Dienstag, 12. Mai 2015

Freies Wochenende, Geburtstag und Muttertag

 


Heute mal etwas später. Am Wochenende war ich viel unterwegs, und seit gestern habe ich Frühschicht. Da hatte ich dann einfach nicht mehr dran gedacht die Bilder auf den PC zu übertragen und den Bericht für heute zu schreiben. Und als ich dann dran gedacht hatte war ich irgendwie zu müde um mich noch mal aus dem Bett zu schälen.

Nun denn, hier eine kleine Bilderflut.





 Am Samstag konnte ich mich nicht so wirklich entscheiden wo es hin gehen sollte. Also lief ich erst mal ein Stück die Straße in der ich wohne entlang. An einer Straße bei der es nicht mehr gerade aus weiter ging hörte ich Musik aus dem gegenüberliegendem Park. Getreu dem Motto "Wo Gesang und Musik da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder." Bin ich also auf den Park zugegangen.Na ja. Es waren Karussells und Hüpfburgen für Kinder dort, also bin ih weiter gegangen, und fand einen Baum, der einlud sich nieder zu lassen und Fotos zu machen.

Irgendwann wollte ich nicht mehr laufen, und habe die nächstgelegene Bushaltestelle aufgesucht. Mit dem Bus ging es dann weiter zu einer U-Bahnhaltestelle. Hier hieß es dann zumindest mal sich entscheiden in WELCHE Richtung man fahren möchte. Ich hatte mich für den Zoologischen Garten entschieden. Was gar nicht so einfach war. Denn an diesem Tag spielte auch noch Benfica Lissabon, und somit waren die U-Bahnen bis Anschlag gefüllt. Ich kam dann aber doch irgendwann dort an wo ich hin wollte.


Und der Eingang macht ja eigentlich einen schönen Eintritt. Gewundert hatte ich mich dann, dass man frei rein kann, und nirgends eine Kasse zu sehen war. Dafür aber viele Fressbuden. Ich bin dann etwas herum spaziert und fand neben einem mechanischem Pferd auf dem Kinder reiten konnten dieses alte Karussell.


Was mich etwas traurig machte waren die leeren und verlassen wirkenden Käfige und Häuschen. Ich bummelte aber weiter, und sah eine Seilbahn über meinen Kopf hinweg fliegen. Sofort hatte ich einen Punkt auf meiner "To-Do-Liste". 


Vorbei an einem Blumenbeet mit Infotafel kamen dann doch noch die Kassen näher, und ich dachte mir, ich sehe nicht recht, als ich den stolzen Preis von 19 Euro sah, in welchem die Schwebebahn noch gar nicht mit eingerechnet war. Wenn ich dann bedenke, dass sich die Leute aufregen, dass der Tiergarten Nürnberg 13,50 Euro INKL. Lagune berechnet. *Kopfschüttel* Also gut, meine Entscheidung war gefallen. Ich gehe NICHT in den Zoo. Dieser läuft mir nicht weg, sondern ich bummel einfach noch etwas durch den frei zugänglichen Bereich und schaue, ob ich etwas zu Essen auftreibe... Was leichter gesagt als getan war.


Die Blumen auf dem Linken Bild sind übrigens größer als ich. Und auch die Callas sind hier riesig.


Enten, keine 2 Meter weg vom Weg auf dem die Besucher spazieren gehen. Erst ordentlich geputzt und schick gemacht, und dann die Sonne im Schatten genossen. 


Ein strahlendblauer Himmel


Ein Ägypter auf der Brücke in Lissabon? Vielleicht aber auch noch ein Überbleibsel aus der Zeit der Phönizier. (Auf dem rechten Bild hat es sich eine Taube auf der Linken Figur bequem gemacht.)


Entweder ein schwarzer Schwan oder eine schwarze Gans. Sucht es euch aus. Ich tippe auf letzteres... Könnte aber auch ganz etwas anderes sein.


Nachdem ich dann den Zoologischen Garten hinter mir gelassen habe ging es an den Tejo. Allerdings wurde ich auch hier in Sachen "Essen" nicht fündig. So dass ich weiter mit der U-Bahn gefahren bin


Der Weg in die Altstadt war mein nächstes Ziel, und hier stieß ich dann zufällig auf die Linie 28. Eine der ältesten Straßenbahnen Lissabons die noch als Touristenmagnet durch die engen und verwinkelten Gässchen fährt. Stetig steile Berge auf und ab. Man fühlt sich zurück versetzt, raus aus dem jetzt und gleichzeitig bekommt man das Gefühl auf einer Rutsche zu sitzen.


Durch die verwinkelten und engen Gässchen fühlte sich das Abbiegen der Straßenbahn an wie bei einer Achterbahn- oder Geisterbahnfahrt. Teilweise stellte sich mir die Frage, ob denn auf den Gehwegen noch genügend Platz sei für die Fußgänger, wenn hier die Straßenbahn vorbei fährt.

 



Die Sonne hinter den Häusern.


Linie 28. Ein Waggon mit wenig Sitzgelegenheiten. Doch wenn man einen Platz ergattert, hat man schöne Aussichten auf die Umgebung. Leider endete die Fahrt in Martin Moniz, dabei wäre ich gern noch bis zurück an die andere Endhaltestelle gefahren. Aber mir fährt die Straßenbahn ja nicht davon. Ich werde dies einfach an einem meiner nächsten freien Tage nachholen.


Ein Blick wie ein Gemälde... Doch was ist das für ein Tumult? Trommeln und Trillerpfeifen. Findet hier eine Demo statt? Ängstlich und neugierig zugleich machte ich mich auf den Weg in die Richtung aus der diese Musik kam. An einer Straßenecke standen Trommler, geleitet von einem Herrn mit Trillerpfeife.


Nun mittlerweile in Rossis angekommen gönne ich mir noch ein Summersby, lausche der Band auf der Bühne und lasse mich treiben wie ein Tropfen im Fluss.


Wenn Lissabon atmet dann lebst auch du. Das war zumindest mein Empfinden an diesem Tag. Lissabon kann ruhig sein. Man kann die Welt aus seinen 4 Wänden aussperren, aber wenn die Stadt lebt, dann kommt man nicht umhin sich treiben zu lassen. An diesem Tage gab mir Lissabon einiges, von dem ich nicht gedacht hätte erfahren zu dürfen.




Blick aus dem Küchenfenster bei Nacht.


Blick aus dem Küchenfenster am Tag.

In der Altstadt, anstehen für ein Eis. Kleines Dankeschön an 2 Kolleginnen, welche mir geholfen hatten den April zu überstehen. 


Links, ein Blick auf Martim Moniz aus dem Toilettenfenster eines Kaufhauses. Recht ein Chinesischer Drache auf dem Marktplatz von Martim Moniz


Blick zum Castelo de São Jorge von Martim Moniz aus.


Sonnenuntergang über dem Flughafen


Lissabon, eine Stadt erwacht. Blick auf den Tejo.




















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