fazit kaum noch etwas habe... Wenn ihr, so wie ich die Nase voll habt von diesen ach so perfekten Liebesromanen in denen alle glücklich sind und ungestört und ungetrübt ihr Leben leben können, ohne Widrigkeiten. DANN nehmt euch ein Emma S. Rose Buch und seht, dass es auch anders geht. Dass Liebesgeschichten auch aus einem Unglück heraus entstehen können beweist sie nur zu gut.



Bewertung:



Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 2 Punkte (Thema und Charaktere)

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