Montag, 29. Juni 2015

[Aktion] Protagonisten erzählen #5 Heute mit Pamela


Endlich ist es mal wieder so weit, ich habe mal wieder eine Protagonistin erwischt und zu mir auf den Blog einladen können...


Hallo,
mein Name ist Pamela, aber alle nennen mich Pam.    
Eigentlich wollte ich mit meinem Mann Alex einen ganz gemütlichen Urlaub an der türkischen Riviera verbringen, aber da hat uns das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Doch von vorn!   
   Alex und ich waren schon ein paar Tage im Hotel Oceanbay in Side und verbrachten eine traumhafte Zeit miteinander. An einem späten Vormittag, wir lagen am Pool und ließen uns die Sonne auf die Haut scheinen, kam einer der jungen Animateure und fragte, ob wir Lust hätten, am Abend an einer Party auf einem der Piratenschiffe teilzunehmen. Alex redete schon eine ganze Weile darüber, eine solche Fahrt mitzumachen, und sagte sofort begeistert zu. Für mich war die Schaukelei eigentlich nichts, denn ich wurde leicht seekrank. Aber Alex zuliebe erklärte ich mich dazu bereit, mitzukommen.               
   Wir kamen also gegen 20 Uhr zum Hafen und fanden auch schnell das richtige Schiff. Was dann genau geschah, kann ich nicht mehr sagen, denn ich erinnere mich einfach nicht daran. Ich wachte irgendwann an einem schroffen Strandabschnitt auf und war völlig benommen. Ich war allein und dachte, Alex sei schon zum Hotel zurückgekehrt. Dass er niemals ohne mich gehen würde, kam mir damals nicht in den Sinn. Auch meine Kleidung war ver­schwunden, lediglich meine Badetasche stand neben mir. Ich holte meinen Pareo heraus, und nachdem ich den Knoten des Tuches im Nacken festgezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Hotel. Ich war verwirrt und wunderte mich, wie ich an diesen Strand gekommen war. Ich fühlte mich wie nach einer durchzechten Nacht und hatte einen pochenden Schmerz in den Schläfen. Meine Erinnerung war wie ausgelöscht und nur ganz schemenhaft erkannte ich vor meinem inneren Auge das Piratenschiff.              
   Schwankend stieg ich die steinigen Treppen, die in die Felswand gehauen waren, hinauf. Ich war irritiert, habe das aber nicht bewusst wahrgenommen. Oben angekommen, befand ich mich auf einer einsamen, sandigen Straße und schaute mich hilflos um. Wie ferngesteuert setzte ich mich in Bewegung und nahm gar nicht zur Kenntnis, dass hier weit und breit kein Hotel zu sehen war.
   Ich erreichte einen weiteren hohen Felsen und stieg die mit Sand bedeckten Treppen hinauf. Vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend, denn der Sand auf den Stufen machte die ausgetretenen Steine sehr rutschig.       
    Ich fühlte mich schwach. Ich hatte Mühe ohne Unterbrechung weiterzugehen und musste immer wieder verschnaufen. Als ich auf eine Gruppe anderer deutscher Frauen traf, die ebenfalls eine Pause machten, reichten wir uns einfach die Hände und nannten unsere Vornamen. Dann gingen wir ganz selbstverständlich gemeinsam weiter. Niemand redete, keine schien sich zu wundern. Alles, was wir voneinander wussten war, dass wir gemeinsam zum Hotel Oceanbay wollten. Wir stiegen gedankenverloren die Stufen immer weiter nach oben und kamen schließlich an ein Haus, das in die Felsen hinein­gebaut war
.    
   Eine Frau mittleren Alters trat aus der Tür, begrüßte uns freundlich und bot uns etwas zu trinken an.        
Ich spürte in dem Moment genau, dass etwas nicht stimmte, denn es wirkte, als hätte sie auf uns gewartet. Doch meine Kopfschmerzen brachten mich von diesen Gedanken wieder ab und dann wurde mir schwarz vor Augen …              
   Wenn ich in dem Moment schon gewusst hätte, was es mit dieser Frau auf sich hatte und in welche unfassbare Sache ich verwickelt war, wäre ich sicher laut schreiend davon­gelaufen. Aber so nahmen die Dinge ihren Lauf …

Freitag, 26. Juni 2015

[Projekt] Half-Granny-Tuch "Dezember-Unikat" #1










Ich hab's getan! Ich hab mich dazu entschieden ein fertiges Handarbeitsstück zu zerlegen, und ein neues daraus zu machen. Aus irgendeinem Grund hat mir der Möbius dann doch nicht mehr gefallen, also muss was neues her. Und da ich gerade total im Tücherrausch bin.^^ Was ist da besser als ein Half-Granny?




Mittwoch, 24. Juni 2015

[Rezension] Lina - Leben mit Hoffnung - Emma S. Rose

Genre: Liebesroman
Reihe: 2. Teil von 2
Autor: Emma S. Rose
Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: xxx
Preis: 3,99 EUR/9,99 EUR
Seiten: 324/320




Über die Autorin:
Emma wurde am 09.04.1988 in Paderborn geboren, wo sie heute mit ihrem Partner und ihrer Zwerghamsterdame "Frieda" lebt. Vor ihrer Tätigkeit als Autorin hat sie ein Studium im sozialen Bereich absolivert und beendet.

Ihr Erstlingswerk "Lina - Hoffnung auf Leben" ist Anfang Mai 2014 erschienen.

Seit Herbst 2014 befindet sich Emma erneut in ein Studium der Deutschen Literaturwissenschaften.



Emmas Geschichten sind im Bereich der Liebesgeschichten und sozialkritischen Themen zu finden. Ihr letztes Werk war die Fortsetzung zu Lina, die nun in die Korrektur ging.

Besuche Emma S. Rose auf ihrer neuen Homepage.


Meine Meinung:
Für Lina und Erik steht die Zeit der Abschlussprüfungen vor der Tür. Nach dem schlimmen Vorfall auf dem Schulhof ist Lina nun erst mal bei Eric und seinen Eltern eingezogen. Hier kann sie sich vollständig auf ihr Lernen für die Prüfungen konzentrieren und zur Ruhe kommen. Wäre da nur nicht die Verhörung bei der Polizei, die Gespräche mit dem Anwalt. Und und und... So sehr Lina es versucht, die Gedanken treiben sie immer wieder zurück, zurück in die Vergangenheit welche so lange ihre Gegenwart war. Bei Schulfeiern und Shoppingtouren schafft sie es zumindest zeitweise sich "normal" zu fühlen. Doch das Damoklesschwert steht niemals still, unaufhörlich schwingt es über ihr. Zu präsent ist der Zwischenfall mit Stefan und die Angst vor einem weiteren Versuch trotz Annäherungsversuch ist groß. Da kommt der Besuch von Sally und Sascha zum Abschlussball doch gerade recht. Ebenso das notwendige "Übel" sich mit dem künftigen Studiengang auseinander zu setzen und die Fragen, die ebenfall dazu gehören.


Schreibstil und Charaktere:
Auch im 2. Teil von Lina wird man hineingezogen in einen Strudel aus Gefühlen. Gefühle, die man sich nicht vorzustellen vermag, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Empfindungen, die einen spüren lassen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Eric, der seine ganze Energie darauf verwendet Lina zu zeigen, dass er ihr Fels in der Brandung ist. Ich bin begeister von der Tiefe, die Emma auch in dieser Geschichte geschaffen hatte.

 Fazit und Empfehlung:
Eine Liebesgeschichte ohne Schnulzig zu sein. Ein Schicksalsroman ohne zu real zu sein. Wer auf Liebesgeschichten steht, die nicht nur aus Eitel Sonnenschein bestehen. Auf Liebesgeschichten, die sich beim Lesen real anfühlen, als könnte diese Geschichte genau in der Nachbarschaft spielen sollte sich beide Bände kaufen und lesen.



Bewertung:



Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 2 Punkte (Thema und Charaktere)

Dienstag, 23. Juni 2015

Eitel Sonnenschein? Von wegen!








Portugal, das Land mit den meisten Sonnenstunden im Jahr... Viel Wasser, freundliche Menschen um einen herum. Klingt herrlich... Aber ist es das auch?

Ich habe nun bald meinen 3. Monat hier rum. Gesehen habe ich nicht wirklich viel, weil auch das Geld immer irgendwie gefehlt hat. Die Menschen hier sind offener, herzlicher, freundlicher, eben Südländer. In der Zeit in der ich hier war kann ich mich nur an 2 maximal 3 Mal erinnern wo es geregnet hat. Und das Wasser seh ich nur in Form des Flusses Tejo.

Aber all die Schönheit Portugals kann ich mir noch in Ruhe anschauen. Anschauen, wenn es besser läuft, wenn ich Urlaub habe, hier rennt nichts weg. Zeit ist relativ.

Warum dann aber ein "Von wegen!" in der Überschrift? Tja, das hab ich mir ganz alleine gemacht. Daran ist wohl niemand sonst schuld, wenn man hier denn von Schuldigen reden kann. Ich hatte verrgangene Woche einfach so schlimme Heimwehempfindungen, irgednwas hat den Schalter umgelegt, dass ich am liebsten direkt an den Flughafen und wieder nach Hause wäre. Doch Gespräche haben geholfen, und nun schaut die Welt schon wieder viel besser aus. Ich war wie verwandelt nach meinem letzten Gespräch mit meinem Vorgesetzten. Und die kleinen Minuspunkte lassen sich bestimmt in große Pluspunkte verwandeln, mit der richtigen Hilfe und so weiter und so fort.

Leider komme ich derzeit so gar nicht mehr vor die Tür, möchte das aber ab dieser Woche doch wieder irgendwie ändern.

Freitag, 19. Juni 2015

[häkeln] Dreieckstuch in Anlehnung an "Springtime"-Art 136-16 "Unikat 2" #3











Es ist mal wieder Freitag, und es gibt einfach mal ein unkommentiertes Foto meines gerade in offizieller Arbeit befindlichen Dreiecktuches. Nebenbei entstehen noch diverse Lesezeichen für eine sehr liebe Autorenfreundin, Handschuhe für eine sehr gute Freundin, und heute angeschlagen Maschen für ein Oberteil für mich selbst. Was dann auch heißt "Handarbeitsliste aktualisieren"

Ihr könnt mir ja mal sagen, ob ihr immer ein Projekt nach dem anderen hier sehen wollt, und dann in wöchentlichen Schritten. Ob ihr die Projekte nach einander sehen wollt, dann aber eben nur, wenn sie vollständig abgeschlossen sind. Oder ob ihr sagt "Liebe Rea, du sagst, es gibt keinen deutlichen Fortschritt bei Projekt X, dann zeig doch einfach mal wie Projekt Y oder Z aussieht" (Also, dass ich immer das Projekt in einzelnen Schritten zeige, wo aktuell am meisten Fortschritt zu sehen ist.




Ich werde jetzt mal an meinem freien Tag dafür sorgen, dass es hier wieder etwas ordentlicher aussieht. Dann einkaufen gehen. Und ansonsten mal schauen, was ich noch anstelle. Leider ist ja morgen Früh um 05:00 Uhr die Nacht schon wieder rum. Und was treibt ihr noch schönes?

Sonnige Grüße aus Lissabon.

Mittwoch, 17. Juni 2015

[Rezension] Lina - Hoffnung auf Leben - Emma S. Rose

Genre: Liebesroman
Reihe: 1. Teil von 2
Autor: Emma S. Rose
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: xxx
Preis: 3,99 EUR/9,99 EUR
Seiten: 385/320




Über die Autorin:
Emma wurde am 09.04.1988 in Paderborn geboren, wo sie heute mit ihrem Partner und ihrer Zwerghamsterdame "Frieda" lebt. Vor ihrer Tätigkeit als Autorin hat sie ein Studium im sozialen Bereich absolivert und beendet.

Ihr Erstlingswerk "Lina - Hoffnung auf Leben" ist Anfang Mai 2014 erschienen.

Seit Herbst 2014 befindet sich Emma erneut in ein Studium der Deutschen Literaturwissenschaften.



Emmas Geschichten sind im Bereich der Liebesgeschichten und sozialkritischen Themen zu finden. Ihr letztes Werk war die Fortsetzung zu Lina, die nun in die Korrektur ging.

Besuche Emma S. Rose auf ihrer neuen Homepage.


Meine Meinung:
Für Lina hat das letzte Schuljahr begonnen. Die Zeit des Abiturs rückt immer näher und das Gedankenkarussell dreht seine Kreise. Dann taucht da auch noch Eric auf und setzt sich ausgerechnet neben sie. Eric, frisch aus den Staaten zurück gekommen, Hauptgesprächsthema im Jahrgang. Jeder reißt sich um ihn. Nur Lina will nichts von ihm wissen. Sie will einfach nur das letzte Schuljahr und die Prüfungen hinter sich bringen. Doch hier hat sie die Rechnung ohne Eric gemacht. Je mehr sie versucht sich von Eric zu distanzieren um so neugieriger wird er auf sie, um so schwerer kommt sie aus seiner Umlaufbahn. Linas Geheimnis gerät ins Wanken. Ihre Maske beginnt zu bröckeln. So sehr sie es auch versucht die Aufmerksamkeit, die sie von Eric bekommt ist einfach zu stark als dass sie ernsthaft einen Bruch der Freundschaft herbei führen kann. Da spielt es auch keine Rolle, dass ER noch besitzergreifender wird. Schafft Lina es aus ihrem Gefängnis auszubrechen und zu spüren, dass Leben und Nähe nicht immer nur schlecht sein müssen?


Schreibstil und Charaktere:
Lina hat mich wie Sara sofort in den Bann genommen und nicht mehr los gelassen. Ich hab irgendwann für mich den Entschluss gefasst, dass ich Liebesromane nicht mag. Diese sind mir zu perfekt, zu glatt, zu alles einfach. Perfekt trifft Perfekt und so rein "zufällig" stellt man nach 20 Jahren Freundschaft fest, dass man seine große Liebe schon lange gefunden hat. Nicht so bei Emma. Emmas Charaktere sind Menschen wie sie jeder in seiner Nachbarschaft haben könnte. Mit Ecken und Kanten und dunklen Geheimnissen. Ihre Charaktere vermitteln einem aber hierdurch auch das Gefühl, dass jeder die Möglichkeit, das Glück haben kann die große Liebe zu finden, ganz gleich, welche Schicksalsschläge man verarbeitet hat, in welchen Löchern man in diesem Moment steckt. Irgrendwo da draußen gibt es für jede von uns einen Eric. Man muss nur einfach daran glauben. Und diesen Glauben, diese Hoffnung hat mir Emma nicht zum ersten Mal gegeben. Wenn ich Emmas Geschichten lese fühle ich mich ihren Charakteren so nahe, so verbunden. Ich bin nicht Leserin, ich bin der Geist der über allem schwebt, Mitten im Geschehen und doch unsichtbar.


 Fazit und Empfehlung:


Tja, jetzt habe ich ja eigentlich schon im Schreibstil und Charaktere Bereich so vieles erzählt. Dass ich für das Fazit kaum noch etwas habe... Wenn ihr, so wie ich die Nase voll habt von diesen ach so perfekten Liebesromanen in denen alle glücklich sind und ungestört und ungetrübt ihr Leben leben können, ohne Widrigkeiten. DANN nehmt euch ein Emma S. Rose Buch und seht, dass es auch anders geht. Dass Liebesgeschichten auch aus einem Unglück heraus entstehen können beweist sie nur zu gut.



Bewertung:



Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 2 Punkte (Thema und Charaktere)

Dienstag, 16. Juni 2015

Nichts los








Nachdem es letzte Woche verhältnismäßig ruhig war auf diesem Blog versuche ich nun wieder aktiver zu werden.

Warum mir der letzte "Lissabon"-Beitrag durchgerutscht ist, ist mir ein Rätsel, und doch... Was soll man erzählen, wenn man nichts erlebt?

Zurzeit befinde ich mich in einem wogenden Meer aus Gefühlen, nicht sicher was ich fühle und empfinde. Hin und her gerissen aus "mir gefällt es" und "ich will hier weg". Am Wochenende war dieser Fall wieder ganz klar. Also, eigentlich dieses Gefühl "Ich will nach Hause!". Aber warum eigentich? Tja, eigentlich nur, weil ich, hmm, wie soll ich sagen... Das WG-Leben ist einfach nicht das meine. Ich will meine Möbel in meiner Wohnung. Ich will nach Hause kommen, die Tür hinter mir schließen und meine Ruhe haben. Ich will nicht nachts geweckt werden weil wieder jemand aus der Partynacht nach Hause kommt.

Akutell ist die Sachlage die, ich bin dabei meine Altersvorsorge zu kündigen, um jetzt eben finanziell besser da zu stehen. Ich will meine Wohnung kündigen, um diese Kosten nicht mehr zu haben. Überlege aber auch wieder, ob das der richtige Weg ist. Bis die Wohnung gekündigt werden kann ist September/Oktober. Im April läuft mein Vertrag aus. Lohnt es sich tatsächlich die Wohnung zu kündigen? Wo werde ich ab April sein? Kehre ich nach Hause zurück? Bleibe ich hier? Am 26.06. sind es 3 Monate, die ich nun in Lissabon war. 9 Monate noch, die ich hier bin, eine lange Zeit, und dennoch fühle ich mich als wäre es schon in kürzester Zeit soweit, dass mein Vertrag hier ausläuft, und ich so langsam mal schauen sollte, dass ich wieder Bewerbungen schreibe. Wie gesagt, ich weiß ja nicht, ob ich hier bleibe, oder ob ich wieder gehe. Liegt alles noch im Nebel.

Momentan warte ich dann auch auf die Rückmeldung des Welcome-Support-Teams wegen einer E-Mail mit Wohnungsangeboten, weil die ja wollen, dass ich umziehe, da die Wohnung zu teuer ist in welcher ich aktuell wohne. So, meine Anfrage, wann ich denn nun endlich eine Mail mit Wohnungen bekomme um mir hiervon eine auszusuchen wurde mit einer automatischen Antwort beantwortet, dass man meine Beschwerde zur Kenntnis genommen habe, und ich Ticketnummer 123 bekomme. *juhu* *Augen roll* Es ist für mich einfach ein Unding, da ich dringend auf Pakete und Päckchen aus Deutschland warte, die ich so nicht verschicken lassen kann.

Ansonsten wurstel ich mich mal wieder durch die Arbeit und die Frühschicht.

 

Freitag, 12. Juni 2015

[häkeln] Dreieckstuchin Anlehnung an "Springtime"-Art 136-16 "Unikat 2" #2









Heute zeig ich euch dann doch mal wieder einen Ausschnitt aus meinem aktuellen Häkelprojekt...

Noch hab ich genug Wolle über um der Hoffnung zu verfallen, ein schönes großes Tuch zu erhalten.


Ich bin ja von der Wilderung der Farben total begeistert. :)

Übrigens, ich bekomme demnächst ein neues feines Knäuelchen... Wollt ihr es sehen?

Darf ich vorstellen? "Schimmer" aus dem Hause "Färbefädchen" gefärbt auf High Twist. Eine Bestellung für ein Handytäschchen wird daraus gemacht. Es können also noch 1-2 Aufträge für diese Wolle entgegen genommen werden. Einfach mal eine Mail schreiben, oder einen Kommi mit E-Mail-Adresse hinterlassen.

Gerne nehm ich aber auch jeglichen anderen Farbwunsch an, bzw. meine Wollfärberin. :)

Ich wünsche euch dann mal ein schönes Wochenende, und freue mich auf eure Kommentare.


Und weils grad so schön passt: Auf den Nadeln im Juni. :)


Mittwoch, 10. Juni 2015

[Rezension] Tödliche Legenden "Sally Morgenstern - Des Todes Labyrinth" - Sonja Planitz

Genre: Fantasy
Reihe: 1. Teil einer Reihe [4/10]
Autor: Sonja Planitz
Erscheinungsjahr: 2013
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN:---
Preis:1,99 €/ 7,00 €
Seiten: 97







Über die Autorin:
Sonja Planitz wurde am 7.12.1985 in Hamburg geboren und ist dort auch aufgewachsen. Im August 2014 zog sie in eine kleine Gemeinde im wunderschönen Bayern, wo sie mit ihrem Freund und ihren 3 Katzen lebt. Angefangen zu schreiben hat sie schon als Kind. Später wich das Schreiben anderen Hobbys wie malen, zeichnen, häkeln und lesen. 2013 nahm sie das Schreiben aber wieder auf – und hat seitdem sieben Bücher veröffentlicht. Viele weitere sind in Planung.

  • Bittersüße Liebe (Liebe, Drama)
  • Tanz! (Sci-Fi, Humor)
  • Tödliche Legenden – Band 1 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Band 2 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Band 3 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Band 4 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Sammelband 1 (enthält Band 1 bis 3 )

Ihre Taschenbücher verkauft die Autorin nur persönlich. Kontakt:

www.Facebook.com/Toedliche.Legenden


Meine Meinung:

Sally ist gerade dabei ihre Kampfskills im Traum zu verbessern, als ihr ein schwerer Fehler unterläuft. Sie hat einen Gegner übersehen, der sie nun, beim Versuch ihre Traumwelt zu verlassen, hinterrücks erschießt. Tödlich getroffen platzt Sally unverhofft Mitten in den Kaffeeklatsch zwischen Tod und Illona, dem Drachenmädchen. Sehr verwundert schaut der Tod sie an, da ihre Zeit laut seiner Rechnung noch gar nicht abgelaufen ist. Nun ja, Sally wird vor die Wahl gestellt. Sie bleibt hier, oder durchwandert das Labyrinth um wieder nach Hause zu kommen, ihre Seele und ihren Körper wieder zusammen zu führen. Sally entscheidet sich selbstredend für das Labyrinth. Und weil eine Vampirjägerin natürlich etwas ganz besonderes ist beschließt der Tod, dass Illona sie begleitet und sicher ans Ziel führt.

Schreibstil und Charaktere:
Was soll ich sagen? Schreibstil top. Thema gut getroffen.

Fazit und Empfehlung:
Eine tolle Fantasy-Kurzgeschichte für Jugendliche und Erwachsene, die auch mal träumen wollen. Nun heißt es warten bis Frau Planitz Band 5 veröffentlicht hat...


Bewertung:


Für jede Kategorie gibt es 5 Punkte

Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere:  5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkte
= 21 Punkte

Sonntag, 7. Juni 2015

Grob überschlagen...








Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt wird festgestellt haben, dass am Freitag kein Zwischenbericht zur aktuellen Handarbeit gab Was daran liegt, dass ich euch in diesem Beitrag um eure persönliche Meinung gebeten hatte, ob ich das Tuch so fortführen, oder so häkeln soll, wie in der Anleitung angegeben. Auf diese Reaktion habe ich gewartet und nicht erhalten.

Die Montage sind auch ziemlich leer, was daran liegt, dass ich nun seit 2 Monaten wieder beruflich bin, und ich einfach nicht die Muse habe wöchentlich bei den Autoren und Protagonisten anzuklopfen, ob sie Interesse haben sich auf meinem Blog vorzustellen und was über sich zu erzählen. Es waren zwei tolle Ideen, doch leider nicht fortführbar. Ich werde wohl nun meine wöchentliche Aufmerksamkeit auf "Lissabon", "Rezension" und "Handarbeit" legen. Ich will mal sehen, wie ich das schön in gutem Abstand hin bekomme...

Ach, und bevor ich es vergesse... Ich befinde mich in der Planung eines Sommerspezials. Haltet die Augen offen...

Nun geh ich weiter stricken, damit ich die alten Aufträge weg bekomme, und die neuen beginnen kann...



Mittwoch, 3. Juni 2015

[Rezension] Tödliche Legenden 3 Sonja Planitz

Genre: Fantasy
Reihe: Teil einer Reihe [3/10]
Autor: Sonja Planitz
Erscheinungsjahr: 2013
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN:---
Preis:1,99 €/ 7,00 €
Seiten:90/141







Über die Autorin:
Sonja Planitz wurde am 7.12.1985 in Hamburg geboren und ist dort auch aufgewachsen. Im August 2014 zog sie in eine kleine Gemeinde im wunderschönen Bayern, wo sie mit ihrem Freund und ihren 3 Katzen lebt. Angefangen zu schreiben hat sie schon als Kind. Später wich das Schreiben anderen Hobbys wie malen, zeichnen, häkeln und lesen. 2013 nahm sie das Schreiben aber wieder auf – und hat seitdem sieben Bücher veröffentlicht. Viele weitere sind in Planung.

  • Bittersüße Liebe (Liebe, Drama)
  • Tanz! (Sci-Fi, Humor)
  • Tödliche Legenden – Band 2 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Band 3 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Band 4 (Fantasy)
  • Tödliche Legenden – Sammelband 1 (enthält Band 1 bis 3 )

Ihre Taschenbücher verkauft die Autorin nur persönlich. Kontakt:

www.Facebook.com/Toedliche.Legenden


Meine Meinung:

Emily und Dascha haben ihr letztes Abenteuer zusammen mit Sally und Kira gerade so hinter sich gebracht und überlebt. Und doch bleibt ihnen kaum Zeit zu verschnaufen. Getarnt als Ausflug während der Projektwoche starten die 4 Mädchen zusammen mit Sallies Schwester auf nach Rose Black. Ein Ort an dem merkwürdige Dinge vor sich gehen. Rose Black, einst eine blühende Stadt und bekannt für den Kaffee gleicht heute im wahrstem Sinne des Wortes einer Geisterstadt. Seit Maria Black vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist geht ein Geist in den Gemäuern von Rose Black um und die Menschen leben in Angst, völlig gesunde Menschen sterben wie die Fliegen und niemand weiss was los ist.

Schreibstil und Charaktere:
Die Mädchen reifen im Laufe der Geschichten und nehmen immer wieder neue Erfahrungen und Kenntnisse aus ihren Erlebnissen mit, die sie bei den neuen Ereignissen sinnvoll versuchen umzusetzten. Ich bin begeistert von Sonjas Protagonistinnen und bin gespannt, wie sie sich im Laufe der Geschichten entwickeln.


Fazit und Empfehlung:
Band 3 und ich bin immer noch begeistert. Wer auf Fantasy steht bei dem es vordergründig doch noch um alltägliche Dinge geht ist bei Sonja sehr gut aufgehoben.


Bewertung:
Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 20 Punkte

Dienstag, 2. Juni 2015

[Lissabon] Another day in Paradies...









... wie man es nimmt. Was des einen Paradies' ist des anderen Hölle. Wobei Hölle trifft es so per se ja auch nicht, sonst wäre ich schon wieder auf auf und ab in die Heimat. Es läuft halt nicht immer alles so wie es soll und wie man es sich vorstellt. Und dann kommt ja noch hinzu, dass ich zwischen Bewerbung und Zusage 1 Woche hatte und zwischen Bewerung und Abreise ebenfalls nur 1 Woche. In dieser kurzen Zeit, nach einer so langen Dürreperiode, ist die Euphorie groß und man nimmt das Angebot nur all zu gern an. Zweifel nagen erst hinterher an einem und die Bedenken, ob man alles richtig gemacht hat, ob es nicht doch ein Fehler war. Wir Menschen sind halt so. Und wie ich oft zu hören bekomme in letzter Zeit gehöre ich aktuell eh eher zu den Menschen die erst mal alles negativ sehen. Ich denke jetzt einfach an meine Arbeitskollgen, die wie ich im April hier angefangen haben, und bei denen ich vom 1. Moment an das Gefühl bekommen habe, dass sie hinter mir stehen, und ich jederzeit um Hilfe bitten kann. Danke an diese Menschen, dass ihr mir mit Wort und Taten so gute Unterstützung habt zukommen lassen. Ich hab nicht die leiseste Ahnung wie ich diese Schuld begleichen soll.

Und wenn ich mich auch noch etwas unwohl und fehl am Platze fühle was die Arbeit betrifft so genieße ich, oder ich versuche es zumindest, die kleinen Wunder denen man hier begegnet. Für mich ist es so unverständlich, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin. Warum muss ich erst fast 3.000 km von zu Hause entfernt sein um zu registrieren, dass das Glück in den kleinen Dingen liegt? Ist man zu Hause zu "eingefahren"? Rennt man zu Hause nur noch mit Scheuklappen rum? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mich hier über Kleinigkeiten "freuen" kann. So auch am vergangenen Dienstag, als ich mich auf den Weg gemacht habe einen bestimmten Wollladen zu suchen. Nach erfolgreicher Suche hab ich es mir auf einer Bank bequem gemacht um via Handy die Umgebung zu erkunden und zu schauen, was ich noch anstellen könnte. Ich saß da also auf dieser Bank und hatte mir schon einen Plan zurecht gelegt als sich eine ältere Frau neben mich setzte. Wir kamen ins Gespräch, über was genau wir uns unterhielten weiß ich nicht mehr. Ich fragte nach dem Weg zu einer U-Bahn-Station. Wir unterhielten uns darüber, dass es so unangenehm heiß sei. Okay, okay, ihr habt mich erwischt. Während ich hier vor dem Bildschirm sitze bewegen sich meine Finger wie von selbst über die Tastatur und geben wider was am Dienstag geschehen ist. Dies wird
ein langer Text, oder auch nicht. Je nachdem was ihr unter lang versteht. Immerhin bestehen die Lissabonbeiträge nun nicht mehr nur aus Bildern. ;) Okay, back to the roads. Ich saß da also auf der Bank mit dieser Frau. Ich habe keine Ahnung wie lang wir uns unterhalten haben, und wie wir es überhaupt geschaft haben uns zu unterhalten. Dass ich nur Deutsch und Englisch kann wisst ihr ja. Diese Frau mit ihren 85 Jahren redete meist in Portugiesisch und Schwedisch. Oftmals übersetzte ich dann zufällig die Worte ins Englische. Aber es hatte funktioniert. Und was ich so alles erfahren habe... Diese Begegnungen freuen mich. Rufen mir aber all zu deutlich in Erinnerung, dass es solche Momente in Deutschland nie gegeben hatte. Vielleicht liegt es an der Mentalität der Südländer, die sehr schnell Besitz von einem ergreift. Eine Mentalität die nicht auf Hektik ausgerichtet ist, die trotz allem Trubel in der großen Stadt noch Zeit und Pausen für die Ruhe und Gemächlichkeit lässt, die einem Inseln der Entspannung auf den Weg gibt. Die einen dazu verleitet sich einfach mal treiben zu lassen.

Für mich ist Lissabon ein großer Fluss, und ich nur ein kleiner Regentropfen, der ganz dem Willen des Flusses ausgeliefert ist. Ist der Fluss ruhig bin ich es auch, ist der Fluss wild, treibt es mich umher, ohne dass ich Einfluss darauf nehmen kann. Und dennoch ist es eine Ruhe und Gelassenheit, die ich so nicht kenne, die einem dennoch irgendwie gut tut. So sehr ich mir also manchmal wünsche zurück in die Bekannte Monotonie des deutschen Alltags zu gehen, so sehr genieße ich das Gesicht Lissabons, die pulsierenden Adern, die Gegensätze geballt in einer Stadt, wie ich sie nie zu vor so deutlich wahr genommen habe. Ich merke jetzt schon, wie diese Stadt nach mir greift, gegriffen hat, mich in ihren Bann ziehen will, wie ich kraftlos bin mich dagegen zu wehren. Ich mich auch gar nicht dagegen wehren möchte. Lissabon eine Oase der Ruhe und Gemütlichkeit in der das Leben pulsiert, hier steht nichts still, auch wenn man das Gefühl haben mag. Ich werde gehen - irgendwann, doch dann bin ich nicht mehr die die ich war.









Montag, 1. Juni 2015

[Newsletter] Vorschau - Neuerscheinung

Da hab ich euch doch glatt 2 Newsletter vorenthalten, die ich von der lieben Anne Colwey erhalten habe...

Am 26.04. schrieb Anne:

Anne´s romantische Liebesromane - Spannung und viel Gefühl an den schönsten Schauplätzen der Welt!
Liebe Leser/Innen!
Zuhause ist dort, wo das Herz ist. Für Matt und Alma, meine Protagonisten aus "Ein verflixter Heiratsantrag" ist das die nordamerikanische Kleinstadt Tillisburgh, Ohio. Taucht ein in ihre wunderbar warme Geschichte, die den Auftakt zur Tillisburgh-Reihe bildet.
Alma, Buchhändlerin aus Leidenschaft, liebt ihren morgendlichen Café Latte mit Croissant und ihre Heimat, die Kleinstadt Tillisburgh. Doch mit der Ruhe in ihrem Leben ist es nun vorbei: Ausgerechnet vor ihrer Lieblingsbäckerei stößt sie mit dem charmanten Matt zusammen, und die Zufallsbekanntschaft mündet in einen atemberaubenden Kuss. Leidenschaftlich, gut aussehend – was für ein Mann! Falsch, was für ein Arschloch! Schon bald entpuppt sich Matt als der zukünftige Inhaber der Buchhandlung, in der Alma arbeitet, und stellt Alma vor die Wahl: ihn zu heiraten oder ihren Job aufzugeben und aus Tillisburgh wegzugehen. Was für ein mieses, erpresserisches Angebot! Unter diesen Umständen scheint ihre Beziehung, die so schön begann, kaum eine Chance zu haben ...

Der Roman ist ab dem 27.04.2015 im Vorverkauf bei Amazon erhältlich!
-----
Und am  24.05. erhielt ich dies:

Anne´s romantische Liebesromane - Spannung und viel Gefühl an den schönsten Schauplätzen der Welt!
Liebe LeserInnen,

es ist soweit: Nach mehr als drei Jahren schreiben, gliedern, verwerfen, wieder schreiben, überarbeiten und noch mehr schreiben, ist für mich ein kleiner Traum wahr geworden! Der erste meiner Agents of the Crown Romane ist ab sofort vorbestellbar!
"Falsches Spiel im Dienste der Krone" erscheint am 29.05.2015 im Klarant Verlag.
 
Nach dieser Nacht ist nichts mehr, wie es war! Annabelles Familie wird von den Agenten der Britischen Krone verhaftet und aus ihrem geliebten Château in Frankreich nach England gebracht. Während der Mission wird Annabelle von Sebastian, dem leitenden Agenten, gefunden – doch anstatt sie zu verhaften, kommt es zu einem leidenschaftlichen, unerhörten Kuss!
Ihr Vater, ein Viscount, ist ein Verbrecher, der Ruf zerstört und in London fängt Annabelle ein komplett neues Leben an, mit neuer Identität – als Bürgerliche. Als Sebastian sechs Jahre später in ihre Patisserie hineinspaziert, erkennen sie sich nicht. Wieder prickelt es zwischen den beiden, aber er ist ein Earl, sie scheinbar eine Bürgerliche. Und Sebastian umweht ein dunkles Geheimnis ...



Der Roman ist unter diesem Vorbestell-Link erhältlich: http://www.amazon.de/dp/B00Y6YS31O
Viel Freude beim Lesen und weiterhin ein Frohes Pfingstfest wünscht












So, nun viel Spaß beim Lesen...
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...