Dienstag, 31. März 2015

Roomtour










Heute gibt es mal eine kleine Führung durch das Haus in dem ich lebe.

Ich habe zwei Mitbewohner, von denen ich wenig begeistert bin, da sie einerseits keinerlei Interesse an einem Gespräch vermitteln. Andererseits einfach nur unsagbar laut sind, und wohl noch nicht so wirklich begriffen haben, dass sie nun nicht mehr alleine sind. Auch sind sie nicht gerade die inteligentestens was das Verhältnis "Saubere Messer - Mitbewohner" angeht. (Wir haben GENAU 2 Messer in unserer Küche) Und überhaupt steht die volle Spülmaschine mindestens seit Mittwoch so rum. Denn am Donnerstag bei meiner Ankunft war sie schon voll, und wurde bis heute noch nicht angeschlossen. Na ja,... eine Mail an das Support-Team ist geschrieben, und es wurde auf Dringlichkeit des Auszugs wert gelegt. Da ich hier am Wochenende teilweise echt angst hatte.

 Meine Aussicht Mein "Schreibtisch"

  Mein "bequemes" Bett samt Sideboard, ratet doch mal, welche Tür der Ausgang ist, und welche der Kleiderschrank. ^^

  Badezimmer mit WC sowie Minibadezimmer

 Der Aufgang in den 1. Stock

 Der Wohn- und Essbereich

 Die Küche des Hauses. Ich liebe Gasöfen. Was ich weniger mag, wenn 2 Kühlschränke vorhanden und beide voll sind. -.-

 Badezimmer mit Dusche im EG sowie Abstellkammer





Wenn die Küche doch immer so ausschauen würde... Ich geh jetzt erst mal weiter meinen Sonnenbrand pflegen, und werde dann die Tage noch den Bericht für meinen Ausflug am Sonntag vorbereiten. Ich denke, es ist in Ordnung, wenn ich wöchentlich so ein paar Bilder zeige, oder? Was sagt ihr dazu?

Donnerstag, 26. März 2015

Mein Start in ein neues Leben









Ich wollte mich mal ganz kurz melden... Ein neuer Lebensabschnitt beginnt heute. Und wenn ihr wollt dürft ihr mich begleiten. :)

Einen beruflichen Umzug habe ich heute hinter mich gebracht, ich wohne nun in Lissabon/Portugal. Hier starte ich ab Montag den Beruf der telefonischen Kundenbetreuerin für lastminute.de.

Nun heißt es noch ein paar Tage nutzen sich hier einzuleben, bevor es am Montag dann mit der Schulung los geht, die als Ausgangspostion für die Arbeit zählt.

Der Flug selbst war in beiden Flugzeugen angenehm. Leider konnte ich ja nicht ganz ausblenden, dass da dieser Flugzeugabsturz war. Ich hab aber versucht dieses so gut es geht zu ignorieren, und bin auch jetzt noch genervt, dass da ständig jemand seinen Senf in Dauerschleife abgibt... Nachdem ich auf dem züricher Flughafen erst mal im Kreis gelaufen bin, weil ich einen Wegweiser falsch gelesen hatte. Kam ich dann doch noch rechtzeitig zum Anschlussflieger. Hier saß ich leider nicht am Fenster sondern am Gang. Dafür kam ich aber gut zum Lesen.

Wen es übrigens interessiert, Portugal liegt zeitlich 1 Stunde hinter Deutschland.


  Maschine wird geladen, warten auf den Start



 Über den Wolken, übrigens, die Sonne ist nur eine Reflektion auf dem Flügel. ^^

 Im Landeanflug in Zürich

 Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei, Na ja, wohl eher Landebahn in Zürich.

Nicht mein Anschlussflug. Aber mein Ziel. :)


So, die Tage gibt es dann einen Einblick in mein Zimmer, das Haus, und die nähere Umgebung. :)


[TAG] 30 Fakten über mich









Auch heute gibt es wieder einen Tag. Diesmal wurde ich von Petra von Leserattes Bücherwelt getaggt.

Die einzigen Regeln, die Petra aufgerstellt hat sind:

Schreibe 30 Fakten über dich auf
Tagge 3 weitere Blogger.


Na, das dürfte zu bewerkstelligen sein.

  1. Ich bin immer wieder verwundert wie viel Stier doch tatsächlich in mir steckt.
  2. Mein derzeitiger SuB beträgt 133 Bücher, meine gelesenen Bücher liegen mit 135 nur minimal darüber.
  3. Neben dem Lesen zählt auch immer mehr das Handarbeiten zu meinen Hobbies. So findet ihr einige schöne Dinge auf der Seite Handarbeiten.
  4. Ich sammel nicht nur Bücher, sondern auch DVDs. Auch wenn ich hier erst zwischen 60-70 Filme besitze.
  5. Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich 2009 beendet.
  6. Rezensionsexemplare wähle ich sorgfältig aus und versuche auch nur eine gewisse Anzahl pro Jahr anzunehmen.
  7. Die wichtigsten Menschen in meinem Leben habe ich zu 90% übers Internet kennen gelernt.
  8. Seit Januar 2015 bin ich nun wieder aktiv am Abnehmen.
  9. Das schönste, was mir in den letzten Jahren passiert ist war ein Kurs vom Amt, der Praktika in Salzburg vermittelt hatte. Diese 6 Wochen will ich nicht mehr missen!
  10. Ehrlich? Ich stelle keine Anforderungen an den Standort meines neuen Arbeitsplatzes. Wenn ich etwas finde, was für mich interessant klingt, und ich mir zutraue wird sich dort hin beworben!
  11. Der Gedanke an einen E-Reader wird langsam aber sicher immer schmerzfreier.
  12. Die Informationen über E-Book-"Diebstahl" und unerlaubter Weitergabe von Printausgaben macht mich traurig und sauer zugleich
  13. Ich bin einfach nur dankbar für die unter Punkt 8 genannten Menschen, auch wenn ich ihnen wohl derzeit mehr auf die Nerven gehe als alles andere. ♥
  14. Halbzeit... Mir gehen die Ideen aus. Meine Lieblingsgenres beim Lesen sind: Historische Romane, Thriller, Krimis, Horror, Fantasy.
  15. Genres mit denen ich nichts anfangen kann: Schicksalsromane und Tatsachenberichte, Geschichte rund um den WW2, Fußball, Liebesromane, Erotische Romane
  16. Ab und an schleicht sich dann doch mal ein Liebesroman in meine Leselisten, oft in Form von Historischen Romanen.
  17. Meine Lieblingsautoren sind: Iny Lorentz, Karl May, Agatha Christie, Stefan Gemmel, Dan Brown, Frank Schätzing, Victoria Holt, Jean Plaidy, Philippa Carr. Aber auch Emma S. Rose möchte ich nicht vergessen, oder wer auch auf einem guten Weg ist Anna Fricke.
  18. Bei Rezensionsanfragen/-angeboten entscheide ich mich auch mal für Bücher, die ich mir so wohl nicht kaufen würde, mit dem Wissen, dass mir das Buch wohl nicht gefallen könnte, aber mit der Hoffnung etwas neues entdeckt zu haben, was ich sonst wohl verpasst hätte.
  19. Der Bereich um meinen Schreibtisch ist mit einer Postkartenfläche auf der einen sowie 2 Fächern auf der anderen Seite dekoriert. 
  20. Bei der bildgestaltung meines Blogs bekomme ich Unterstützung von Sonja von Enomine Noctis
  21. Ich würde gern bei viel mehr Aktionen mitmachen, vergesse es aber meist wieder.
  22. Wenn ich mal nicht am PC sitze, mit Wolle handiere oder ein Buch zwischen den Fingern habe schreibe ich sehr gerne Briefe.
  23. Meine Kuscheltiersammlung bettelt um Aufmerksamkeit.
  24. Mein ältestes Kleidungsstück, welches ich heute noch trage ist ein Rolli, den ich bekommen habe als ich 14 war. 
  25. Ich kann mir über gewisse Dinge sehr viele Gedanken machen.
  26. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Herbst und der Winter.
  27. Ich hatte noch nie Glück in der Liebe
  28. Die liebsten Freunde wohnen nicht vor Ort, sie wohnen im Herzen, quer über die Welt verteilt. 
  29. Viel Neues wird auf mich einrieseln in den kommenden Tagen und Wochen.
  30. Ich bin youtube-süchtig.
 
Nominiert werden von mir:

Sonja
Sabina S. Schneider
Emma S. Rose

Montag, 23. März 2015

[Aktion] Autoren erzählen ... ... heute mit Kimberly Cat






Über die Autorin:
C by Kimberly Cat
Ich möchte nicht allzuviel Privates von mir Preis geben, deshalb schreibe ich auch unter einem Pseudonym, aber trotzdem möchte ich ein bisschen was über mich erzählen. Ich hoffe das meine Leser das verstehen können. Ich bin eine deutsche Autorin und wurde 1971 in Nordrhein-Westfalen geboren. 








Da ich schon immer sehr gerne gelesen habe, war ich mutig und habe einfach mal angefangen ein Buch zu schreiben, habe es veröffentlicht, und war erstaunt darüber das es tatsächlich gekauft wurde. Das hat mich dann zum Weitermachen angespornt, denn ich hatte festgestellt, das es mir unendlich viel Spaß und Freude bereitet, zu sehen das anderen Menschen meine Bücher gefallen.Ich habe mich in dem Genre Erotischer Liebesroman spezialisiert und meine Geschichten handeln von Tragik, Liebe, Leidenschaft und einem Hauch von sinnlicher Erotik. Ich hoffe sehr das ich mir einen kleinen Lesekreis aufbauen kann und weiterhin Erfolg mit meinen Büchern habe.

LG
Eure Kim

P.S. Da ich vorerst noch anonym bleiben möchte, habe ich nur mein Profilbild aus FB mitgesannt. Ich hoffe das ist okay so.

Meine Bücher:



http://www.amazon.de/Children-Hope-Hoffnung-gibt-doch-ebook/dp/B00MY7YHHO/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1411113078&sr=8-4&keywords=Kimberly+Cat

http://www.amazon.de/gp/product/B00S1EVD9Y?ie=UTF8&at=aw-android-pc-de-21&force-full-site=1&ref_=aw_bottom_links

LG
Eure Kim

Ein interessanter Einblick in Kims Leben, und wie sie die Leidenschaft am Schreiben für sich entdeckt hat. Hat jemand von Euch schon Bücher von Kim gelesen? Erfahrungsberichte?

Samstag, 21. März 2015

Schreibzeit #3 Der Blog ein privates Tagebuch?










Weil ich gerade die Zeit hab, und weil sonst nix los ist... Es ist mal wieder #Schreibzeit bei Bine von was eigenes.

Heute nimmt Bine Bezug auf das Thema des Vormonats bzgl. des Aufbaus der Leserschaft.

Erstaunlich findet sie hier, dass viele Blogger erst mal erzählen, dass sie eigentlich die Texte für sich schreiben, und dann doch darauf hoffen, dass sie Kommentare bekommen. Dass sowas gegenläufig ist, da stimme ich der lieben Bine zu. Und wenn man das so von anderen mal liest, fällt es einem auch auf wie doof diese Einstellung ist. Ich für meinen Teil sage, ich freue mich über ALLE 59 Follower, die ich über GFC sowie G+ habe. Auch die "geheimen", die mir über E-Mail folgen... Ich freue mich, dass ihr meine Texte lest.

Wenn ich es genau auseinander nehme, kann ich das Bloggen vielleicht auch etwas mit dem Briefe schreiben vergleichen.

Egal, Bine will wissen, ob der Blog ein privates Tagebuch ist, oder ein öffentlicher Raum. Fakt ist, so lange jeder "Hinz und Kunz" auf den Blog schauen und stöbern darf. Nun könnte ich den Blog einstellen, dass nur gewisse Leute die Inhalte sehen dürfen. Gleich wie auf Facebook. Manches Mal wäre dies wohl wirklich ratenswert, dass man den Blog nur noch für bestimmte Leute frei gibt. Aber, gleich wie auf Facebook lerne ich über das Bloggen viele nette Leute kennen, die ich zwar bisher nicht persönlich treffen durfte, aber dennoch das Gefühl habe, hier einen echten Freund auf der anderen Seite des Bildschirms gefunden habe.

Ich habe Briefe, um einfach mal etwas weiter auszuholen, immer als eine andere Art des Tagebuches gesehen. Man kann in einem Brief Sorgen und Probleme, Freude und Leid ansprechen. Glück und Unglück angeben.  Wie in einem Tagebuch, nur mit dem Unterschied, dass man auf seine Erzählungen eine außenstehende Meinung bekommt. Jeder hat einen anderen Blickwinkel auf die Dinge und kann durch diesen anderen Blickwinkel seine Meinung oder Tipps entsprechend geben. Warum ich auf das Thema Briefe komme? Ganz einfach, ist ein Blog im Grunde nicht vergleichbar mit einem Brief, oder meinetwegen einer E-Mail? Man kann, in seinem bequemen Wohlfühlrahmen über alles schreiben was einen beschäftigt. Als 2013 meine Mutter urplötzlich gestorben ist hat, so möchte ich fast etwas sagen, das Schreiben eines Blogbeitrages geholfen die gesamte Situation ein Stückweit zu verarbeiten. Auch wenn ich nicht gleich am selben Tag mit der Sprache raus kam, sondern euch erst mal im Dunkeln gehalten habe. Man musste sich selbst erst mal über die ganze Situation im klaren werden. Genauso wollte ich erst mal hinterm Berg halten, weshalb ich bis auf Weiteres eine Bloggerpause einlege. Nachdem ich nun aber einen Kommentar erhalten hatte, worin die etwas - vielleicht auch zurecht - enttäuschte Aussage kam, dass man doch gern wissen möchte was los ist, weshalb ich mir diese Auszeit genehmige. Hierauf hin habe ich beschlossen, dass ich euch sage was los ist. Genauso wird so bald es die Zeit zulässt ein ausführlicher Blogbeitrag erscheinen. Doch bis zum Monatsende werde ich nicht dazu kommen, irgendetwas ausführlich am Blog zu machen. Okay, genug erklärt...

Die Frage, auf die Bine eine Antwort wollte und um die ich gerade einen riesen Bogen mache ist eigentich ganz kurz beantwortet. Mein Blog ist ein Tagebuch, ein Fotoalbum, welches mir die Möglicheit gibt Antworten oder Rückmeldungen zu bekommen, die mir ein normales Tagebuch niemals geben könnte, Antworten auf die ich alleine womöglich gar nicht kommen würde, weil ich einfach viel zu tief in einer Situation stecke und langsam aber sicher den Tunnelblick habe. Daher werde ich immer versuchen so natürlich wie möglich zu sein. Oberflächliche Themen mit euch teilen, aber auch mal private Situationen mit euch besprechen. Ich persönlich habe dann auch noch die Erfahrung gemacht, dass man manche Dinge, persönliche Dinge, eher mit fremden besprechen kann, als mit engen Freunden. Wie ich darauf komme? Ganz einfach, gute Freunde sind extrem in euer Leben involviert, so dass sie vielleicht gar nicht mehr die Möglichkeit haben eine Sache von Außen zu beurteilen. Ein Fremder, der dich, dein Leben, deine Situation nicht kennt kann unter Umständen als Aussenstehender neue Aspekte und mehr Licht ins Dunkel bringen, als jemand der dich besser kennt als du selber.

Ja, es gibt also tatsächlich Beiträge auf die man eine Antwort erhofft. Genauso gibt es aber auch Beiträge, auf die man keine Antwort erwartet, weil man sich einfach nur mal Luft machen muss. Würde ich den Blog weiter führen, auch wenn ich keine Kommentare erhalte? Ich denke ja... Wie gesagt, ich habe es für mich als eine Art Tagebuch genommen, in dem ich nicht nur irgendwelche allgemeinen, unpersönlichen Dinge nieder schreibe, sondern auch meine Gefühle widergeben möchte. Irgendwann schaut man vielleicht mal wieder über diese Beiträge und sieht die ganze Sache urplötzlich nicht mehr so schlimm, wie damals, als man Mitten drin steckte... Genauso wie ich in ein paar Wochen oder Monaten über mein jetziges Verhalten lachen werde.

Ich freue mich auf die nächste Schreibzeit, und vielleicht bist ja du auch mit dabei.


Freitag, 20. März 2015

Schaffenspause







Aus persönlichen Gründen* werden auf diesem Blog bis auf Weiteres keine Rezensionen oder Handarbeiten veröffentlicht.

Gewinne aus dem AK werden spätestens am Montag verschickt. Ich werde dieses Jahr auch nicht an Blogger schenken Lesefreude oder anderen Events teilnehmen. Ebenfalls werde ich vermutlich auch keine weiteren eigenen Events starten.


Ach, ebenfalls werde ich auch Anfragen zu Rezensionsexemplaren ablehnen müssen. So gern ich eure Bücher auch lesen und rezensieren würde. Aber das ist nicht möglich.

Texte zu "Autoren erzählen..." bzw. "Protagonisten erzählen..." werde ich weiterhin in den Blog einbauen.





* Okay, die Frage von euch nach den persönlichen Gründen ist berechtigt. Bei mir steht die kommende Woche ein kurzfristiger Umzug an. Mehr dazu in eibem späteren Beitrag.

Donnerstag, 19. März 2015

[TAG] Liebster Blogaward - discover new blog








Ich wurde mal wieder getaggt. Sonja von Enomine Noctis hatte mich ja schon im Janurar zum "Liebsten Blogaward - discover new blog" nominiert. Nun komme ich endlich dazu ihren Tag zu machen. Vielen Dank an dieser Stelle.

 Hier nun die Antworten auf Sonjas Fragen.

1. Aus welchem Land kommst du?
- Ich bin gebürdige Deutsche, und wohne auch ohne Unterbrechung hier.

2. Was spricht dich an einem Blog zuerst an?
- Puh, gute Frage. Das Gesamtbild muss stimmig sein. Das Thema muss mich interessieren.

3. Was ist das Wichtigste für dich im Leben?
- Zuerst wohl mal, dass ich gesund bin. Dann kommt Arbeit und Familie hinzu... Aber besonders wichtig, ein Mensch, den ich nicht mehr missen möchte ist mein Bruder!

4. Gibt es ein Produkt worauf du nicht verzichten willst?
- Eindeutig Bücher. ^^ Aber mitterweile auch Wolle.

5. Glaubst du unser Leben ist vorbestimmt, oder können wir selbst entscheiden?
- Ähm, ja... Wie soll ich das sagen, ich würde sagen, von beidem ein Stückchen. Wir haben die Möglichkeit uns an Weggabelungen zu entscheiden in welche Richtung wir weiter wandern wollen, aber was dahinter passiert ist eine Art Vorbestimmung. Keine Ahnung...

6. Welche Blog-Themen interessieren dich am meisten?
- Aktuell würde ich wohl sagen, alles rund um Handarbeit. Ich glaube meine Liste der Blogs denen ich folge halten sich die Waage zwischen Bücher, Wolle und Allgemein.

7. Ein Buch, das du mir empfehlen würdest.
- Die letzten 2 Bücher, die mich total begeistert haben, waren Injektion und Injektion 2, aber ein Tacken besser war auf jeden Fall "Frühstück ausgeschlossen".

8. Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss, ist für dich?
- Ich bin gar nicht soo die Filmschauerin. Aber mich hat auf jeden Fall "Grüne Tomaten", "Angel" begeistert. Genauso aber auch "Footloose", wenn es auch nur das Remake ist.

9. Ein Grund mit dem Bloggen aufzuhören, wäre für dich?
- Wenn ich das Interesse verlieren würde, sich meine Interessen nicht mehr fürs Bloggen eignen würden.

10. Wenn du auf einen deiner Sinne verzichten müsstest, welcher wäre es?
- Sonja, diese Frage ist gemein. Wer verzichtet schon gern freiwillig auf einen seiner Sinne? Ich denke aber, dass mich das Taubsein am wenigstens stören würde.

11. Wie lange brauchst du normalerweise vom Aufstehen bis du aus dem Haus kommst?
- Frag mich lieber, wie lang ich brauch vom wach werden bis Aufstehen... Also, wenn ich rechne, dann sind es inkl. der halben Stunde zwischen Tablette und Frühstücken so 1,5 Stunden, die ich künftig einplanen müsste??? Wobei, man könnte ja teilweise auch Dinge in den 30 Minuten "Wartezeit" einbauen.

Meine 11 Fragen sind:
1. Wie lang bloggst du schon?
2. Wie viel Zeit verbringst du so im Durchschnitt pro Woche mit Bloggen?
3. Follow/like für Gegenfolgen/Reliken?
4.Offline Life. Was machst du neben dem Bloggen?
5. Von was würdest du dich für kein Geld der Welt trennen?
6. Was machst du zu deiner Entspannung?
7.Unahbhängig davon, woran du glaubst: Würdest du dir wünschen, dass es Dinge wie Feen, Geister und Elfen tatsächlich gibt?
8. Was hättest du in deinem Leben gern anderes gemacht?
9. Langschläfer oder Frühaufsteher?
10. Welche TV-Serien hast du als Kind gern gesehen?
11. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?


Ich nominiere:

Cornelia
Bunte Bücherwelt
Mikki
Sweet Scent Story
Lisa H.


 Das waren schon meine nominierten. Es würde mich freuen, wenn ihr mitmacht! :-)


Die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 200 Follower haben.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

Mittwoch, 18. März 2015

[Rezension] Injektion "Die Rache" von Melisa Schwermer

Genre: Horror-Thriller
Reihe: 2. Teil von 2
Autor: Melisa Schwermer
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: 9781502990921
Preis: 7,99 EUR* D
Seiten: 214 Print





Über die Autorin:

Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt bis heute im Rhein-Main-Gebiet. 
Bereits als Kind verschenkte sie in der Verwandtschaft lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach dem Absolvieren einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Danach widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion im Bereich der Literaturwissenschaft folgt in den nächsten Jahren. Zur Zeit arbeitet sie an einer Berufsschule sowie als Lehrbeauftrage an der Universität.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich gerne Horror-Geschichten, ihr Thriller "Injektion" schaffte es 2014 in die Top 20 der Amazon Charts. Pünktlich zu Halloween 2014 erschien der zweite Teil "Die Rache", auch eine Gesamtausgabe der beiden Werke ist erhältlich.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen. Norwegische Waldkatzenmix aus Spanien ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vor allem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte. Der Besuch von Konzerten und Festivals gehört deshalb zu einem gelungenen Jahr für sie dazu.



Meine Meinung:
Das Grauen im Bayrischen Wald hat ein Ende. Angie, die in ihrer Not den Chefarzt und einen Pfleger  mit einer Glasscherbe getötet hatte ist nun wieder zu Hause in Bonn. Zufrieden mit dem Erfolg der Reha, weniger zufrieden mit den Sitzungen beim Psychologen versucht sie nun ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ihre erste Chance, ihren Plan Jörg für all das leiden zu lassen, was ihr angetan wurde, Antworten auf Fragen zu bekommen, sieht sie an diesem Abend, als er sie zum Essen eingeladen hat. Doch schnell sind ihre Hoffnungen zerstoben wie eine Staubwolke, als sie feststellen muss, dass Jörg ihre Tante samt Cousinen eingeladen hat. Dennoch gibt sie nicht auf. Zusammen mit ihrer Freundin Monika überlegt sie was sie machen kann. Nachdem nun auch die Polizei ihren Freund ins Visier genommen hat. Nach einem Einbruch bei Angie sitzen die beiden bei Wein in Angies Wohnzimmer. Bis Monika das Auto vor dem Fenster auffällt, der schon seit Stunden dort steht. Allen Einsprüchen zum Trotz geht sie vor die Tür um den Fahrer zu versuchen in die Flucht zu schlagen. Das dieser Versuch nichts bringt merkt Angie spätestens dann, als Monika im Rettungswagen zwischen Leben und Tod liegt. Angie schwört Rache für Monika. Einzig das Wissen um Kerstin, die Polizistin aus dem Bayrischen Wald, und ihrer Infromation nervt Angie etwas... Merkwürdige Dinge passieren, als sich die Krankenschwester Marie bei Angie meldet.


Schreibstil und Charaktere:


Auch hier im 2. Teil fesselt Melisa wieder mit ihrem Schreibstil. Diesmal ist es kein Horror wie Teil 1. Und dennoch würde ich es jederzeit als Horror bezeichnen, wenn man erlebt was Angie erlebt hat. Ich möchte es nicht erleben. Zu den Charakteren kann ich nur sagen, dass mir Jörg immer noch zu wider ist, mir Angie und Monika sehr ans Herz gewachsen sind. Alle Charaktere die einen Auftritt haben, haben diesen aus einem ganz bestimmten Grund, und sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet.

 Fazit und Empfehlung:


Ob ich die Aussage Melisas so unterschreiben würde, dass man den 2. Teil unabhängig vom 1. lesen kann, weiß ich nicht. Es kommen Informationen, was im 1. Teil passiert ist, ohne zu viel zu verraten. Es käme wohl auf einen Versuch an. Ich selbst habe beim Lesen regelmäßig backflashes bekommen, und sah deutlich die entsprechenden Szenen aus dem 1. Teil vor mir. Auf jeden Fall ein spannungsgespickter Thriller mit dem gewissen Gruselfaktor, die dafür sorgen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Also allen Thrillerfans, mit Horroeffekten sei dieses Werk ans Herz gelegt.




Bewertung:

Für jede Kategorie gibt es 5 Punkte


Form: Cover, Innengestaltung, Lesbarkeit: 5 Punkte
Thema: Ist es Mainstream, oder "Neuland"? Individuell gestaltet? Abheben von der Masse?: 5 Punkte
Story: Spannungsbögen vorhanden? Klischee? Interessante Wendungen? ..4 Punkte
Charaktere: Stereotyp? Wie verhalten sie sich? Verändern sie sich? 4 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkt pro Kategorie, wenn etwas besonders gut ausgearbeitet wurde: 0 Punkte
= 18 Punkte




Montag, 16. März 2015

[Aktion] Protagonisten erzählen #3 heute mit Marit



Hallo zusammen!

Ich bin Marit, die Protagonistin aus dem Roman „Verlieb dich mal wieder … oder: Sex ist auch eine Lösung!“ von Monika Baitsch, und ich freue mich, mich Euch heute vorstellen zu dürfen.

Ich bin eine völlig normale Frau Anfang 40 und habe in den letzten Monaten eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Vermutlich geht es vielen Frauen in meinem Alter auch so, dass sie sich im Alltagsbrei einfach selbst verlieren und es nicht bemerken. Wohlstandswettrennen, Vorstadt-Society-Kämpfe und Muttertier-Machtgerangel bestimmen das Leben und man selbst läuft irgendwann nur noch mit heruntergezogenen Mundwinkeln herum und wundert sich, dass niemand mehr einen attraktiv findet – noch nicht einmal der eigene Mann! Doch von vorne.

Mein Mann Tom und ich hatten uns immer mehr verzettelt. Irgendwann liefen unsere Gespräche immer auf einen Streit hinaus und eine normale Kommunikation war überhaupt nicht mehr denkbar. Unsere Kinder Emely und Lukas sind in allem was sie tun sehr engagiert und es gewohnt, dass sie – zumindest meistens – das bekommen, was sie sich wünschen und dennoch überwiegend unzufrieden. Mein Mann Tom ist Unternehmensberater und seine Termine sind sehr unregelmäßig und natürlich vorrangig, denn er verdiente schließlich das Geld. Ich – früher selbst beruflich relativ erfolgreich – passte mich den Gegebenheiten an und vergas mich darüber hinaus selbst. Soweit – so gut! Hat sich schon jemand wiedererkannt?
Dummerweise kämpfte Tom in unseren Streitgesprächen gerne unter der Gürtellinie, wenn er nicht mehr weiter wusste, und drohte mir ständig damit, dass er sowieso bald ausziehen würde. Ich selbst erwischte mich aber auch ständig beim Nörgeln und er konnte es einfach nicht mehr hören. Ich übrigens auch nicht. Wir befanden uns in einem Teufelskreis und keiner schaffte es, ihn zu durchbrechen. Ich versuchte, irgendwie allem gerecht zu werden und den Anforderungen zu entsprechen. Doch: Welchen Anforderungen eigentlich? Verzweiflung auf beiden Seiten.

Dem Gefühl nahe, sowieso nichts mehr verlieren zu können, schlug ich Tom einen Deal vor. „Verlieb dich mal wieder“! Ich hatte den irrsinnigen Gedanken, dass eine Verliebtheit – mit einer anderen Person wohlbemerkt – die Schmetterlinge in unsere Beziehung zurückbringen könnte. Nur verlieben, nicht mehr! Ich sage ja: Verzweiflung pur! Tom stimmte dem Vorschlag ein wenig zu schnell zu und mir fiel es wie Schuppen von den Augen, dass er bereits jemand zu haben schien. Zu spät! Ich konnte nicht mehr zurück!

Rotweintrinkend und Kinder-ins-Bett-bringend verbrachte ich die nächsten Abende alleine zu Hause. Seine „Außentermine“ und „Meetings“ brachten mich fast um den Verstand. Wie konnte ich auch nur auf so eine bekloppte Idee kommen? Ich beschloss, etwas zu tun. Ich packte mein kleines Köfferchen und nahm mir vor, einfach mal ein paar Tage unterzutauchen. Gesagt – getan! Als ich mich dann schließlich auf dem Parkplatz des Supermarktes meines Vertrauens – wo sollte ich auch hin – wiederfand, ging ich hinein, kaufte wie ferngesteuert ein und fuhr wieder nach Hause, um die Frikadellen fürs Abendessen zuzubereiten. Die Gedanken in meinem Kopf? Ich bin sogar zu bescheuert einmal ein paar Tage zu verschwinden! Unfähig! Unattraktiv! Unselbstständig!

Doch dann brachte der nächste Morgen das Fass endgültig zum Überlaufen. Chaos, wohin das Auge schaute. Keinen schien es zu interessieren. Als alle aus dem Haus waren, ließ ich mich erschöpft am Küchentisch nieder. Der Gedanke einfach mal ein paar Tage zu verschwinden, drängt sich wieder in den Vordergrund. Das Köfferchen befand sich noch von gestern im Kofferraum meines Autos. Ich hatte nicht den Mut gehabt es wieder mit ins Haus zu nehmen und wollte eventuellen Fragen damit entgehen. Ich ging ins Bad und machte mich fertig, nahm meine Jacke und meine Tasche vom Haken der Garderobe und setzte mich hinters Steuer. An der Autobahnauffahrt überließ ich einfach meinem Vordermann die Fahrtrichtung und fuhr ihm hinterher. Erst als die Tankanzeige Richtung Reserve zeigte, fuhr ich von der Autobahn ab und fand mich schließlich in einem echt feinen Hotel im Schwarzwald wieder. Endlich konnte ich durchschnaufen! Wann fühlte ich mich das letzte Mal so frei?

Nach einem kleinen Mittagsschlaf und einem erklärenden Anruf bei Lukas und Emely, beschloss ich einen Spaziergang zu machen. Herrlich! Ich legte mich ins frische Gras und genoss den Duft der Wildkräuter, als ich plötzlich den Hufschlag eines Pferdes hörte. Ross und Reiter nähern sich und ich erkannte einen überaus attraktiven Mann auf seinem edlen Pferd. Wir kamen ins Gespräch – ein sehr nettes Gespräch und Henning Himmelsbach, wie sich der Gestütsbesitzer aus der Nachbarschaft vorstellte, lud mich für den nächsten Tag zu einem Ausritt ein. Von der ersten Sekunde war mir bewusst, dass mir dieser Mann überaus gefährlich werden könnte!

Tom informierte ich nur mit einer SMS, dass ich für ein paar Tage Zeit zum Nachdenken bräuchte und ihm erst verraten würde, wo ich war, wenn ich mir sicher wäre, wie es für mich weitergehen sollte. Auf seine wütenden Nachrichten und Anrufversuche reagierte ich zunächst gar nicht.

Wie gesagt, ich wusste, dass Henning für mich ein Spiel mit dem Feuer sein würde und es war ein verdammt schönes Spiel! Auch Viktor, den ich im Wellnessbereich des Hotels traf, sorgte für prickelnde Abwechslung in meinem Hausfrauenleben. Doch dann stand eines Morgens, während des Frühstücks mit Henning im Hotel, plötzlich Tom im Frühstücksraum …

Heute kann ich sagen, dass ich mein Leben wieder im Griff habe. Zugegeben, es war eine sehr unkonventionelle Art mit meinen Eheproblemen umzugehen, aber manchmal muss man eben auch ein bisschen verrückt sein!

Herzliche Grüße
Eure Marit

P.S. Auf meinem Weg zur Selbst(wieder)findung, habe ich noch die eine oder andere Frau getroffen, der es ebenso erging, wie mir. Keine traute sich, Schwäche zu zeigen. Doch als ich den Mut hatte wieder ich selbst zu sein, kamen auch sie plötzlich aus ihren Löchern und ich kann Euch sagen: Nichts ist so, wie es scheint!

Informationen zu dem Buch „Verlieb dich mal wieder … oder: Sex ist auch eine Lösung!“ findet Ihr unter http://www.monika-baitsch.de/das-buch-verlieb-dich-mal-wieder-oder-sex-ist-auch-eine-l%C3%B6sung/

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Link zu Amazon:

Freitag, 13. März 2015

[Projekt] Drachenschwanz - Auenland Variation

 

Es gibt mal wieder Maschen zu sehen auf meinem Blog. =) Und zwar wirklich tolle Maschen...

Ursprünglich als Geburtstagsgeschenk geplant habe ich nun umdisponiert und beschlossen das gute Stück für mich selbst zu behalten... *Muss auch mal sein*


Die tolle Wolle gab es von Andrea von Färbefädchen oder auf Facebook. Ich bin richtig begeistert von der Farbe, dem Verlauf, und der Verarbeitung. Nicht umsonst habe ich sie zu einer meiner Hauptlieferantinnen erklärt. :D


So, nun aber hier der Drachenschwanz bisher...




Wolle: High Twist
Zusammensetzung: 80 % Schurwolle (Merino ExtraFine), 20 % Polyamid
Lauflänge: ca. 400m/100 g
Nadelstärke 2-3 mm
Waschen: Superwash ausgerüstet, Maschinenwäsche bei 30°C.

Ich selbst verwende eine Rundstricknadel Stärke 3,5 mm, da ich dazu neige zu eng zu stricken.

Aktuell bin ich bei Zacke 24. Meine Wunschbreite wurde erreicht, nun geht es nur noch darum den Schal an sich länger zu bekommen. Schaut einfach nächsten Freitag wieder vorbei und seht wie lange der Schal geworden ist. :)


Mittwoch, 11. März 2015

[Rezension] Der erste Schamane "Bärenherz" von Anna Fricke

Titel: Der erste Schamane - Bärenherz
Reihe: 1. Teil einer Reihe
Genre: Fantasy
AutorIn: Anna Fricke
Orignialtitel: Der erste Schamane - Bärenherz
Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: Deutsch
Verlag: Selfpublishinig
Buchart: E-Book/Taschenbuch
ISBN: ---
Preis: 4,69 Euro/11,90
Seiten: 257/505







Vielen Dank an Anna, welche mir die PDF-Datei freundlicher Weise schon vor Veröffentlichung zukommen lies. (Und ja, die Rea sollte sich für solche Dinge wohl oder Übel doch langsam mal einen E-Reader anschaffen)
Über die Autorin:

Anna Fricke wuchs im ländlichen Lippe auf, wo sie sich auch heute noch beheimatet fühlt. Sie besuchte dort von 1996 bis 2009 die Freie Waldorfschule Lippe/detmold e.V. Diese verließ sie mit einem Zentralabitur in der Tasche und machte sich auf den Weg nach Bielefeld.
An der Universität Bielefeld begann sie ein Lehramtsstudium, mit den Fächern Germanistik (Nebenfach) und Theologie (Hauptfach).
Ihr aktueller Wunsch ist es allerdings Fahrlehrerin zu werden.
Anna ist die ältere von zwei Geschwistern, aus einer selbstständigen Familie. Zu ihrer jüngeren Schwester pflegt sie ein gutes Verhältnis.
Im Dezember 2013 hat sie ihre bis dahin 5 Jahre alte Beziehung in eine junge Ehe verwandelt.

In der 12. Klasse veröffentlichte Anna bereits im Rahmen eines Schulprojektes ihren ersten Roman in einer Mini-Auflage, von knapp 30 Exemplaren.
Der Roman hieß “Ayra – Memento Mori” und handelte von Sieben Menschen, die den Drachen in sich entdeckten.
2013 veröffentlichte Anna “Fynia – Wo die Schafe sterben gehen”, als ihren Debutroman. [Quelle: Anna Fricke]

Meine Meinung:
Es ist nichts ungewöhnliches dabei, wenn ein Vater seiner Tochter eine Geschichte vorliest. Doch diese beiden hier sind nicht Vater und Tochter und es ist auch keine Geschichte im eigentlichen Sinne die Irion Nyalia vorliest. Irion erzählt die Geschichte des eigenen Landes. Des Landes Raidaresh, in welchem Menschen und Orcs nebeneinander lebten. Die einen am Tage, die anderen bei Nacht. Allerdings sind diese Zeiten nach langen Kriegen vorüber. Es gibt kein Nebeneinander  und auch kein Miteiander. Die einzige Konstante ist das Gegeneinander. Menschen unterjochen die Orcs, halten diese als ihre Sklaven. Sie müssen all die Dinge tun, die Menschen nicht machen wollen. Manch einer hat das Glück in einem großen Haus als Vorstand der Dienerschaft zu arbeiten. Das bewahrt gerade die Frauen davor in ein geschlechtsloses Nichts verändert zu werden. Ob es ein Glück für die armen Geschöpfe ist? Dies ist die Geschichte von Varioxan, dessen Mutter genau dieses Privileg hatte, bis ihr Herr sie vergewaltigte. Gedemüdigt und Verletzt wurde Marica nach Phasael verkauft um dort im Sklavenlager zu arbeiten. Ein Wunder, erhielt sie am Leben, hier traf sie auf ihren Mann und den Sohn, die sie beide glaubte nie wieder zu sehen. Diese beiden Orcs in ihrem Leben halfen ihr weiter zu leben. Doch die Erinnerung an ihre Schmach sollte sie nie wieder los lassen, und sie Zeit ihres Lebens erinnern, in Form von Varioxan. Während alle der Meinung waren, diese Missgeburt umgehend umzubringen wehrte Marica sich mit Leibeskräften gegen diesen Schritt. Für sie war Varioxan keine Missgeburt, auch wenn er kein vollständiger Orc war. Varioxan war anders als die anderen, und selbst die Menschen merkten das bald. Nach einem Unfall im Wasserwerk war es Varioxan, der den Schaden reparierte. Woraufhin ihm die Menschen eine Tätigkeit in der örtlichen Bücherei vermittelten. Diese Arbeit gefiel Varioxan. Konnte er hier viele Dinge lernen, die seinen Artgenossen verwehrt blieben. Doch lang hielt dieser "Frieden" nicht. Bald schon wurden die Spähflüge der Drachen häufiger und größer und auch von Angriffen ließen sie sich nicht abhalten. Solch einen Angriff nutze Varioxan um seine Leute aus der Sklaverei zu befreien. Tor und Tür öffnete er seiner Familie  und seinen Artgenossen um letzten Endes selbst, gefesselt von der eigenen Familie, mitten auf dem Dorfplatz zurück gelassen zu werden. Gerettet durch einen Drachen flieht Varioxan, erlebt verschiedene Abenteuer und begibt sich auf den Weg Daresh aus ihrem Gefängnis zu retten. 

Schreibstil und Charaktere:
Varioxan ist in der Erzählversion geschrieben. Der Leser bekommt die Erlebnisse als Außenstehender mit. Dennoch muss diese Erzählart nicht verkehrt sein, da man so leichter von einer Szene in die andere wechseln kann. So werden Schnitte zwischen der Stadt, dem Lager und der Zufluchtsstätte Varioxan's gemacht. Es ist leicht sich vorzustellen, wie so ein Alltag der Orcs aussieht. Ich würde gern etwas an den Charakteren aussetzen, aber es ist mir nicht möglich...


Fazit:

Anna hat in ihrer Danksagung erzählt, dass ein gewisses Onlinerollengame sie zu dieser Geschichte inspiriert hatte. Nun gut, mir fällt hier spontan nur ein bekanntes MMORPG diesbezüglich ein. Und ich denke, dass Spieler, oder Anhänger dieses Spieles in dem Buch unter Umständen auf ihre Kosten kommen können. Ich für meinen Teil war während des Lesens begeisterte Begleiterin Varioxans, und wollte wissen wie es weiter geht. Dennoch muss ich so im Nachhinein sagen, dass mich die Geschichte an sich nicht wirklich fesseln und binden konnte. Was ich keinesfalls auf die Autorin oder ihre Schreibkünste zurückführen möchte. Dies ist wohl eher dem Umstand geschuldet, dass ich eher auf Fantasy ausgerichtet bin in der es großflächig um Menschen geht und nicht um Tiere. Dennoch kann ich für mich festhalten, dass das Buch auch eine Botschaft enthhält, die bewusst oder unbewusst von der Autorin suggeriert wird. Varioxan ist anders als Menschen oder Orcs, und eigenltich ja doch wieder gleich, oder? Er hat das Aussehen von Orcs, und die Weisheit der Menschen. Dennoch wird er von beiden Seiten verachtet. Im Laufe der Geschichte beweist er aber, dass man ihn für seine Andersartigkeit nicht hassen muss. Wir sollten alle viel offener mit unseren Mitmenschen umgehen, als wir es aktuell machen. Ist ein Mensch schlechter als andere, nur weil er nicht dem aktuellen Schönheitstrend entspricht? Also, wer auf Fantasy und Orcs steht... Greift zu, es wird nicht das letzte Mal sein, dass ihr Varioxan begegnen werdet.


Bewertung:
Liebe Anna, ich muss fair sein in meinen Bewertungen, aber als Rezensentin weißt du dies ja selber...  Von mir erhälst du deshalb folgende Punktzahl:


Form: 5 Punkte
Thema: 3 Punkte
Story: 4 Punkte
Charaktere: 3 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkt pro Kategorie, wenn etwas besonders gut ausgearbeitet wurde: 1 Punkte Dafür, dass du dich auf ein neues Genre eingelassen hast.
= 16 Punkte
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