Donnerstag, 31. Dezember 2015

[Jahresrückblick] Guten Rutsch









Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Das Jahr 2015 ist für mich irgendwie, wie ausradiert. Selbst wenn ich meine Beiträge durchlese, irgendwie fühlt sich das zurück denken an, als wäre dieses Jahr nichts passiert. Und dennoch ist dieses Jahr doch das größte überhaupt passiert. Ich bin nach Portugal ausgewandert. Wenn das mal nichts ist, was soll dann noch kommen?

Im Grunde, war dieses Auswandern in Portugal auch das einzige, was sich wirklich in mein Hirn gebrannt hat. Diese Aufregung und Nervosität. Was kommt auf mich zu, was wird sich verändern? Im Grunde war es alles ein großes Auf und Ab Glück und Verzweiflung. Definitiv kann ich rückblickend sagen, dass ich diese Zeit nicht vermissen möchte. Auch wenn viele dieser Menschen logischer Weise nicht die Art von Freunden wurden wie ich es mir erhofft hatte. Die Arbeit hat mir bis auf einzelne Abschnitte immer Spaß gemacht aber auch die meisten Menschen die ich hier kennen gelernt habe möchte ich einfach nicht mehr missen. 

Ich wünsche mir für 2016, dass ich dieses Jahr noch hier verbringen darf. 

Ansonsten versuche ich 2016 mal wieder an einer Zielliste. Und ihr dürft nachverfolgen wie es läuft.

Ich wünsche euch alles alles Liebe und Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr. Ich drücke euch und mir die Daumen, dass alles so läuft, wie ihr es euch wünscht.


Mittwoch, 30. Dezember 2015

[Rezension] Die Katzenlady von Melisa Schwermer

Genre: Thriller
Reihe: Einzelteil
Autor: Melisa Schwermer
Erscheinungsjahr: Neuauflage 2015
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: 978-1517327286
Preis: 9,99 EUR* D
Seiten: 258 Print





Über die Autorin:

Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt bis heute im Rhein-Main-Gebiet. 
Bereits als Kind verschenkte sie in der Verwandtschaft lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach dem Absolvieren einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Danach widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion im Bereich der Literaturwissenschaft folgt in den nächsten Jahren. Zur Zeit arbeitet sie an einer Berufsschule sowie als Lehrbeauftrage an der Universität.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich gerne Horror-Geschichten, ihr Thriller "Injektion" schaffte es 2014 in die Top 20 der Amazon Charts. Pünktlich zu Halloween 2014 erschien der zweite Teil "Die Rache", auch eine Gesamtausgabe der beiden Werke ist erhältlich.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen. Norwegische Waldkatzenmix aus Spanien ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vor allem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte. Der Besuch von Konzerten und Festivals gehört deshalb zu einem gelungenen Jahr für sie dazu.



Meine Meinung:
Sabrina lebt noch immer bei ihrer Mutter. Ausgangspunkt dieses Zustands war ein Versprechen, welches sie ihr gegeben hat als ihr Vater starb. Heute bedauert sie es. Ihre Mutter ist ein alkohischer Messi. Neben ihrem Vodka und Chips gegen den Hunger gönnt sie sich ab und an ein Stück selbst gefangenes und erlegtes Fleisch. Erst mal ist dagegen ja eigentlich nichts einzuwenden, wenn man denn den Jagdschein hat. Doch Sabrinas Mama fängt Katzen auf ihrer Terrasse um sie danach zu verarbeiten. Sabrina ist das alles zu viel. Eines Tages kommt sie auf die Idee ihrer Mutter einen Denkzettel zu verpassen als sie Rattengift findet. Nur eine kleine Menge in die Flasche bevor sie in die Stadt fährt um angeblich eine neue Lebendfalle zu kaufen. Als sie wieder zu Hause ist findet sie ihre Mutter leblos im Wohnzimmer vor und bekommt Gewissensbisse. Immerhin wollte sie ihre Mutter doch nur dazu bringen den Alkohol zu reduzieren, aber umbringen wollte sie ihre Mutter nie. Nun ist Sabrina bestrebt ihr neues Leben nicht wieder aufzugeben. 

Schreibstil und Charaktere:
Die Katzenlady ist anders als die bisherigen Bücher von Melisa. Der Schreibstil ist flüssig, wie von ihr gewohnt. Die Figuren sind, ja, man merkt die Menschlichkeit in ihnen. Ans Herz gewachsen ist mir keine der Figuren.   

Fazit und Empfehlung:
Ich freue mich, dass Melisa mir dieses Buch geschickt hat. Hat es mir die letzte Woche für Kurzweil gesorgt. Wer die erste Version gelesen hat soll dieser neuen Version auf jeden Fall eine Chance geben.


Bewertung:

Für jede Kategorie gibt es 5 Punkte


Form: 5 Punkte
Thema: 4 Punkte
Story: 3 Punkte
Charaktere: 4 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 16 Punkte




Donnerstag, 24. Dezember 2015

Auch von mir

FROHE WEIHNACHTEN
MERRY CHRISTMAS
FELIZ NATAL

[Lissabon] Alltagserlebnisse









Lange ist es her, dass ich in dieser Rubrik geschrieben habe. Aber irgendwie haben mir dann doch Zeit und Nerven gefehlt.

Falls ich es noch nicht erwähnt habe, im September, genauer am 14.09, habe ich meine Schulung für meine neue Tätigkeit bei Expedia begonnen. Vier Wochen Training. Was es mir letzten Endes gebracht hat? Vier Wochen habe ich es in der Abteilung mehr schlecht als recht ausgehalten. Bis Mitte November war ich dann dort. Erkältung im Oktober, und psychische Bauchschmerzen im November. So durfte ich dann ganz spontan bei dem tollen Projekt Michael Kors ein Training beginnen. Michael Kors = überteuerte, hässliche Handtaschen. Auf jeden Fall kam man dann überein, dass dieses Projekt nichts für mich ist und ich dann erst mal meinen eingetragen Urlaub genommen habe. Danach ging es dann ins Training für Anki. Anki Overdrive ist ein Rennspiel, eine Mischung aus Carrera und Mario Card. Mir gefällt es gerade richtig gut.

Ansonsten habe ich am 31.10. eine Halloweenfeier einer Freundin besucht. Einiges an Geld habe ich in mein "Kostüm" investiert. Nur, um dann letzten Endes doch irgendwie die Hälfte weg zu lassen. Viel Alkohol ist geflossen, gute Stimmung und neue Bekannte gab es an diesem Abend. Zwei von ihnen sind mir seit diesem Abend doch sehr wichtig geworden, und ich finde es schade, dass ich eine von beiden nur so selten sehen kann. Aber vielleicht ändert sich das ja im kommenden Jahr. Ich hatte übrigens eine lila Perrücke, eine Fakewunde, ein Cape in Schwarz mit roten Blumen. Geschminkt habe ich  mich mit weißer Kinderschminke und weißem Puder sowie mit schwarzem Lippenstift und schwarzem Lidschatten.

Dann war ich im November noch zusammen mit einem Bekannten in Cascais. Diesmal war ich einfach so hingerissen, dass ich die Digi doch tatsächlich in der Handtasche vergessen hatte. Bei schönstem Wetter sind wir über den "Weihnachtsmarkt" - Alles in allem nicht mehr als 10 Hütten. Danach weiter eine Straße hoch, genossen frisch gepressten Orangensaft und wie die Gischt an die Felsen schlug bevor wir auf dem Rückweg in einen Biergarten mit Deutscher Küche eingekehrt sind. Der Herr und ich sind uns einig, es war das letzte Mal. Dass Essen war kalt und latschig. Aber es gibt ja Ausweichmöglichkeiten. Ich werde auf jeden Fall zusehen, dass ich bald mal wieder raus komme um euch diese Aussicht zu zeigen, die ich auf diesem Ausflug genossen habe.

Ansonsten habe ich mich ja um meine neue Schulung gekümmert. Habe am 05.12. eine private Weihnachtsfeier organisiert. Wir waren eine kleine Runde, diese war gemütlich und wir hatten unseren Spaß. Besser hätte es nicht laufen können. Am 12.12. dann die große Betriebsweihnachtsfeier. Ausgerichtet in einer Disco. Also, eigentlich ist es ein ganzer Komplex mit Bars und Kneipen, und eine umgebaute Lagerhalle zur Discothek. Dort wurden wir mit Buffet und mehr oder weniger guter Musik und viel guter Stimmung versorgt. In Sachen Mitarbeiterbespaßung lässt sich die Firma auf jeden Fall immer wieder etwas einfallen.

Ansonsten haben wir nun seit Montag kaltes Wetter. Mal sehen, wie lang dies nun anhält. Derweil wünsche ich euch schöne Weihnachtsfeiertage.


Mittwoch, 23. Dezember 2015

[Rezension] Sonnenwarm und Regensanft (Elfenlicht) - Agnes M. Holdborg

Genre: Fantasy
Reihe: 4. einer Reihe
Autor: Agnes M. Holdborg
Erscheinungsjahr: 09.11.2015 (Neuauflage)
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN: 151917313X/ 978-1519173133
Preis: 3,99 EUR/ 9,95EUR
Seiten: 482 (inkl. Leseproben)/356






 
Über die Autorin:
Marlies Borghold wurde 1959 in Borken (Westfalen) geboren und lebt seit über dreißig Jahren in der Nähe von Düsseldorf.
Einer Eingebung folgend schrieb sie vor ein paar Jahren einen Roman. Schon bald folgten die Fortsetzungen hierzu. Im Jahre 2013 traute sie sich dann und veröffentlichte unter dem Pseudonym Agnes M. Holdborg die ersten beiden Teile ihrer romantischen Fantasy-Elfensaga "Sonnenwarm und Regensanft" ("Zwei Sonnen" und "Sonnensturm") zunächst als E-Books. Im Sommer 2014 veröffentlichte sie hierzu den dritten Band "Elfenstern".
Im Frühjahr 2015 wurde der erste Teil dieser Fantasy-Reihe als Printbuch herausgegeben. Die weiteren Teile sollen entsprechend folgen.
Fortan ließ das Schreiben sie nicht mehr los. Neben der Fortsetzung zu der "Sonnenwarm und Regensanft"- Reihe (Veröffentlichung noch im Jahre 2015) arbeitet sie derzeit an weiteren Projekten (auch Gemeinschaftsprojekten) in anderen Genres wie Erotikthriller, Kurzgeschichten und Gedichte.




Meine Meinung:

In diesem 4. Teil geht es hoch her. Wir treffen diesmal nicht nur alte Freunde wieder sondern auch alte Feinde. Die Elfen haben es schon nicht leicht. Jedes Mal, wenn sie denken, dass nun das Böse gebannt ist kommt ein neues Unglück auf sie herein. Die Nurtmaa wurden erneut frei gelassen. Eine Verfolgung auf Zeit beginnt, denn einen Gegner können Vitus und seine Freunde dieses Mal nicht ausmachen. Alle sind in Gefahr, die nur irgendwie in Verbindung mit ihm stehen. Doch auch freudige Ereignisse werden den Elfen geschenkt. So setzen bei Loana die Wehen just in dem Moment ein, als sie mit den Nells im Urlaub zu Abendessen wollen. Loana gebärt, wie Veronika, ein gesundes Zwillingspärchen. Doch auch dieses freudige Ereignis sei den Elfen nicht lange gegönnt. Dennoch, das Elfenreich wäre nicht das Elfenreich, wenn sich nicht ständig neue Beziehungen entwickeln. So kommen sich in diesem Teil Annam, Vitus Wachmann  und Dierdra Wachfrau von Vitus Bruder kommen sich näher.


Schreibstil und Charaktere:
Ich liebe die Sonnenwarm und Regensanft Reihe. Die Bücher sind so voller Emotionen. Wut und Trauer über diejenigen die in diesen unnötigen Streitereien ihr Leben lassen. Manches Mal hätte ich der Autorin den Hals umdrehen können. So sehr sind mir ihre Charaktere schon ans Herz gewachsen.


 Fazit und Empfehlung:
Auch Band 4 steht seinen Vorgängern in nichts nahe. Action und Romantik gehen hier eindeutig Hand in Hand. Ich kann es allen Fantasy-Fans nur wärmstens empfehlen. Und lasst mir bitte nach Abschluss von Band 4 die Autorin leben, immerhin möchte ich doch wissen, wie es weiter geht. ;)
 
Bewertung:




Form: 4 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 1 Punkte (Charaktere)



Sonntag, 13. Dezember 2015

[häkeln] Dreieckstuch in Anlehnung an "Springtime"-Art 136-16 "Unikat 2" #4










Es ist vollbracht. Ich hab das Tuch beendet. Es wurde zwar nicht ganz so groß, wie ich es gern gehabt hätte. Aber in dieser Größe lässt es sich gut als Dreiecksschal verwenden.

Mit einer Spannweite von 102 cm kann man es aber auch Kindern als Schultertuch anbieten.









Dienstag, 8. Dezember 2015

Auf den Nadeln im Dezember








Auch ich mach diesen Monat wieder mit bei Auf den Nadeln von Maschenfein.

Diesen Monat habe ich 2 Projekte schon angeschlagen, die ich auch noch fertig bekommen möchte. Sowie 2 neue Projekte, die ich diesen Monat beginnen möchte. Bin gespannt wie das wird.

Zunächst einmal habe ich einen Handschuh auf den Nadeln, zu welchem noch der zweite fehlt. Aber das wird spätestens am 19. hoffentlich beendet sein.


Den anderen Handschuh werde ich wohl aus Spaß an der Freude gegengleich stricken. Aber das überlege ich mir noch.


Dann habe ich noch ein Häkeltuch auf der Nadel.


Angefangen nach einer Dropsanleitung wurde es dann doch ganz anders. ^^

Handschuhe will ich am 19.12. spätestens fertig haben. Tuch am 10.12. Dann kommen noch 2 weitere Projekte, welche am 13.12. bzw. ebenfalls am 19.12. beendet haben will. Also Challenge acepted. Drückt mir mal die Däumchen.

Und jetzt ab zu Maschenfein.



Donnerstag, 3. Dezember 2015

Aktionen gesucht









Gesucht werden Blog-Aktionen im Jahr 2016.

Gerne Challenges oder reguläre Blogger-Aktionen. Ich möchte diesen Blog wieder etwas mehr beleben.

Ebenfalls suche ich erneut Autoren und Autorinnen sowie deren Protagonisten, die das Wort ergreifen möchten.


Auf meiner "Möchte-ich-mitmachen"-Liste stehen
12 von 12
Schreibzeit
Auf den Nadeln

Aber es gibt bestimmt noch das ein oder andere, was man machen könnte. Wo macht ihr denn so mit?

 

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Alles für den Guten Zweck










Darum geht es den Autoren um das Buch "Weihnachtszauber".

12 Autoren 1 Idee. Hilfe für das Kinderhospitz Mitteldeutschland Nordhausen e. V.


Weihnachtszauber Eine Weihnachts-Anthologie zugunsten des Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V. 12 Autoren zeigen, wie ihre Romanfiguren das Fest der Liebe erleben und bieten so einen unvergleichlichen Blick auf fantastische Welten, prickelnde Begegnungen und tiefe Abgründe. In jeder Geschichte ist der besondere Zauber von Weihnachten zu spüren. Mit dem Kauf dieser Anthologie zaubern Sie nicht nur ein Lächeln in das Gesicht des Lesers, sondern tragen dazu bei, dass Kinder ihren eigenen Weihnachtszauber erleben dürfen. Beschenken Sie sich selbst oder Ihre Lieben mit "Weihnachtszauber" und helfen dabei, Gutes zu tun. Sämtliche an der Anthologie beteiligte Personen (Autoren, Lektor, Cover-Designer etc.)verzichten auf ihr Honorar, damit der Erlös zu 100% dem Kinderhospiz zu Gute kommt.

http://www.amazon.de/gp/product/1519428812?keywords=weihnachtszauber&qid=1449045611&ref_=sr_1_6&sr=8-6

Das Buch kostet als ebook 2,99 und als Print 9,99. 

[Rezension] Black Rabbit - Hilke-Gesa Bußmann

Genre: Roman
Reihe: Einzelband
Autor: Hilke-Gesa Bußmann
Erscheinungsjahr: 2015
Sprache: deutsch
Verlag: selfpublishing
ISBN:
Preis: 0,00 € (Kindle Unlimited) / 5,99 €
Seiten: ca. 105 /106




Über die Autorin:

Hilke-Gesa Bußmann wurde im Januar 1990 in Ostfriesland geboren. Nach ihrem Abitur in Aurich verließ sie den hohen Norden Deutschlands, um in Frankfurt am Main Germanistik und Medienwissenschaft zu studieren. Sie macht ihre Leidenschaft Literatur somit zum Inhalt ihres Studiums und Lebens. Die ersten Geschichten entstanden bereits im Alter von 11 Jahren. 2006 stellten sich die ersten Erfolge mit Kurzgeschichten ein. Im November 2011 erschien ihr Debütroman "Lieb mich!" im AAVAA-Verlag. Im Sommer 2012 veröffentlicht die Nachwuchsautorin den ersten Teil ihrer digitalen Fantasy-Serie "Die Legenden der Weltentaucher" und startet das damit verbundene Social-Media-Projekt "Weltentaucher-Literaturfreunde", bei dem lesebegeisterte Blogger, Autoren und Künstler sich vernetzen und gemeinsam kreativ werden!

Meine Meinung:
Black Rabbit ist dein ständiger Begleiter, der Schatten in der Nacht, das Gefühl nicht allein zu sein, auch wenn niemand da ist. Dein Schatten. Er sieht alles, er weiß alles, und doch, kann er nicht alles erklären, und schon gar nicht alles ändern.
Wie oft schon haben wir uns überlegt, ob es Schicksal, Zufall oder Vorherbestimmung ist, wie sich unser Leben entwickelt. Können wir unser Leben selbst leben, frei entscheiden ob wir den rechten oder den linken Weg an der nächsten Weggabelung gehen? Hier ist die Antwort auf all das. Unser Leben wird gelenkt durch einen Hasen, der immer da ist wo gerade Entscheidungen getroffen werden (müssen). Nicht immer die glücklichen Entscheidungen. Black Rabbit sieht es kommen, kann nichts machen. Menschen verzweifeln, stehen an Brücken, sind überfordert, durch Verluste.

Schreibstil und Charaktere:
Die Charaktere sind gut gewählt, passend in die Situationen, Alltag auf der Welt. Alles aus einer beobachtenden Perspektive geschrieben. Keine wahren Hauptcharaktere, nur Black Rabbit, und auch dieser ist nicht wirklich vorhanden. Der Schreibstil ist verwirrrend, und sprunghaft. Gegenwart, Vergangenheit, Gegenwart, wechsel in andere Situationen. Laut Information der Autorin herself, genau das, was sie bezweckt hat.

Fazit und Empfehlung:
Black Rabbit ist anders, nicht besser nicht schlechter, er ist das Schicksal, die Zukunft, die Hoffnung. Black Rabbit hat mich erneut angeregt über das Leben nachzudenken, darüber ob wir wirklich frei sind in unserem Willen, oder ob wir doch einfach nur den Weg gehen, der uns bestimmt ist zu gehen. Ich kann dieses Büchlein nur jedem ans Herz legen. Es kostet nicht viel Zeit, ist unterhaltsam, und anregend.

Bewertung:


Form: 5 Punkte
Thema: 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 3 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 18 Punkte

Dienstag, 1. Dezember 2015

[Werbung] Sinabell - Zeit der Magie von Jennifer Alice Jager










Jennifer Alice Jager hat ein neues Buch raus gebracht. Mir persönlich gefällt das Cover und die Inhaltsangabe besonders gut. Es klingt sehr interessant und ich würde es mir wohl holen, wenn ich dann finanziell wieder besser da stehe.



Das eBook erscheint im Januar und darum geht's:
Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

Erscheinungstermin: Januar 2016

Und, als besonderes Schmankerl bietet Jennifer noch für 5 von euch eine Postkarte mit persönlicher Widmung an.

Wer also eine Postkarte von Jennifer haben will kommentiert bitte bis zum 31.12.2015 diesen Beitrag mit einem einfachen "Ich will".



  • Du solltest 18 Jahre alt sein, oder eine Erlaubnis deiner Eltern haben um an den Gewinnspielen teilnehmen zu können.
  • Allgemein gilt, es müssen Aufgaben gelöst werden, genauere Angaben hierzu finden sich im jeweiligen Gewinnspielpost.
  • Beginn und Ende der Verlosung werden immer im jeweiligen Post genannt.
  • Gewinne werden entweder direkt im jeweiligen Post oder vorab schon vorgestellt.
  • Ausgelost wird am letzten Tag des Gewinnspieles spätestens am Folgetag. Bitte achtet hier auch auf zusätzliche Informationen im jeweiligen Post.
  • Der Gewinner wird je nach Gewinnspielart durch Punktevergabe oder Losverfahren bestimmt.
  • Der Gewinner wird in einem extra Post erwähnt (hier wird NUR der angegebene Name/Username verwendet), der Gewinner hat nun 7 Tage Zeit sich per Mail zu melden. Geschieht dies nicht verfällt der Gewinn für dieses Gewinnspiel und wird zu einem späteren Zeitpunkt in einem neuen Gewinnpspiel integriert.
  • Die Gewinne werden in der Regel per Post den Gewinnern zugestellt, Haftung für verloren gegangene Sendungen werden nicht übernommen.
  • Wie bei allen Gewinnspielen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
  • Barauszahlung des Gewinnes nicht möglich
  • Persönliche Daten wie E-Mail-Adresse und Adresse werden so lange bei mir verwahrt bis der Gewinn verschickt ist, danach werden alle Daten gelöscht.
  • Für die Teilnahme an den Gewinnspielen ist es nicht notwendig, dass du LeserIn meines Blogs wirst, es würde mich dennoch freuen, und hilft dir, schneller zu ermitteln, wenn du gewonnen hast. 



 

Sonntag, 29. November 2015

Keine großen Worte, nur Gedanken,...

... Gedanken an eine Zeit, die gerade mal 16 Monate hinter mir liegt. An eine Zeit, die mir mein persönliches Glück gebracht hat. Eine Zeit, die mich aus meinem Alltagstrott gerissen und in einen neuen geworfen hat. Eine Zeit, die mir neue Wege gezeigt hat. Eine Zeit, in der ich neue Menschen kennen gelernt habe. Menschen, an die ich auch heute noch mit einem Lächeln im Gesicht zurück denke. Eine Zeit, die mir hier und da fehlt. Eine Zeit, in die ich so gerne flüchten möchte.


Warum ich gerade jetzt daran denke, an diese Zeit? An diesen Ort? Gestern erreichte mich durch einen Bekannten, eine Hiobsbotschaft.

Salzburg, die Stadt die mich träumen lies, die mich hoffen lies. Menschen die an mich glaubten, ein Buchladen zum Verlieben. Die Angestellten? Ein Inhaber und ein Auszubildender, beide die herzlichsten und offensten Menschen, die ich seit langem kennen lernen durfte. Beide mit einer Liebe in der Arbeit die man selten spürt. Gabor und Günther. Wie gern hätte ich euch alle noch mal gesehen, doch es soll nicht sein.

Gestern erreichte mich via Facebook die Nachricht, dass der damalige Auszubildende Günther mit nur 38 Jahren an Krebs verstorben sei. Als ich die Nachricht erhielt, wurde mir nur ein Name und der Name der Buchhandlung genannt, so dass ich zunächst ein anderes Gesicht vor Augen hatte. Als es dämmerte, und ich die Bestätigung erhielt war der Schock groß. Unfähig zu denken, auch nur eine Aufgabe zu erfüllen, die ich machen wollte. Es ging nicht.

Günther erschien mir so euphorisch, so begeistert, so lebensfroh. Er wurde nicht müde, von einer Zukunft als Teilhaber in der Buchhandlung zu träumen, zu reden. Er hatte das Zeug dazu. Ich habe es ihm damals schon zugetraut. Und nun soll er diesen Lebenstraum nicht mehr leben dürfen.

Günther, wir kannten uns nur 5 Wochen, der Schock sitzt dennoch tief bei mir. In Gedanken bin ich bei Gabor und all den Menschen die dich mochten. Ruhe in Frieden. Wir werden dich vermissen, und dein Andenken bewahren. So lange auch nur einer dieser Menschen an dich denkt wirst du nicht gänzlich gestorben sein.


Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden.

Mittwoch, 25. November 2015

[Rezension] Selbstjustiz oder Gerechtigkeit für die Opfer - Susann N.

Genre: Krimi
Reihe: Einzelband 
Autor: Susann N.
Erscheinungsjahr: 01.03.2015
Sprache: deutsch
Verlag: Windsor Verlag
ISBN: 978-1627843577
Preis: 17,99 / 7,99
Seiten: 324





Über die Autorin:
Hallo und Moin Moin,
aus dem schönen Schleswig-Holstein.
Mein ganzes Leben, fast 52 Jahre, verbringe ich nun schon im schönsten Bundesland der Welt.
Im Kreis Pinneberg lebe und arbeite ich.
Aber jede freie Minute zieht es mich an die Ostsee in die Eckernförder Bucht.
Als eingefleischte Camperin genieße ich die Zeit zum relaxen und erholen am Meer.
Schreiben kann ich am Besten in den dunklen Jahreszeiten im Januar, Februar, März. Für mein erstes Buch habe ich sieben Jahre gebraucht. Es gab in dieser Zeit so viele Höhen und Tiefen. Die Zweifel an mir selber, aber die Kämpfernatur des Löwen setze sich durch.
Man kann alles im Leben erreichen, wenn man es nur wirklich will.
Ich bin wahnsinnig stolz auf mein erstes Buch. Ein fantastisches Gefühl, sein erstes eigenes Buch in der Hand zu halten.
Bis jetzt habe ich sehr positive Rückmeldung zu meinem Buch erhalten.
Das Thema ist brisant, das habe ich bereits fest gestellt. Ich habe oft das Gefühl, diese Thematik ist den Menschen unangenehm oder eher auch unbequem. Ein Buch, dass es nicht einfach hat!
Sobald ich die Wörter Kinderschänder oder Pädophile ausspreche, bezogen auf die Rechtsprechung und auf mein Buch, bemerke ich doch öfter eine gewisse Unsicherheit bei meinen Gesprächspartner. Aber mit meiner PR Tasche bin ich weiter unterwegs, von Tür zu Tür ...



Ich freue mich auf aufregende und anregend Diskussionen, hier auf meiner Autorenseite. Die übrigens erst im Aufbau ist. Es werden immer wieder interessante Dinge dazu kommen.
Ich habe auch eine eigene Homepage: http://www.gfdu.eu
Und vielen Dank an den Autor Rainer Seemann:
http://rainer-seemann.de/wordpressII/selbstjustiz-oder-gerechtigkeit-fuer-die-opfer/#more-1756
Und an das Pinneberger Tagblatt:
http://www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/roman-ueber-die-bestrafung-von-kinderschaendern-id9521516.html
Viele Grüße
Susann



Meine Meinung:
Sally von Raken ist eine junge, erfolgreiche Frau, welche trotz ihres Reichtums ungern in der Öffentlichkeit. Nachdem sie nach aus den USA zurück kommt, beschließt sie endlich mal die Pädophilen und Kinderschänder für das zu bestrafen, was die Gerichte nicht schaffen. Kinderschänder, welche vorzeitig entlassen werden, deren Haft nicht verlängert wird, oder diejenigen, die gar nicht erst hinter Gitter wandern. Dies sind Menschen, welche sich über kurz oder lang in den Händen Sallys und ihren Freunden wiederfinden. Hier erfahren die Opfer die Gerechtigkeit, die sie durch die Justiz nie zu spüren bekommen haben. Doch, als die Polizei dann beginnt auf einen Pädophilenring zu stoßen wird die Sache brenzlig, was die GfdO aber keineswegs abhält ihren Plan weiter fort zu setzen.

Schreibstil: 
Susann hat sich hier ein heikles Thema ausgesucht für ihren ersten Roman. Was ich sehr mutig finde. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Sie hat es geschafft den Charakteren gerade die richtige Menge an Leben einzuhauchen. Brenzlige Situationen werden geschildert und beschrieben, halten sich aber im Rahmen des Erträglichen.

Fazit:
Lange habe ich überlegt, welche Bewertung ein Buch wie dieses verdient hat. Es ist schrecklich und abscheulich, es regt zum Nachdenken über unsere Justiz an. Es zeigt auf, dass während die Opfer ein Lebenlang leiden müssen, sich die Täter ein paar schöne Jahre in unseren Gefängnissen machen, und beim nächsten Freigang oder nach Absitzen der Haft geradewegs genau dort ansetzen wo sie vorher unterbrochen wurden. Dieses Buch weckt widersprüchliche Emfpindungen in einem. Lest am besten dieses Buch, und entscheidet euch dann pro GfdO oder gegen GfdO.

Bewertung:



Form: 4 Punkte
Thema: 4 Punkte  
Story: 5 Punkte
Charaktere: 3 Punkte  
Sonderpunkte: 0 Punkte  
= 16 Punkte

Montag, 16. November 2015

[Schreibzeit] Bloggen und Alltag









Ich fand es ja zu Jahresanfang eine tolle Idee bei Bines Schreibzeit mitzumachen. Durch meinen Umzug nach Lissabon ist diese Schreibzeit dann doch in Vergessenheit geraten. Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass ich keine Lust mehr auf den Blog habe. Nun kann ich mich durch Bines Themen wühlen, etwas dazu erzählen, und vielleicht finde ich auch wieder andere Dinge, die ich mit euch teilen kann.

Bine will diesmal wissen, oder eigentlich wollte sie es im Juli wissen: " Wann mache ich das alles? Da stellt sich mir als erstes eine Anschlussfrage: Was ist denn alles?"

Nun denn, ich versuche mich mal. Immerhin gibt es bei diesen Themen ja kein richtig oder falsch, richtig? :D

Seit April befinde ich mich nun also in einem Vollzeitjob, bei welchem ich ca. 10 Stunden außer Haus bin. Fünf Tage die Woche. Und diese fünft Tage verteilen sich von Montag bis Sonntag. Okay, aktuell nur von Montag bis Samstag. Dennoch nimmt die Arbeit einen großen Teil meines Tages ein. Wo sollte auch sonst das Geld her kommen. Meine Freizeit war in letzter Zeit ausgefüllt mit Freunde in meiner Freizeit treffen, lesen und handarbeiten und Briefe schreiben. Da kam das mit dem Bloggen viel zu kurz. Nun bin ich auch wieder dabei meinen Shop hier in Lissabon neu anzumelden, so dass die Handarbeiten ebenfalls einen größeren Bereich in meinem Leben einnehmen werden. So eben habe ich aber dann doch den Entschluss gefasst mich wieder mehr meinem Blog zu widmen.

Einzelne Blogbeiträge werden in der Regel nicht über einen längeren Zeitraum geschrieben, oder gar noch mal gegen gelesen. Ansonsten gibt es Beiträge auf dem Blog, welche geplant werden, so zum Beispiel die Rezensionen. Oder andere Beiträge, die direkt hinaus in die Welt geschickt werden. Wie zum Beispiel der Beitrag zu den Geschehnissen in Paris. Ich schreibe, wenn mir gerade der Sinn danach steht, und ich weiß, dass ich etwas zu "sagen" habe. Oft passiert es, dass ich mehrere Beiträge an einem Tag schreibe, die ich dann für andere Tage einfach einplane, mal schreibe ich eben länger nicht und haue dann die Beiträge direkt raus. Es kommt also auf die Laune, Lust und Zeit an.

Nun, da ich mich wieder an "Schreibzeit" erinnert habe, möchte ich die entsprechenden Beiträge dazu natürlich bis Dezember gleichmäßig verteilt auf dem Blog veröffentlichen. Auch möchte ich mir vermehrt andere Beiträge öfter hier einstellen als bisher geschehen. So finde ich es zum Beispiel auch schön bei dem Thema "Auf den Nadeln" mit zu machen. Was ich schon seit langem vor habe sind die 12 von 12 Beiträge, die ich einfach regelmäßig vergesse. Vielleicht würde hier so ein kleiner Timer helfen das alles irgendwie noch unter zu bekommen. Vielleicht habt ihr noch Ideen, was ich hier auf dem Blog erzählen kann.

Ansonsten belasse ich es heute mal bei der Schreibzeit und widme mich noch etwas meinen Nadeln.


Sonntag, 15. November 2015

Auf den Nadeln im November









Ich dachte mir, ich mach mal wieder mit bei "Auf den Maschen" von Maschenfein.

Aktuell sitze ich an einem Winterset für einen Bekannten, der dies für seinen Sohn haben möchte.

Schal Mütze Handschuhe in den Benfica-Farben.

Der Schal muss noch ein Stück wachsen. Und ich hoffe dann, dass die Handschuhe und die Mütze nicht all zu lang dauern. Würde das gern bis Monatsende alles fertig haben.


Wolle nennt sich Baby von Miltons
50 g/160 m
Zusammensetzung 70% Acryl und 30% Polyamid

Wolle fühlt sich super weich und flauschig an, und das Stricken läuft schön flüssig.

Samstag, 14. November 2015

Bestürzung









Ich mag euch gar keinen schönen guten Morgen, oder einen schönen Tag wünschen. Zu sehr bin ich bestürzt über die jüngsten Ereignisse in Paris.

Ich vermag es auch nicht in Worte zu fassen, was ich fühle und empfinde. Aber ich glaube, das muss ich nicht, auch wenn jeder es anders formuliert. Wir fühlen doch irgendwie das gleiche, oder? Unglaube, Schock, unverständnis, Mitleid, Betroffenheit, gerne dürft ihr diese Liste noch ergänzen.

Es kommen, zumindest bei mir, Erinnerungen hoch, an einen Septembertag im Jahre 2001. Als man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kam, und eigentlich nur aus reiner Gewohnheit den TV angemacht hat. Panische Menschen, Bilder von Flugzeugen, die in Gebäude rasen und alles zu Staub zerfallen lassen. Unzählige Theorien wurden gemutmaßt. Mehrere tausend Menschen schwer verletzt, gestorben.

Und heute, im November 2015? War Amerika tausende von Kilometern entfernt, so ist es heute das nahe Frankreich, welches den Terror gespürt hat. Nun könnte man doch aber auch hier sagen, es liegen ein paar hundert Kilometer zwischen Paris und uns. Also zumindest zwischen Paris und Lissabon. Dennoch, was machen so ein paar hundert Kilometer aus? Der Schock sitzt tief.

Meine Gedanken und mein Herz sind bei den Franzosen, und ein klein wenig bedauere ich es, dass ich meine ehemalige Mitbewohnerin nicht in meiner Freundesliste habe. Zu ihr sind meine Gedanken gestern abgeschweift. Auch fühlte ich mich schrecklich, wenn ich an meine derzeitige andere Mitbewohnerin aus Frankreich denke. Sie die hier sitzt in Lissabon, wie muss es ihr ergehen solche Dinge aus der Heimat zu hören? Hatte sie Freunde und/oder Familie in Paris? Ausnahmezustand von oben angeordnete Grenzschließung. Sinn dahinter? Man kann nur mutmaßen. Ich rede mir ein, dass meine ehemalige Mitbewohnerin in Sicherheit und gesund ist, da sie aus dem Norden Frankreichs kommt.

Sich vorstellen, dass die IS ihre Drohnung wahr macht, und weitere Attentate auf andere Großstädte verübt? Will und kann ich mir nicht vorstellen.

Was mich wütend macht sind nicht nur die Vorfälle. Hier richtet sich mein Zorn explizit gegen die Rädelsführer, diejendigen, die sicher sonst wo sitzen, und aus der Ferne ihre Befehle erteilen. Sie machen sich schuldig am Tod so vieler unschuldiger. Schuldig sind sicherlich auch die Menschen, die diese Taten ausführen. Darf man ihnen allerdings, so wie ich es gerne möchte, "entgegen" kommen und sagen "denn sie wissen nicht was sie tun"?, ihnen bescheinigen, dass sie unter falschem Einfluss, ja sogar Gehirnwäsche standen? Dass sie, wie so viele andere in anderen "Vereinen" einfach nur eine Lösung für sich aus einer negativen Situation heraus gesucht haben und an die falschen Leute geraten sind? Man stelle sich vor, (depressive) Menschen, die jegliche Hoffnung verloren haben bekommen immer und immer wieder erzählt, dass man ihnen helfen könne, dass es ihnen besser ginge, wenn sie dieser oder jener "Vereinigung" beitreten. Es ist schwer vorstellbar, dass vernünftigdenkende, logisch denkende Menschen solch einen Irrsinn mitmachen würden. Menschen hingegen, die aus ihrer eigenen Sicht auf ihr eigenes Leben nichts mehr zu verlieren haben? Zu oft las ich heute Nacht die Sätze "Die Regierung ist schuld, weil..." oder "Das haben wir nun davon, dass wir Flüchtlinge rein lassen". Auch diese Menschen haben meiner Meinung nach an logischem Denken nachgelassen. Terroranschläge wurden schon verübt BEVOR die Flüchtlinge kamen, und sie werden auch DANACH statt finden. Die Regierung muss an anderer Stelle eingreifen. Nämlich dort, wo die Menschen sich in ausweglosen Situationen fühlen. Diesen Menschen Hilfe anbieten, um auf dem richtigem Weg wieder Mut und Hoffnung zu schöpfen. Die Gesellschaft muss aufhören kranke Menschen als "schlechter" zu bezeichnen als den vermeindlich gesunden. Versteht mich nicht falsch. Ich rechtfertige in KEINSTER WEISE was vergangene Nacht geschehen ist. Dennoch verurteile ich genauso die Hetze, die nun wieder ausgebrochen ist. Ist der Mensch nur glücklich, wenn er einen Sündenbock in Form einer Herkunft oder Glaubensrichtung hat? Früher waren es Juden und Hexen, die für Krankheit, Wetter und Missernten schuldig gemacht wurden, heute sind es die Flüchtlinge, die für alles die Verantwortung übernehmen sollen.

Vergangene Nacht schrieb ich einer Freundin, dass unsere Sorgen doch um ein vielfaches kleiner seien als die der Flüchtlinge. Sie gab mir recht sagte aber auch, dass man dies nicht miteinander vergleichen dürfe. Wir beide haben recht, und dennoch es muss Möglichkeiten geben. Wir ALLE fühlen uns jetzt hilflos und klein, weil so etwas vor unserer Haustür passieren konnte. Aber es sollte auch ein Aufwachen geben, wie es viele von der Regierung erwarten. Doch sollte es nicht nur von der Regierung geschehen. Ein Mensch, der sich angegriffen fühlt fängt irgendwann an sich zu verteidigen. Daher können auch wir, Ottonormalbürger anfangen zu akzeptieren, dass ein Land nicht nur aus den eigenen Bürgern mit der entsprechenden Staatsangehörigkeit besteht. Wir müssen lernen umzudenken, uns vielleicht mal wirklich versuchen ein kleines Stück in die Lage des Gegenübers zu versetzen. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich in meiner Stadt verfolgt werde, aus Angst alles zurück lasse, außer der Kleidung die ich am Leibe trage, und vielleicht noch die mir wichtigesten Dinge zu retten versuche? Eine Odysse durch die Heimat auf illegalen Schleppern in ein Land, dessen Kultur und Sprache ich nicht verstehe. Muss dieser Mensch, der sein bisheriges Leben aufgegeben hat, der Freunde und Familie, sein Eigentum zurückgelassen, oder verloren hat auch in der Ferne Angst um sein Leben haben? Diese Menschen haben kein Interesse Terroristische Anschläge zu verüben. Diese Menschen wollen einfach nur eines, Ihr Leben weiterhin bestmöglichst schützen. Oft höre ich auch in diesem Zusammenhang, dass die Männer Ihre Familien in egoistischer Weise zurück lassen, und alleine nach Europa kommen. Warum unterstellt man diesen Männern, solche Taten? Um noch mehr auf seinen eigenen Parollen rum reiten zu können, dass der Ausländer der böse Mann sei? Ich wiederhole mich, diese Menschen reisen ausgehungert, vielleicht sogar schon krank und verletzt durch ihr eigenes Land, in dem Erstreben lebendig raus zu kommen. Geben dann zu viel Geld aus für Schlepper, die sie nach Europa bringen sollen, auf einem Boot, welches viel zu klein ist für all diese Menschen. Ausgehungerte Frauen und Kinder halten diese Strapazen nicht so lange durch wie Männer. Deshalb sind diese Männer aber nicht böser, als die Frauen und Kinder, die diese Flucht nicht überleben.

Hoffen und gedenken wir gemeinsam dafür, dass Paris sich bald erholt, dass den Überlebenden und Hinterblieben jegliche erdenkliche Hilfe angedeiht wird, die sie benötigen um diese Dragödie zu überwinden. Aber auch, dass die Seelen der Verstorbenen ihren Frieden finden.

In tiefstem Schock, eure Rea


P. S. Verzeiht diesen heutigen langen Text. Ich habe lange über das Thema "Flüchtlinge" geschwiegen, und nun hat sich alles ergossen wie in einem kaputten Stausee.

Mittwoch, 11. November 2015

[Rezension] Die Akte Google von Torsten Fricke und Ulrich Nowak

Genre: Fachbuch
Reihe: Einzelband 
Autor: Torsten Fricke und Ulrich Nowak
Erscheinungsjahr: 01.04.2015
Sprache: deutsch
Verlag: Herbig
ISBN: 978-3-7766-2763-3
Preis: 22,00 EUR* D / 22,70 EUR* A / 27,50 CHF* (UVP)
Seiten: 329




Über die Autoren:



Zur Person

Torsten Fricke ist Journalist und Buchautor aus München. Gemeinsam mit Ulrich Novak verfasste er "Die Akte Google", im Untertitel: "Wie der US-Konzern Daten missbraucht, die Welt manipuliert und Jobs vernichtet". Fricke hat ursprünglich beim "Münchner Merkur" volontiert, bei Zeitungen gearbeitet, unter anderem als stellvertretender Chefredakteur der "Abendzeitung" in München. Er war Unternehmenssprecher bei Premiere / Sky und ist heute Geschäftsführer von TV Media, einer PR-Firma und Medienberatung. 
[Quelle Text und Bild: Tagesschau online]

Meine Meinung:

Google, einst am Kampus ihrer Universätit als Spielerei begonnen, als Thema einer Masterarbeit gelang den beiden Gründern bald der Durchbruch hinaus in die Welt. Als der Kampus zu klein wird kaufen sie sich ein Häuschen in dessen Garage die Geschichte um Google weiter geht. Bald schon brauchen sie mehr Hände, mehr Köpfe, und vor allem mehr Geld. Investoren müssen her. 

Schreibstil: 
Torsten Fricke und Ulrich Nowak schaffen es, ein Fachbuch zu schreiben, dass so flüssig zu lesen ist, dass man weiter in die Geschichte um Google eintauchen möchte. 


Fazit:
Die Akte google ist ein interessantes Fachbuch. Es hat Spaß gemacht einen ersten Blick hinter die Kulissen der großen Suchmaschine zu werfen. Allerdings ist es für mich kein Buch, welches man mal eben am Stück liest. Daher habe ich nach einer geringen Seitenzahl für mich entschlossen, dass erst mal wieder etwas anderes her muss. Nichts desto trotz empfehle ich dieses Buch alljenen, die sich gern in den Wirren des www verirren und auch mal einen Blick tiefer riskieren möchten. 

Bewertung:



Form: 5 Punkte

Thema: 3 Punkte  
Story: 5 Punkte
Charaktere: 1 Punkte  
Sonderpunkte: 0 Punkte  
= 20 Punkte



Donnerstag, 29. Oktober 2015

[Rezension] Süßes oder Tod von Katja Piel und Melisa Schwermer

Genre:
Reihe: Einzelband 
Autor: Katja Piel und Melisa Schwermer
Erscheinungsjahr: 31.10.2015
Sprache: deutsch
Verlag:
ISBN:
Preis: 0,99 EUR
Seiten: ca. 89




Über die Autorinnen:


Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt bis heute im Rhein-Main-Gebiet. 
Bereits als Kind verschenkte sie in der Verwandtschaft lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach dem Absolvieren einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Danach widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion im Bereich der Literaturwissenschaft folgt in den nächsten Jahren. Zur Zeit arbeitet sie an einer Berufsschule sowie als Lehrbeauftrage an der Universität.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich gerne Horror-Geschichten, ihr Thriller "Injektion" schaffte es 2014 in die Top 20 der Amazon Charts. Pünktlich zu Halloween 2014 erschien der zweite Teil "Die Rache", auch eine Gesamtausgabe der beiden Werke ist erhältlich.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen. Norwegische Waldkatzenmix aus Spanien ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vor allem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte. Der Besuch von Konzerten und Festivals gehört deshalb zu einem gelungenen Jahr für sie dazu.



 
Katja Piel wurde 1972 in Kelkheim geboren und lebt seit 20 Jahren mit Mann, Kind und dem Jack Russell Rüden Linus in Rodgau in Hessen. Sie war über 16 Jahre in der IT-Branche tätig und hatte 2012 mit der Kuss der Wölfin Serie ihr Debüt als Autorin. »Schwanenzauber« ist ihre zweite Fantasy-Trilogie und erschien im Amazon Publishing Verlag, München.



Meine Meinung:
Paul ist mit seinen Eltern vor ein paar Wochen in die Nähe von Frankfurt umgezogen. Nun sitz er mit seinen Freunden in Marvins Baumhaus. Marvin hat den Jungs gerade eine Story von Pauls Nachbarn erzählt. Eine Geschichte, welche sich vor 20 Jahren genau so zugetragen haben soll. Damals, vor 20 Jahren, es war gerade Halloween, als ein Mädchen an die Tür des Nachbarn klopfte, und nie mehr wieder gesehen wurde. Zerstückelt, und gegessen haben soll er die Kleine. Paul ist sich unsicher ob er die Geschichte glauben soll oder nicht. Mit seinen Eltern hatte er sich erst kürzlich bei Herr Schabrowski als die neuen Nachbarn, aus dem Haus gegenüber, vorgestellt. Merkwürdig war er ja schon, der Nachbar, aber ein Kinderfänger war er bestimmt nicht. Verunsichert sucht er das Gespräch mit seiner Mama, will aber alles als Unsinn abtun, als diese meint, sie würde mit Marvins Mutter über diese Sache reden. Auch ist sich Paul nicht mehr wirklich sicher, ob er in die Gang von Marvin möchte, zu unwohl fühlt er sich. Und diese Mutproben, auf die hat er ja mal so gar keine Lust. Der Nachbar ist doch ein netter, wenn Rufus, der Familienhund, ihn mag.

Schreibstil und Charaktere:

Eine tolle Geschichte, welche Katja und Melisa hier entworfen haben. Die Figur um Paul lässt einen mitfühlen. Der Nachbar, Herr Schabrowski, kommt sehr gruselig rüber, lauscht man den Geschichten, die über ihn erzählt werden. Die Geschichte wird aus der Sicht von Paul, Susanne und Pavel erzählt. Man kann sich in jede dieser Figuren hineinversetzen, und schlendert so gemächlich mit ihnen durch die Welt der Urban Legends. 

 
Fazit und Empfehlung:

Halloween steht vor der Tür, was gibt es da besseres, als in düstere alte Häuser einzutauchen, Geister und komische Käutze lebendig werden zu lassen. Wer Halloween noch nichts vor hat, dem empfehl ich die Verabredung mit Paul und Pavel. 




Bewertung:


Form: 5 Punkte
Thema 5 Punkte
Story: 5 Punkte
Charaktere: 5 Punkte
Sonderpunkte: 0 Punkte
= 20 Punkte

Vielen Dank an die beiden Autorinnen, dass ich ihr Baby test- und vorablesen durfte. Danke für die Zeit, in der ich  mich entführen lassen durfe in eine Welt der Urban Legends
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