Freitag, 27. Februar 2015

[Rezension] Cold Fire 1 - Wächter der Illusionen von Katrin Gindele

Titel: Cold Fire - Wächter der Illusionen
Genre: Fantasy
AutorIn: Katrin Gindele
Orignialtitel: Cold Fire
Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: Deutsch
Verlag: Der kleine Buchverlag
Buchart:Broschiert
ISBN: 978-3942637572
Preis: 14,90 €
Seiten:328

Vielen Dank an Katrin für dieses Exemplar ihres Erstlings, welches mein "geheimes" 36. Buch im Jahr 2014 war. Ich hatte die tolle Chance dieses Buch schon als Probeleser vor der offiziellen Veröffentlichung lesen zu dürfen.

Kleine Information der Autorin in eigener Sache: Zusammen mit ihrem Verlag "Der kleine Buchverlag" ist Katrin Gindele auf der Leipziger Buchmesse vertreten und bietet dort eine Autogrammstunde an. Schaut doch mal bei ihr vorbei und holt euch eine der ersten Unterschriften. :)

Über die Autorin:
Die Autorin wurde in Sachsen Anhalt geboren und liebte schon als Kind Erzählungen aus anderen Welten.
Schon damals ahnte sie, dass sie eines Tages phantastische Geschichten
schreiben würde. Seit einigen Jahren widmet sie sich ganz dem Schreiben von Fantsay - Romanen. Ihr Debüt "Cold Fire", ist der Auftakt zu ihrer Fire - Trilogie. 
Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Baden Württemberg.





Meine Meinung:

Die Weihnachtsferien sind vorbei, das zweite Schulhalbjahr begann eben erst. Lara hat mal wieder verschlafen, und der Schnee sorgt zusätzlich für Verspätung. Wäre ja nicht das erste Mal in dieser ersten Woche nach den Weihnachtsferien. Aber die Rettung naht, in Form einer Lehrerin, bei der Lara widerwillig einsteigt. Der Duft nach Moschus und Tannennadeln, der von den im Auto verteilten Duftbäumchen ausging sorgte bei Lara lediglich schlicht und einfach für einen Würgereiz. In einem Gespräch mit ihrer besten Freundin Jean fällt Lara ein neuer Mitschüler auf. Sie ist sehr verwundert, ist doch theoretisch kein Platz mehr frei, wenn alle Mitschüler da sind. Jean versucht Lara davon zu überzeugen, dass dieser Mitschüler schon immer im selben Kurs ist wie sie beide. Doch die eisblauen Augen dieses neuen Jungen, und die Antwort ihrer Mutter bringen Lara lediglich dazu selbst nach Antworten zu suchen. Und so kommt es, dass sie Logan Ford vor der eigentlich herunter gebrannten Buchhandlung gegenüber steht. Logan mit seinen eisblauen Augen. Wie kommt Laras Mum auf die Idee er könne braune Augen haben? Eine enge Freundschaft zwischen Logan und Lara entsteht. Jean, die sich eigentlich für ihre beste Freundin freuen sollte scheint eifersüchtig. Spätestens ab dem Zeitpunkt als Lara ohnmächtig auf einem verschneiten Parkplatz gefunden wird.


Schreibstil und Charaktere:

Katrin Gindele hat einen tollen Schreibstil, der es geschafft hat mich ans Buch zu fesseln sobald ich mich nur auf dieses eingelassen hatte. Ein typische Young Aduld/Fantasy-Buch, ganz klar. Aber man weiß ja worauf man sich einlässt. Die Charaktere und deren Gefühle sind für mich tief und greifbar. Zu gerne möchte ich zu Lara oder zu Jean gehen, sie in den Arm nehmen und sagen, dass alles wieder gut wird. Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass man nicht sofort weiß, was es mit den einzelnen Charakteren auf sich hat, wer sie sind. Man steht mit seinem Wissen genau an dem selben Punkt an dem Lara steht. Und auch, wenn man während der Geschichte Vermutungen hat was oder wer miteinander verstrickt ist, die Lösung bekommt man letztendlich eben doch erst, wenn Lara das Geheimnis löst.


Fazit:

Ein Jugendfantasyroman, der nicht überlagert von Vampiren und Werwölfen ist, aber seine ganz eigene Magie hat. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, und war traurig,als es zu Ende war. Ob ich Lara, Jean und Logan erneut begegnen darf? Ich würde mich freuen. Ansonsten kann ich dieses Buch allen Fans von Young Aduld und Jugendfantasybüchern gut empfehlen. Ob ihr Stefenie Mayer mögt, oder nicht ist hier nicht wichtig. Die Parallelen machen das Buch, nur um so typischer für dieses Genre.


Bewertung:


[Projekt] Babymützchen - Spiralmuster

Ich komme mal wieder endlich dazu einen Beitrag für Handarbeiten zu zeigen.

Eigentlich wollte ich ja diese Decke hier machen. Da ich dann aber erfahren habe, dass die entsprechende Wolle nicht mehr zu haben sein wird, weil der Laden schließt habe ich mich dazu entschlossen ein Mützchen zu häklen. Irgendwie muss die Wolle ja verwertet werden. :D





Mich persönlich erinnert es ja an ein kleines Sahnetörtchen. ^^ Und ich hoffe, dass das Mützchen der Emfpängerin passt. Das Original ist mit 2er Nadel, ein Häkelmützchen mit Nadel 2,5 war dann zu klein. Nun hab ich ne 3er oder 4er und hoffe, dass es passt, es sieht so klein aus. Hab auch leider kein Neugeborenes da zum Testen...

Mittwoch, 25. Februar 2015

Autoren erzählen... ... Kommentare ausgezählt.









So, nun denke ich hatten die Autoren und Autorinnen genug Zeit ihre Beiträge zu bewerben und so Kommentare zu sammeln.

Ich erwähnte ja, dass ich aus dieser "Vorstellungsrunde" eine Art Gewinnspiel machen werde. Ebenfalls erwähnte ich ja, dass ich dieses Buch selber kaufen werde. Nun muss ich nur noch mit der entsprechenden Autorin oder dem entsprechenden Autoren "verhandeln" welches Buch es wird, oder ob sich der Gewinnerkommentar ein Buch aussuchen darf.

Ich habe auf jeden Fall mal die Kommentare ausgezählt und das kam raus.

Stefan Gemmel: 1
Emma S. Rose: 1
Bettina Bellmont: -
Leocardia Sommer: 2
Pijay Sharp: -
Sabina S. Schneider: -
Nicole Kolling: -
Genovefa Adams: -

So weit so gut. Wenn ich nähere Infos habe werde ich mich diesebezüglich sofort wieder melden. :)


Montag, 23. Februar 2015

Vorankündigung










Wo ich grad mal Luft hab...

Ich MUSS es einfach machen. Auf so vielen Blogs sehe ich immer diese ach so tollen Verlagsvorschauen für irgendwelche Bücher, hier zeige ich euch meine persönlichen Favoriten vorwiegend Indies aber auch unbekannte Verlagsautoren...

Ab Sonntag habt ihr Gelegenheit, diese 3 tollen Bücher euer Eigen zu nennen...

Emma S. Rose


http://www.amazon.de/Lina-Hoffnung-Emma-S-Rose-ebook/dp/B00TSZ6RE6/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1424725631&sr=1-1&keywords=Lina+-+Leben+mit+Hoffnung


"Lina - Leben mit Hoffnung" ist der Nachfolger zu "Lina - Hoffnung auf Leben". Ihr dürft aber auch gerne HIER oder DORT euer signiertes Exemplar vorbestellen. :)

Lina selbst habe ich noch nicht gelesen, aber von Sara war ich hellauf begeistert. Emma ist für mich auf jeden Fall eine Autorin mit Hand, Herz und Verstand. Eine Autorin zum Anfassen. Übrigens, wer sie live sehen will hat am Samstags, den 14.3. um 12:30 bis 14:30 auf der LBM die Gelegenheit Emma und zwei ihrer Kolleginnen live zu treffen. Kinners ich bin neidisch. :)




Anna Fricke

http://www.amazon.de/B%C3%A4renherz-erste-Schamane-Anna-Fricke-ebook/dp/B00TG7OA7C/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&ie=UTF8&qid=1424727014&sr=1-1-fkmr0&keywords=der+letzte+schamane+B%C3%A4renherz



Meine Aktuelle Lektüre. Lesen durfte ich auch "Versprich mir einen Kuss", sowie auf "Weil Liebe immer stärker ist" wartet ebenfalls noch auf meine Aufmerksamkeit. Ansonsten muss Anna leider mitteilen, dass die Printversion ihres Varoxian noch etwa 3-4 Wochen länger dauert, da die Druckerei ausgebucht ist. Ihr wollt ein signiertes Exemplar direkt von der Autorin? Dann schreibt ihr doch eine Nachricht. Ebenfalls freut sich Anna über eine E-Mail an anna@fahrschule-tengeler.de. :)



Katrin Gindele


http://www.amazon.de/Cold-Fire-Illusion-Katrin-Gindele/dp/394263757X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1424728455&sr=1-1&keywords=Cold+fire+Katrin+Gindele

Auf Katrin wurde ich im Laufe des letzten Jahres aufmerksam, als sie Vorableser für ihr Baby suchte. Cold Fire und somit Lara und Logan sind ihr Erstlingswerk. Ja, so die ein oder andere Ähnlichkeit mit bekannten Autorinnen ist da. Aber wartet meine Rezension am 28.02. ab, die ich zu diesem Vorabwerk geschrieben habe. Wer ein signiertes Exemplar möchte darf sich gern bei Katrin melden.



Drei Autorinnen, drei verschiedene Werke in ihrer Art, in ihrer Aufmachung, in ihrer Erzählweise. Für mich, meine persönlichen Neuentdeckungen und Lesehighlights mit dem Wunsch nach mehr!


Sonntag, 22. Februar 2015

Einfach mal ein "Gedanken-Sammel"-Post









Ja, irgendwie muss ich jetzt mal sammeln, was noch so alles offen, ist, was ich machen muss, was ich machen will/kann/soll/darf...

Auf meiner FB-Seite hab ich ja schon gefragt, was ihr euch so noch wünscht.

Immer und immer wieder bin ich am Überlegen, was ich effektiv auf meinem Blog für euch einbauen kann. Was mich interessiert und euch nicht langweilt.

Interessieren euch Dinge wie ein Wochenrückblick/Wochenvorschau?

Wollt ihr mehr sehen von Autoren erzählen... / Protagonisten erzählen...???

Wäre es eine schöne Idee Kommentare in einem Blogpost zu beantworten?

Was haltet ihr von FAQ-Posts?

Gebt mal Ideen, was euch so interessiert.

Okay,... Abgehakt... Weiter... Ich hab noch 2 offene Aktionen auf meinem Blog... 

Aktion "Treue Aktion" bei der es meiner Meinung nach tolle Dinge gab, aber wohl zu nah an den ganzen Adventskalendern aus dem Dezember. Meine Frage ist jetzt, ich habe für 3 Gewinne 2 Rückmeldungen. Leerausgehen lassen möchte ich die beiden auch nicht. Soll ich, da geht es um Petra und Sonja, euch beiden je ein Set Schlüsselanhänger geben, und das Buch entsprechend Los zuordnen?

Ansonsten gibt es noch die Wunschbuch-Aktion. Bei der ihr Bücher aussuchen dürft, die ich 2015 lesen soll... 


Was gibt es noch? Ach ja, es warten noch 2 Gewinner aus der Adventskalender-Aktion von 2014 auf ihre Gewinne. Jennifer und Christina ich habe euch NICHT vergessen. Ihr bekommt eure Gewinne in jedem Fall noch zugeschickt. *big sorry* Nicht schlagen... *heul*


Und, dann bevor ich es vergesse. Die liebe Jennifer hatte mir eine kleine Überraschung geschickt. Eine kleine SuB-Eule, die noch namenlos ist...

Samstag, 21. Februar 2015

[Aktion] Protagonisten erzählen #2 heute mit Fearghas



Fearghas erzählt



Man sagt leichthin, dies sei ein Anfang und jenes das Ende. Man glaubt genau zu wissen, an welchem Punkt man steht und dass man noch nie zuvor dort gewesen sei. Doch ist es wirklich so? 
 

 

Ich bin Fearghas. Der Soldat der Hagedornkönigin. Die Ein-Mann-Armee aus Magiyamusa, dem Teil der Anderwelt, dem ich entstamme. Und auch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn ich bin, ich war, ich werde sein – viel mehr als nur das. 







Magiyamusa ist meine Heimat. Dieser Wald, in dem der Heilige Hagedorn den Mittelpunkt bildet, beherbergt sehr viele verschiedene Völker. Da gibt es die Elben (zu denen ich gehöre), die Feen, die Trolle und Zwerge, Kobolde – und das sind auch nur Oberbegriffe, jede Art teilt sich noch in Unterarten auf. Es gibt auch viele Wesen, die ihr, die ihr euch Menschen nennt, als „Tiere“ bezeichnen würdet. Für uns aber sind sie Brüder und Schwestern. Den höchsten Rang bekleiden alte Wulliwusche. Wir haben auch unsere eigenen Götter und Halbgötter. Danu und Dagda sind die obersten Götter in der Anderwelt, jedenfalls im keltischen Teil der Anderwelt. Jeder irdische Kontinent hat seine eigene Anderwelt! Mit ganz eigenen Wesen: einfache, und die, die sich Götter oder Dämonen nennen.


Der Hagedorn, dieser heilige Baum seit Urzeiten, trägt Blüte, Frucht und Samen zugleich. Er ist der Lebensspender unserer Welt und auch die Wiege, das Haus und das Grab der dreigestaltigen Hagedornkönigin. Sie war, ist und wird sein, meine Herrin. Ihr Menschen werdet es vielleicht nicht von euren Herrschern kennen, aber SIE, die Unvergleichliche, ist Kind, Frau und Alte zugleich. Ihr Erscheinungsbild ändert sich mal fließend, mal abrupt. Wenn die Goldene Frucht des Baumes fällt, ist der Hagedorn die Wiege der Königin. Ihre Zauberin hegt und pflegt sie, bis sie laufen kann. Dann ist sie das königliche Kind. Wild, stürmisch, überbordend vor Lebensfreude. Der Wald erfrischt seine Energie, denn sie IST der Wald von Magiyamusa. Doch ist dies auch eine gefährliche, anstrengende Zeit für die Völker. Sie ist in dieser Phase neugierig, egoistisch, spontan und rücksichtslos. Sie will Spaß? Sie holt sich ihren Spaß! Auch wenn dies Leid für andere bedeutet. Insbesondere die Menschen, die unglückseligen, die durch ein unsichtbares Tor in die Anderwelt fielen und nun hier umherirren, werden oft zum Ziel ihres Spottes. Wenn dann die Zeit der Kriegerin anbricht, dann ist die Königin von strahlender Kraft und Stärke, niemand würde es wagen, sich ihr zu widersetzen. Kein Dämon würde in dieser Phase in den Wald eindringen, kein Dunkel-Elf der Unseelies würde seine hässliche Fratze zeigen. Doch ist dies genau die Zeit, in der die Schatten unserer Welt in eure Welt eindringen und arme Wanderer quälen, entführen und Neugeborene zu Wechselbälgern machen. Unsere Königin ist dann kampflustig, doch weil es unter ihrer Würde ist, die Existenz der Unseelies und der dämonischen Kreaturen anzuerkennen, muss ich herhalten als Gegenpart, an dem sie ihre Kraft erproben kann. Doch auch diese Phase endet irgendwann und mit etwas Glück bevor ich mein letztes Quäntchen Kraft und Lebensfreude verloren habe. Wenn sie schließlich zur Alten wird, ruhiger, weiser, aber auch nörgelig und garstig, dann lässt sie sich von der Riesenfledermaus über den Wald fliegen. Meistens ist dies eine Zeit der Ruhe für uns Magiyamusaner. Wenn sie schließlich selber ihre Kraft verliert und sich erneuern muss, kehrt sie zum Heiligen Hagedorn zurück und lehnt sich an den Stamm des Baumes. Ihre faltige Haut wird dann borkig und braun, letztlich sinkt sie in den Hagedorn hinein und verschwindet. Bis dann -irgendwann- eine neue Goldene Frucht vom Baum fällt und der Zyklus von vorn beginnt. 
 

Endurion der Stille, der der Urheber der Chronik der Weisen von Magiyamusa ist, hat einmal gesagt: Zuweilen geschieht es, dass ein seltenes Ereignis sich wiederholt, aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz. Wie die Medaille zwei Seiten hat, und der Spiegel eine Fläche, die den Betrachter gleichzeitig zum Betrachteten macht, so haben auch Welt und Anderwelt ihre Geheimnisse und Bestimmungen. Und ihre Wege neben den Wegen. Der Reisende meint, den ersten Schritt zu tun, und doch ist er, unwissentlich, schon weit über das Ziel hinausgeschossen.


Mein Weg, meine Reise, begann, als ich durch das Portal ging, welches ich mit dem Amulett der Hagedorn-Zauberin öffnete. Ihr müsst wissen, wenn wir die Ebenen wechseln, also von der Anderwelt in eure Welt gehen, also auf die Erde kommen, dann wechseln die, die hier in Magiyamusa eine menschenähnliche Gestalt haben, ihr Äußeres in ein Tier. Ich zum Beispiel wandele mich zu einem roten, feuerspeienden Drachen. Das Element Feuer, dem ich dem Geist und Blut nach angehöre (mein Blut ist übrigens von grüner Farbe!), spiegelt sich auch in meiner rotgoldenen Uniform wider, die ich im magiyamusanischen Wald trage. Komme ich zur Erde mit einem Auftrag, so habe ich rotgoldene Drachenschuppen. Recht kleidsam und praktisch, wenn ihr mich fragt. Im Lauf der Jahrhunderte, eurer Zeitrechnung nach, habe ich den Drachenkörper minimiert. Zuletzt war er nicht viel größer als der einer Ratte. Das ist weniger auffällig, als wäre ich haushoch und furchterregend. Mein letzter Auftrag lautete: Finde meinen Lieblings-Schwan, den Geatadoran bös- und mutwillig aus meinem königlichen Schlossteich stahl und zur Erde brachte.


Und so kam es, dass ich zum ersten Mal Celia begegnete. Celia ist der Mensch, der mich den Wert der Freundschaft und auch der Gastfreundschaft lehrte. Damals war sie ein kleines Mädchen nur, ein Waisenkind obendrein. Aber mutiger als alle Waldtrolle zusammen! Ich bekomme heute noch eine, wie sagt ihr Menschen? Gänsehaut? Ja, ich bekomme einen wohligen Schauer, wenn ich nur an dieses Kind denke. Sie hat es als erste und einzige gewagt, der Hagedornkönigin zu widersprechen. Und sie überlistete mit ihrer Intelligenz und dem kindlich-reinen Herzen unsere Herrscherin und rettete so ihre eigenen Eltern, die sie in der Anderwelt wiederfand. Ich darf sagen, dass ich daran nicht gänzlich unbeteiligt war. Es war mein erster Schritt auf meiner Reise zu einem selbstbestimmten Lebewesen. Ja, das ist Celias erstes Geschenk an mich gewesen. Ihr zweites Geschenk machte sie mir, als ich, durch Raum und Zeit geschleudert, auf die finster-kalte Erde fiel, mitten in ein Lagerfeuer hinein. Meine erste irdische Erfahrung in einem menschenähnlichen Körper war die, dass mein Anblick Menschen ängstigt. Sie warfen mit Steinen nach mir. Dabei war ich selber angsterfüllt. Denn – das hätte so nicht passieren dürfen, ich hätte ein Drache sein müssen. Aber der Wandel war vergiftet durch den Wahnsinn der Königin. Ja, ich muss es so sagen. Das Land, die Königin, das Volk … alles verdarb im Lauf der Zeiten, durch die enge Verquickung mit der Erd-Ebene. Die Menschheit ist auf einem unguten Weg. Sie vergiftet Wasser, Luft und Erde, sie raubt und plündert ihre Mutter, den Planeten. Gaia, der gute Erdmutter-Geist, leidet unsäglich. Und all dies wirkte sich auch auf die Anderwelt aus. Midir, der Halbgott, der zwischen den Welten wandert, erkannte dies. Aber zu spät.


Doch ich komme davon ab, was ich von Celia erzählen wollte. Sie gab mir das Geschenk der Gastfreundschaft. Ich betrat verängstigt, schmutzig und stinkend ihr Wirtshaus „Zum Weißen Schwan“ in Glasgow. Denn der Raum-Zeit-Riss schleuderte mich in die Highlands von Schottland. Das Band, das das Kind Celia und mich verbunden hatte, dauerte an und führte mich zu der alten Frau, die Celia inzwischen geworden war. Ich erkannte sie sofort wieder. Und sie mich auch. Sie rettete mir das Leben. Verbarg mich und meine Andersartigkeit vor den anderen Menschen. Meine Haare waren damals lang und tiefblau, meine Ohren elbenspitz. Und ich nieste Feuer! Und zu allem Überfluss war ich, meiner inneren Natur nach, feuerfest. Was schwerlich als menschliche Eigenschaft durchgeht.


Doch wisst ihr, was das Schönste und Beste war? Robena! Mein Herz glühte vor lauter Liebe zu diesem Menschenmädchen. Endlich, endlich fand ich bei ihr, was ich als Elb verbotenerweise mir ersehnte: Liebe. Echte, selbstlose Liebe und Mitgefühl. Celia liebte ich auch, und sie auch mich – aber mit Robena war es ganz was anderes. Da war die Liebe nicht auf die Seele beschränkt, sie schloss auch ihren Körper mit ein. Liebe auf Menschenart ist so ganz anders als Liebe machen auf elbische Art!


Mein Weg war ein Weg mit Umwegen. Nicht lange währte unser Glück. Ich verlor erst meine Gestalt, dann mich selbst, schließlich sogar meine Berechtigung als Elb unter Elben wieder heimzukehren, als mich die Bewohner von Glasgow mich unbarmherzig durch Wald und Moor jagten – denn sie hielten mich für den Teufel!


Nun, wollt ihr wissen, wie es mir weiterhin erging, und ob ich Robena für immer verloren hatte, dann lest meine Geschichte. Die Menschenfrau Marlies Lüer hat sie aufgeschrieben. Sie nannte das Buch „Midirs Sohn“ – denn das bin ich! Und sie hat die Geschichte auch fortgeschrieben. Denn mein Lebensweg eröffnete weiteren Wesen ihre Lebensbahn. Meine Erbinnen, die Erdsängerinnen, haben ihr eigenes Buch bekommen und ich weiß, dass es noch ein drittes geben soll, so Gott will. Denn der Anfang ist auch das Ende – denn letztlich ist alles ein Kreis! 
 

Jedes Mal, wenn ein Buch aufgeschlagen und gelesen wird, beginnt meine Reise von vorn. Ich bin, ich war, ich werde sein – Fearghas, der Soldat der Hagedorn-Königin.


Wenn Euch die Erzählungen von Fearghas nun gefallen haben, gibt es hier noch die nötigen Kaufinformationen zum Buch:

Hier kommt ihr auf die Fanseite von Fearghas

Hier kommt ihr zur Amazon-Seite





Das Copyright der hier vorgestellten Charakter- und Coverbilder bleibt bei Marlies Lüer.

Freitag, 20. Februar 2015

[Rezension] Injektion von Melisa Schwermer

Genre: Horror-Thriller
Reihe: 1. Teil von 2
Autor: Melisa Schwermer
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: 9781496038449
Preis: 8,90 EUR* D
Seiten: 274 Print





Über die Autorin:

Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt bis heute im Rhein-Main-Gebiet. 
Bereits als Kind verschenkte sie in der Verwandtschaft lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach dem Absolvieren einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Danach widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion im Bereich der Literaturwissenschaft folgt in den nächsten Jahren. Zur Zeit arbeitet sie an einer Berufsschule sowie als Lehrbeauftrage an der Universität.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich gerne Horror-Geschichten, ihr Thriller "Injektion" schaffte es 2014 in die Top 20 der Amazon Charts. Pünktlich zu Halloween 2014 erschien der zweite Teil "Die Rache", auch eine Gesamtausgabe der beiden Werke ist erhältlich.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen. Norwegische Waldkatzenmix aus Spanien ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vor allem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte. Der Besuch von Konzerten und Festivals gehört deshalb zu einem gelungenen Jahr für sie dazu.



Meine Meinung:
Weil Jörg arbeitsbedingt verhindert ist fährt Anige alleine in die einsame Berghütte, wo sich die beiden ein gemütlich-romantisches Wochenende machen wollten. Wenig begeistert schleppt Angie ihre Tasche also vom Taxi zur Hütte, heilfroh, dass der unsympathische Vermieter im Auto bleibt.
Toll, Hütte kalt, kein warm Wasser, fantastisch denkt sie sich, und stellt fest, dass die Hütte mit einem Kamin ausgestattet ist, in dem auch schon einige Holzscheite darauf warten entzündet zu werden. Unheimlich kommt ihr die Wohnung vor. Wenn man alleine an einem fremden Ort ist, können die Geräusche, die man vernimmt einem Angst machen. Und so beginnt Angie mit sich selbst zu reden. Sich Mut zuzusprechen, dass ja niemand da sein könne. Auch wenn die Bohlen im Flur anderes vermuten lassen. Irgendwann beschließt sie es sich mit ihrem Lieblingshorror-Autoren im Bett bequem zu machen. Merkwürdige Geräusche, von Außen lassen sie aufhorchen. Es dauert lange, bis Angie registriert, dass die Weckfunktion ihres Handies sich halb tot rappelt...Trotz, oder gerade wegen der Dunkelheit fühlt sie sich unwohl. Es beschleicht sie das Gefühl die Nacht nicht alleine verbracht zu haben. Warum ist das Licht aus, und warum liegt das Buch sauber aufgeräumt neben dem Bett? Schwerfällig begibt sie sich ins Bad, den Boiler aufdrehen, damit das Wasser für die Dusche schön warm ist. Immerhin will sie sich ja für Jörg raus putzen. Um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen begibt sich Angie in die Küche und beginnt zu frühstücken. Irgendwas stimmt aber mit dem Brot nicht. Je mehr sie kaut, und versucht zu schlucken um so größer wird dieser Brotbrei in ihrem Mund. Auch das Nachspülen mit Milch ist vergebene Liebesmüh. Aufflackernde Scheinwerfer ziehen ihre Aufmerksamkeit an. In der Hoffnung, dass es der unsympathische Vermieter ist, der ihr helfen, und sie ins Krankenhaus bringen kann rennt sie hinaus und versucht, unnötigerweise, auf sich aufmerksam zu machen. Panik steigt in ihr auf, als der Wagen immer näher kommt und keine Anstalten macht abzubremsen. Der Fahrer kommt erst im letzten Moment zum stehen, als er sie schon angefahren hatte. Eine halbe Ewigkeit vergeht für Anige, bis der Fahrer sich dazu bereit erklärt auszusteigen, und ihr zu helfen. Nur mit Mühe rappelt sie sich auf, und schafft es gerade so sich auf den Händen abzustützen, als der Unbekannte ihr unter bösem Gelächter die Arme wegtritt, und sie unsanft mit dem Kopf aufkommt. Als sie etwas später im Krankenhaus wieder zu sich kommt muss sie zwar feststellen, dass der Brei verschwunden ist, dass sie aber weder reden noch einen Muskel bewegen kann. Was ist mit ihr passiert. Fragen tauchen vor ihr auf, aber keine Antworten. Hatte der Unbekannte sie dann doch noch ins Krankenhaus gebracht, nachdem er sie unter Lachen erst angefahren, und dann getreten hatte. Wenn Angie glaubt, dass sie nun das Schlimmste überstanden hat, dann wird sie in den nächsten Tagen eines besseren belehrt... Auch Jörg kommt immer seltener zu Besuch, und verhält sich immer merkwürdiger.






Schreibstil und Charaktere:


Melisas Schreibstil ist erfrischend anders. Eigentlich kann ich es für mich nur so nennen. Seit Stephen King und Herbert James bin ich auf der Suche nach dem wirklich guten Horror. Injektion ist aus Angies Sicht und somit in der Ich-Perspektive. Angies Gefühle und Empfindungen spiegeln sich sehr gut wider. Die Stimmung, welche Melisa aufbaut lässt einen auch im molligwarmen Zimmer unter der kuschleligen Decke am eigenen Leib spüren, ebenfalls die kalte Neonlicht gedämpfte Atmosphäre im einsamen Krankenhauszimmer. Angie war mir von Anfang an Sympathisch und wurde mir sehr schnell eine Freundin. Auf deren Wiedersehen ich mich sehr freue. Nach einer kurzen Verschnaufspause.




 Fazit und Empfehlung:


Gänsehaut pur aus der Feder einer Frau, die man so nicht erwarten würde. Hier ist wirklich nichts zu viel. Ich hatte mir das Buch letztes Jahr beim großen A gekauft, um die Möglichkeitzu erhalten Rezensionen auf dieser Plattform zu veröffentlichen. Und da eine Freundin vorher das Buch schon hatte und sich positiv darüber geäußert hatte, warum nicht einfach mal testen. Nun fast 1 Jahr später habe ich erfahren, dass es einen 2. Band gibt. Was liegt da also näher, als sich diesen ebenfalls zu holen, und dann beide zeitnah zu lesen? Ich bin begeistert von Melisas Art zu erzählen, wie sie es schafft, die eigene Vorstellung zu erwecken, brutale Szenen aufzuzeigen ohne ins Vulgäre abzurutschen.. Jeder der auf guten Horror steht ist mit Melisa Schwermer sehr gut bedient. Sie hat es in keinster Weise nötig, sich hinter bekannten Größen wie King oder James zu verstecken.




Bewertung:

Für jede Kategorie gibt es 5 Punkte


Form: Cover, Innengestaltung, Lesbarkeit: 5 Punkte
Thema: Ist es Mainstream, oder "Neuland"? Individuell gestaltet? Abheben von der Masse?: 4 Punkte
Story: Spannungsbögen vorhanden? Klischee? Interessante Wendungen? ..4 Punkte
Charaktere: Stereotyp? Wie verhalten sie sich? Verändern sie sich? 5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkt pro Kategorie, wenn etwas besonders gut ausgearbeitet wurde: 0 Punkte
= 18 Punkte




Bewertungssystem

Ich fand die Bewertung von "Wild Mind" so toll, dass ich das System mal direkt für mich übernommen habe. (Natürlich mit Rückfrage und offizieller Erlaubnis. *smile*)


5 Punkte: Form
Covergestaltung
Innengestaltung
Lesbarkeit

5 Punkte: Thema
Ist es „Mainstream“ oder Abseitsder aktuellen Mode?
Wenn es Mainstream ist, ist das Thema individuell ausgestaltet?
Hat es Spitzen oder Nuancen, die es von der Masse abhebt?

5 Punkte: Story
Spannungsbögen vorhanden?
Klischeehafter Aufbau? (ZB. Heldenreise)
Ist er klischeehaft, beinhaltet er interessante Wendungen?
Verstrickungen
Gibt es eine logische Konsistenz (Logik innerhalb des Verhaltens/ der Buchwelt)
Gibt es eine empirische Konsistenz (Logik empirisch nachfühlbarer Gesetze, zB. Naturgesetzeund „logische“ Auswirkungen von Handlungen/Magie auf eben jene)

5 Punkte: Charaktere
Sind sie stereotyp?
Verhalten sie sich erwartungsgemäß?
Gibt es eine Wandlung?

4 Sonderpunkte:
Werden äußerst selten vergeben.
Es gibt jeweils einen Sonderpunkt pro Kategorie, wenn diese jeweils besonders gut umgesetzt wurde.

In Schulnoten:

20 Punkte = Sehr gut
17-19 Punkte = gut
13-16 Punkte = befriedigend
10-12 Punkte = ausreichend
6-9 Punkte = mangelhaft
0-5 Punkte = ungenügend

Sonntag, 15. Februar 2015

Private Fahndung...



Heute wende ich mich mit einer Bitte an Euch. Am Freitag hatte ich, trotz Anwesenheit, einen gelben Abholschein in meinem Briefkasten. Leider kam ich die beiden letzten Tage nicht auf die Post und kann an Hand dieses Abholscheines nur ersehen, dass es eine Büchersendung ist. Ich würde dem/der Absender/in aber gerne mitteilen, dass ihre Sendung angekommen sei, wenn auch noch auf dem Postamt liegend.

Vielleicht war es eine/r von euch?

Liebe Grüße


Andreina

Freitag, 13. Februar 2015

[Rezension] Versprich mir einen Kuss - Anna Fricke

Genre: Schicksalsroman/Liebesgeschichte
Reihe: Einzelband
Autor: Anna Fricke
Erscheinungsjahr: 2014
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: 9781500199548
Preis: 9,90 EUR* D/3,99 E-Book
Seiten: 274 Print/ 212 E-Book








Über die Autorin:

Etwas zur Person:
Anna Fricke wuchs im ländlichen Lippe auf, wo sie sich auch heute noch beheimatet fühlt. Sie besuchte dort von 1996 bis 2009 die Freie Waldorfschule Lippe/detmold e.V. Diese verließ sie mit einem Zentralabitur in der Tasche und machte sich auf den Weg nach Bielefeld.
An der Universität Bielefeld begann sie ein Lehramtsstudium, mit den Fächern Germanistik (Nebenfach) und Theologie (Hauptfach).
Ihr aktueller Wunsch ist es allerdings Fahrlehrerin zu werden.
Anna ist die ältere von zwei Geschwistern, aus einer selbstständigen Familie. Zu ihrer jüngeren Schwester pflegt sie ein gutes Verhältnis.
Im Dezember 2013 hat sie ihre bis dahin 5 Jahre alte Beziehung in eine junge Ehe verwandelt.

Die Autorin
In der 12. Klasse veröffentlichte Anna bereits im Rahmen eines Schulprojektes ihren ersten Roman in einer Mini-Auflage, von knapp 30 Exemplaren.
Der Roman hieß “Ayra – Memento Mori” und handelte von Sieben Menschen, die den Drachen in sich entdeckten.
2013 veröffentlichte Anna “Fynia – Wo die Schafe sterben gehen”, als ihren Debutroman. [Quelle: Anna Fricke]


Meine Meinung:

Julia ist 24/25, Studentin, und glücklich mit Tobias verheiratet, bis zu diesem schicksalshaften Tag vor einem Jahr. Ein schwerer Unfall bei dem Tobias im Auto ums Leben kam, als er von einem LKW zerquetscht wurde. Heute beschließt Julia in den kleinen Musikladen von Stephan zu gehen, der um die Ecke ihrer Arbeitsstelle ist. In ihn hatte sie sich schon verguckt, als Tobias seinen Gitarrenunterricht hier hatte. Hier erfährt sie, dass Stephan bei eben jenem Unfall von vor einem Jahr seine Frau und seinen Sohn verloren hatte. Verbunden durch diese gemeinsame Erfahrung versuchen sich die beiden gegenseitig aufzubauen. Besonders Stephan hat so seine Schwierigkeiten Julia davon zu überzeugen, dass das Leben weiter geht. Erst als Julia erneut einen Schicksalsschlag erleidet nimmt sie die Kraft her, überleben zu wollen.



Schreibstil und Charaktere:

Der Schreibstil von Anna Fricke ist flüssig. Oft musste ich schmunzeln, wenn ich die Aktionen von Stephan und Julia gelesen habe. Was während des Radfahrens im Fitness-Studio ab und an doch etwas komisch wirkte, wenn ich da radelnd vor mich hin grinste... Aber die Art und Weise wie die beiden umeinander rum tanzten, wie die Katze um den heißen Brei... Ja, doch... Meinetwegen hätten die Charaktere noch etwas greifbarer sein können, waren aber an sich nicht völlig platt. Sagen wir mal so 2,5D? ^^


 Fazit und Empfehlung:

Eie berührende Geschichte umd die Liebe und die Trauer eines verlorenen Menschen durch welchen 2 sich bis dahin fast unbekannt Menschen näher kommen und einen weiteren Schicksalsschlag gemeinsam überstehen wollen. Die Idee find ich gut gewählt und gut umgesetzt. Auch bei Anna liegt der Fokus der Geschichte mehr auf der Schicksalsbewältigung als auf der Liebe zwischen zwei Menschen. Ich finde diese Mischung aus Liebes- und Schicksalsroman sehr gut. Einen reinen Liebesroman oder einen Schicksalsroman der effektiv real ist, damit kann ich mich gedanklich nicht anfreunden. Daher freue ich mich, euch diese tolle Autorin vorstellen zu dürfen. Wer also auf eine Mischung zwischen zwei Genres steht kann mit diesem Buch meiner Meinung nach nichts falsch machen.


Bewertung:

Diese heutige Rezension habe ich tatsächlich versucht anhand einer Bewertung einer Freundin zu machen.

Für jede Kategorie gibt es 5 Punkte

Form: Cover, Innengestaltung, Lesbarkeit: 5 Punkte
Thema: Ist es Mainstream, oder "Neuland"? Individuell gestaltet? Abheben von der Masse?: 3 Punkte
Story: Spannungsbögen vorhanden? Klischee? Interessante Wendungen? ... 3 Punkte
Charaktere: Stereotyp? Wie verhalten sie sich? Verändern sie sich? 4 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkt pro Kategorie, wenn etwas besonders gut ausgearbeitet wurde: 0 Punkte
= 15 Punkte



Samstag, 7. Februar 2015

[Aktion] Autoren erzählen ... ... Heute mit Anna Fricke






Schamanismus / Glaube


Rea hat mich eingeladen über ein Thema zu sprechen, das ich mir selbst aussuchen kann.
Ich habe mich für das Thema „Glaube“ bzw. „Schamanismus“ entschieden.
Das war gar nicht so leicht, denn wenn man die freie Wahl hat, dann steht man selbst in der Verantwortung die Chancen zu nutzen und sich selbst zu entfalten. Für uns Menschen ist das im Allgemeinen eine echt schwere Sache. Und für einige ist es der Himmel :-)

Was habe ich für eine Affinität zu diesem Thema?
Ich habe Religion studiert, aber das wird im besten Fall ja nicht der Grund sein...

Als ich ein Teenager war, habe ich mich sehr intensiv, dank meines Religionslehrers, mit dem Thema „Tod“ und „Sinn des Lebens“ beschäftigt. Und weil niemand weiß, also wirklich in echt absolut 100%ig belegen kann, was passiert, wenn man stirbt, fängt hier schon der Bereich „Glaube“ an.
Im Grunde fängt er sehr viel früher an, ohne dass wir es überhaupt mitkriegen.
Ich weiß, für viele klingt das wie eine steile These, aber rein Mathematisch, rein Naturwissenschaftlich, wenn wir mal ganz ganz ehrlich sind, dann ist die Evolutionstheorie genau so Wahrscheinlich, wie der erste oder der zweite Schöpfungsbericht in der Bibel.

Nein! Halt! Ich bin kein Kreationist oder sonst irgend jemand, der jemand anderem zur Bibel bekehren möchte... Ich möchte nur einmal darauf hinweisen, dass unser „Glaube“ heutzutage „Wissenschaft“ heißt. Hört sich provokativ an, aber das hat es sich damals auch, als Galileo sagte, die Welt sei rund.

Wie kommt sowas?
Nunja, da haben sich wirklich schlaue Köpfte hingesetzt und etwas herausgefunden und aufgrund dieser Erkenntnisse konnten sie logisch zurückdenken und eine Theorie entwickeln. Zum Beispiel die Evolutionstheorie.
Das Gleiche ist übrigens auch in den Religionen passiert, nur mit einem anderen Wissensstand.
Und, dass die Wissenschaft keine Einheitliche immer wahre Größe ist, das wissen wir im Grunde auch: Unser Erkenntnishorizont erweitert sich ständig. Wenn neue Teilchen, Atome, Elemente oder anderes Gedöns gefunden wird, müssen wir zwangsweise unsere Weltsicht ändern.
Und das ist der entscheidende Vorteil der Wissenschaft gegenüber den „alteingesessenen“ Religionen, finde ich.

Wieso nun aber Schamanismus?
Das ist eine gute Frage. Irgendwas an Naturvölkern im Allgemeinen und an dem Mythos des Schamanismus fasziniert mich.
„Echte“ Schamanen finde ich ziemlich gruselig, muss ich jetzt mal gestehen. Die machen auch absolut seltsame (in unseren Augen) Sachen mit sich, ihrem Körper und ihrem Geist.
Aber diese Elemente und deren Glaube, der weiter von „unserer Realität“ nicht entfernter sein könnte, ist der „Wahrheit“, der Natur so unendlich nahe, dass ich mich frage, woher diese Diskrepanzen kommen.
Ja, vielleicht fasziniert mich dieser auf den ersten Blick „Zwiespalt“ so sehr, dass ich das Schamanistische Element sogar in meinem aktuellen Fantasy-Roman hab einfließen... nein sogar zum Hauptaugenmerk hab werden lassen.

Beste Grüße


Mehr Informationen findet ihr unter anderem auf der Facebookseite von Anna Fricke.


Wie steht es denn bei Euch mit Religion und Wissenschaft? Seid ihr gläubig? Glaubt ihr nur was ihr seht? 

Ich selber kann mit dem Begriff "Gott" ja nichts anfangen. Es mag ein höheres Wesen geben, aber nicht so wie die Kirche uns das erzählt. Ich glaube, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir wissen und sehen. Für mich gibt es Geister und Gespenster. Und für Euch?

Mittwoch, 4. Februar 2015

Schreibzeit 2015 #2 Blogzuwachs









Es ist mal wieder #Schreibzeit bei Was eigenes.

Diesen Monat mit dem Thema "Netzwerken oder Wie bekommt man mehr Leser?"

Eine echt gute Frage, die die gute Bine aber ein echt schweres Thema für den Februar ausgesucht.

Ich blogge nun schon 2,5 Jahre. Für mich eine verdammt lange Zeit! Okay, so richtig aktiv sind es nur 2 Jahre (Blogerstellung 28.06.12, regelmäßiges Bloggen ab Januar 2013). Beim Erstellen meines Jahresrückblickes bin ich ganz schön erschrocken, während ich mit "nur" 19 Followern über GFC gestartet bin, bin ich dieses Jahr mit 58 (aktuell nur 57) Follower über GFC gestartet. Was mich natürlich wahnsinnig Glücklich gemacht hatte, und mir das ein oder andere Tränchen in die Augen trieb. 

Ich selber bin eher weniger die Kommentatorin, hab aber durch den Beitrag von Bine den Vorsatz, dies öfter zu machen. Vielleicht hilft es ja. Wir werden sehen. 

Meine Follower habe ich wohl durch die richtige Mischung aus "Langeweile" und "Spannung". Klingt doof... Aber ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Die meisten Follower bekam ich, so vermute ich, durch meine Autorenaktionen und durch die Autoren selbst, die für meinen Blog die Werbetrommel gerührt haben. Überrascht bin ich auch immer wieder, dass ich durch meine Gewinnspielaktionen neue Leser gewinne, obwohl (oder vielleicht gerade deshalb) ich nicht verlange, dass man Follower meines Blogges sein muss. Ich schlage dies lediglich vor, damit die Teilnehmer die Gewinnerbekanntgabe nicht verpassen.

Ich schreibe in erster Linie für mich selbst, die Leserzahl interessiert mich in diesem Stadium nicht wirklich, wer meinen Blog mag und mir folgt über den freue ich mich, und er/sie sei herzlich eingeladen zu verweilen. Wer nur einen kurzen Besuch macht bzw. auf der Durchreise ist, dem sag ich ebenfalls freundlich hallo, und alles Gute auf der Weiterreise. Logisch, ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich es nicht komisch finde, wenn ich nach 2-2,5 Jahren weniger Follower hab als ein Blog, der gerade mal 4 Wochen Bestehen hat. Es kommt dann tatsächlich die Frage auf "Wie macht die das?"

Indes versuche ich mich so zu geben wie ich bin, das zu schreiben, worauf ich Lust habe, und nicht nach der Masse zu gehen. Leser merken, wenn man ihnen etwas versucht vor zu machen, und verschwinden dann entsprechend schnell wieder.

Ich geh jetzt erst mal wieder meine Kommentier-Runde drehen. Meine Anmeldung bei #Bloggerschenkenlesefreude machen, und mir überlegen, wie das diesjährige Ostergewinnspiel ausschauen soll (Versuch #2).

Alles Liebe

Andreina

Dienstag, 3. Februar 2015

Liebster Blogaward discover new blog


 Erneut wurde ich von Sonja für den liebsten Blogaward getaggt.
 Nun komme ich dann doch auch mal dazu ihr Fragen zu beantworten.

Sonjas 11 Fragen sind:
1. Aus welchem Land kommst du?
- Ich komme aus Deutschland. 


2. Was spricht dich an einem Blog zuerst an?
- Ich schmöker gerne durch deine Einkäufe, deine getesten Produkte, und habe gern an deinem Leben teil.


3. Was ist das Wichtigste für dich im Leben?

- Zunächst wohl mal, dass es mir gut geht. Dass es den Menschen, die mir wichtig sind gut geht. Und dass man weiß an wen man sich wirklich wenden kann und darf wenn es nötig ist.

4. Gibt es ein Produkt auf das du nicht verzichten willst?

- Papier uns Stift, Bücher, Nadeln und Wolle. *War klar, oder? ^^* 

5. Glaubst du unser Leben ist vorbestimmt, oder können wir selbst entscheiden?

- In Gewisser Weise glaube ich, dass unser Weg vorher bestimmt ist. ABER ich möchte auch nicht ausschließen, dass wir uns nicht selber entscheiden können. Stell dir vor, du stehst an einer Weggabelung, und hast die Wahl, ob du den rechten oder den linken Weg gehen willst. HIER bist DU am Zug deine Entscheidung zu treffen. WAS aber dann aus dieser Entscheidung resultiert ist aber vorbestimmt. Und du hast lediglich die Möglichkeit deine Entscheidung erst wieder an der nächsten Weggabelung zu ändern. Alles was bis dahin geschieht ist sozusagen vorherbestimmt. Vielleicht wird deine Entscheidung aber auch durch die vorausgegangen Bestimmungen beeinflusst... Genau kann das wohl niemand sagen.

6. Welche Blog-Themen interessieren dich am meisten?

- Aktuell wohl die Blogs mit den DIY-Themen. Aber auch Bücherblogs habe ich in meiner Liste.

7. Ein Buch, das du mir empfehlen würdest?

- Ein Buch, welches ich empfehlen würde, wo ich aber weiß, dass du es nicht lesen wirst ist definitv Frühstück ausgeschlossen von Emma S. Rose, ein Roman, der sich mit einem sozialkritischem Thema beschäftigt. Negative Erfahrungen, durch Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit, in einer mehrjährigen Beziehung und deren Reaktion und Verhalten in der Zeit danach gegenüber der Umwelt und sich selbst gegenüber. Bauen von Mauern für den eigenen Schutz, Trinkexzesse bis zum Ultimo... Oder du versuchst das Buch Sichelmond von Stefan Gemmel,
ein Jugend-Fantasyroman, indem ein Jugendlicher immer zur Neumondnacht in fremden, total verwüsteten Wohnungen aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann. An jedem dieser Tatorte findet er mysteriöse Zeichen in den Türen.

8. Ein Film den man unbedingt gesehen haben muss, ist für dich?
- Puh, da ist es schon schwerer. Hier hab ich keinen Film zum Empfehlen.


9. Ein Grund mit dem Bloggen aufzuhören, wäre für dich?

- Zeitmangel, Blogthemen passen nicht mehr mit meinen Interessen zusammen.

10. Wenn du auf einen deiner Sinne verzichten müsstest, welcher wäre es?

- Ich möchte nach Möglichkeit auf keinen meiner Sinne verzichten... Man hat sie ja nicht grundlos.

11. Wie lange brauchst du normalerweise vom Aufstehen bis du aus dem Haus kommst?

- Hmm, unterschiedlich, kommt auch darauf an warum ich das Haus verlassen muss.






Ich nominiere:

Einfach mal alle, die weniger als 200 Leser haben und die Lust haben diese Fragen zu beantworten. Ich selber werde keine neuen Fragen stellen.


Die Regeln:
  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 200 Follower haben.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

Gemeinsam Lesen #2


Die Fragen gibt es im Wechsel bei Aleshanee und Schnulzenbücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

- Taubenschlag von Tomas Maidan; Seite 61

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
- 1. Satz auf dieser Seite: " Sie würde die Schuhe jetzt mitnehmen und niemandem etwas davon erzählen.
  
 


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch los werden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
- "Taubenschlag" ist der Fortsetzungsteil zu "Im Kessel". Laut Autor kann man dieses Buch auch unabhängig zum 1. Teil lesen. Es fehlt zwar etwas, aber es ist lesbar. Ob und in wie weit sich das in der Bewertung niederschlägt kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar definieren. Ob ich mir das Buch gekauft hätte? Vermutlich eher nicht. So ein kleiner Tipp am Rande an all die Autoren dort draußen. Wenn ihr bei Bloggern nachfragt, ob diese euer Buch rezensieren wollen, klärt vorher ab, ob ein evtl. vorhandener Vorgängerband schon gelesen wurde. Es würde für beide Parteien mehr Sinn machen.
4. Gibt es eine Person in eurem aktuellen Buch, die ihr überhaupt nicht mögt? Wenn ja, warum? Und wenn ihr der Person etwas sagen könntet, was ware das?

- Hmm, so wirklich unsympathisch ist mir bisher niemand. Ich würde aber auch mit den bisher aufgeführten Personen (Neben der Hauptfigur Anjoe noch 4 weitere Personen die mal angeschnitten wurden, die aber bis auf eine auch keine "aktive" Rolle hatten indem sie beschrieben oder erleutert wurden) auch nicht sympathisieren. Liegt aber auch vielleicht daran, dass das Buch in einer Art Arena statt findet, in welcher die Kämpfer den Kampf entweder lebend oder tot verlassen.


Montag, 2. Februar 2015

[Ziele] Abnehmprojekt #2


13.01.15 114,2 kg               02.02.15 113,1 kg



Größe: 1,66 m
Alter: 32 Jahre
Geschlecht: weiblich

Oberarmumfang links: 39 cm [-1,0]
Oberarmumfang rechts: 40 cm [-0,5]
Brustumfang: 128 cm [-5,0]
Unterbrust: 110 cm[-4,5]
Taille: 113 cm [-6,0]
Bauch: 123,6 cm [-3,4]
Hüfte: 132 cm [-6,5]
Oberschenkel links: 72 cm [-2,0]
Oberschenkel rechts: 75 cm [-1,0]


Begonnen habe ich mit Almased, bis Mitte/Ende der vergangenen Woche, dann hab ich mich dazu entschieden auf Schlank im Schlaf zumzusteigen, weil das Essen einfach in dieser Ernährungsumstellung ausgewogener ist.

Zur Info noch mal, ich habe mit einem Startgewicht von 117,1 kg begonnen...

Teilt mir doch mal mit, ob ich hier auch angben soll, was ich gegessen und getrunken habe... Oder ob es euch so schon reicht. :D

Liebe Grüße

Andreina

Sonntag, 1. Februar 2015

♥ !!!Geschenke!!! ♥










Da hatte ich ja noch was, was ich euch unbedingt zeigen wollte... :)

Von Jennifer gab es so ein "kleines" Dankeschön, für den Adventskalender aus 2014.


Ein süßer Blümchen-Schlüsselanhänger und ein Schneeeulchen, wie sie es so goldig genannt hatte...



Hier noch mal das "Schneeeulchen" alleine und in Großaufnahme. Nun hab ich eine Bitte an EUCH. Dieses Eulchen soll als Blog-Maskottchen arbeiten. (Mein versprochenes von vor nem Jahr wird auch noch kommen...)

ABER es braucht einen Namen... Welche Vorschläge habt ihr? Einfach mal kommentieren. :)





Und von Sonja gab es eine kleine Überraschung in ihrem letzten Brief... Da wären 3 Tarts (Yankee Candle) Grün "Tanne", Rot "Christmas Memories" und Gelb "Zitrus". Vom Gelben habe ich etwa 1/4 des Tarts schon verwendet, es duftet einfach nur lecker nach Zitrusfrüchten. :) Der beigelegte Stift ist eine Art Fineliner, den man aber wieder weg radieren kann. (Frixion) mit 3 Ersatzmienen. Stift ist schon fleißig in Bearbeitung, und wird hoffentlich bald für die noch verbliebenen Briefkontakte verwendet werden.

Vielen Dank euch Beiden... *Knuddels* ♥


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