Samstag, 12. April 2014

Vorstellungsgespräch in Düsseldorf #2










Nachdem ihr gestern den Bericht über Tag 1 lesen durftet, *klick*, gibt es nun einen Bericht zu Tag 2.

Der Tag begann um 06:30 Uhr, obwohl ich meinen Wecker auf 07:00 Uhr gestellt hatte, nach einer unruhigen Nacht. Wir waren zu dritt auf dem Zimmer, wie gestern schon gesagt war eine meiner Mitzimmerbewohnerinnen schon um 20:30 Uhr im Bett. Die andere kam irgendwann nachts zurück. Ich wurde wach obwohl sie wirklich leise die Türe geöffnet hatte, kein Licht angemacht hatte und eben nur mit dem Licht des Handys (if you translate this post in English, it means mobile or cell) ins Zimmer kam. Ich muss dazu sagen, dass ich während der ersten Nacht in einer fremden Umgebung eh immer extrem leicht schlafe. Da es dann auch noch Hochbetten waren, und ich der Meinung war, dass das dritte Bett unten belegt sein, weil bezogen hatte ich mir ausgerechnet das Bett über dieser anderen Mitübernachterin (?) ausgesucht, um an die Steckdosen zu kommen um mein Handy zu laden. Somit kamen dann die Faktoren "fremde Umgebung" und "Nervosität" zusammen, weshalb ich einen noch leichteren Schlaf wie sonst hatte. Jedes Mal wenn sich die Dame unten gedreht hatte wurde ich durch das Wackeln des Metalbettes wach. Schön waren dann auch noch die Krämpfe die dann noch im Unterarm dazu kamen. Egal. Um halb 7 war ich schon wach, hatte noch etwas am Handy gezockt bevor ich mich dann aus dem Bett geschält hatte und meine Sachen zusammen gepackt hatte. Um 10:00 Uhr musste ich ja spätestens das Zimmer geräumt haben.

Nachdem ich dann das Badezimmer unsicher gemacht und mich angezogen hatte hab ich dann noch die Gunst der Stunde genutzt und das Zimmer fotografiert.

Unser überdimensionales Badezimmer und WC. :)


Unser Schlafraum sowie der Aufenthalsraum mit Minischränken.

Für eine Nacht völlig ausreichend. Ob ich wieder in ein Hostel gehe kann ich spontan nicht sagen. Es fehlt einfach die Privatsphäre. Übrigens, wen von Euch es interessiert. Auf der rechten Seite hatte ich das obere Bett. 

Ach ja, ich wurde natürlich auch gleich als Fotomodel eingestellt. Ich zeige Euch hier aber nur, das schönere Foto von beiden. ^^
Leute, bei diesem Foto bin sogar ich von mir überzeugt. :)


Zunächst hatte ich dann erst mal meinen Rucksack im Hostel zur Verwahrung gegeben, völlig kostenlos. Hab mir dann erst mal sagen lassen, wie ich an den Ort des Vorstellungsgespräches komme. Musste dann aber erst mal in die Innenstadt, weil ich ausgerechnet sowas Lebenswichtiges wie Deo vergessen hatte, und der Nagellack blieb auch zu Hause. Dann ging es raus nach Düsseldorf Unterrath oder wie das hieß, und da in der Nähe ist dann auch die Firma. Dort wurde ich dann auch gleich mal mit du angesprochen. Mich stört es ja nicht, ich bin der Meinung, dass ich für "Sie" einfach noch viel zu jung bin. :) Und die liebe Empfangsmitarbeiterin hat mir dann auch gleich mal die hauseigene Kantine gezeigt wo ich dann erst mal gefrühstückt und den Nagellack aufgetragen hatte. Danach hab ich mich dann noch mal erkundigt wo ich hin muss. Tja, da die Damen oben in der Firma den Fahrstuhl nicht rechtzeitig frei gegeben hatten kam ich wohl auch nicht all zu pünktlich an. Jedenfalls kam dann ein Bewerber vor mir dran, der um 12:30 Uhr seinen Termin hatte, ich hatte meinen um 12:15 Uhr. 

Auf jeden Fall nach der nervigen Wartezeit kam ich dann zu einem Herren ins Büro, der mir nicht sonderlich sympathisch war. Hmm, wie soll ich sagen. Na ja, wenn mein Gesprächspartner, der mich ja zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat, ganz verwundert schaut, wenn er erfährt woher ich komme, und sich dann erst mal daran festhängt. Ich meine, wenn ich mich in einem anderen Ort bewerbe nehme ich ja wohl auch freiwillig einen Umzug in Kauf. Joa, auf jeden Fall ist die Stelle Außendienst. (Ging in keinem Satz der Stellenbeschreibung draus hervor). Es wurde auch gesagt, was man verdient. Ich hab es leider vergessen. Auf jeden Fall war das jetzt nur das Vorgespräch, in dem aussortiert wird wer sympathisch ist und wer nicht. Und in der zweiten Runde ist dann noch ein Probearbeitstag mit dabei. In 1-2 Wochen soll ich eine Antwort bekommen. Na ja, ich warte jetzt einfach mal ab, und geh davon aus, dass es nichts wird. 

Nach dem Gespräch habe ich mich dann noch etwas mit der Empfangskraft unterhalten. Dass dieses Gespräch länger gedauert hat als das Vorstellungsgespräch erwähne ich an dieser Stelle jetzt mal nicht. 

Im Anschluss bin ich dann noch etwas in die Altstadt gegangen, hab mir die Fußgängerzone angeschaut, und hier ist ein Foto entstanden, das ich irgendwie witzig fand. :)

leider etwas unscharf

Kurz bevor ich dann wieder zum Bahnhof und zurück zum Hostel bin um meinen Rucksack zu holen habe ich es mir dann doch nicht nehmen lassen und bin noch ans Rheinufer. 


Dieses Schiffchen hab ich in einem Seitenbecken entdeckt... Ganz schön lang bzw. hoch...



DANN kam der Rhein... Wahnsinn... Ich war total geflasht und bin mit mindestens einem trändenden Auge nach Hause gefahren.


Wenigstens ein kleines Gefühl von Freiheit, und das mitten in der Stadt. Hier in Fürth und Nürnberg ist es doch alles irgendwie beengend... Und so ein Stück "Freiheit" hat schon was. :) Ich finde ja das Skelett mit dem Bierglas richtig witzig. :)

Und jetzt heißt es zurück zum Bahnhof und ab in den Zug. Lange habe ich dem Rhein noch nachgeschaut, der uns noch bis Köln begleitet hat. Und später wieder zu uns gestoßen ist.


Mit diesen Bildern, beende ich meinen Bericht, und verabschiede mich erneut von Düsseldorf, nicht ohne mein Versprechen zu erneuern, irgendwann wieder zurück zu kommen! Und dann mit mehr Zeit im Gepäck.


Vorstellungsgespräch in Düsseldorf #1












Am Dienstag den 08.04.2014 habe ich eine Antwort auf eine Online-Bewerbung aus Düsseldorf erhalten. Dass ich doch bitte zurück rufen soll um einen Gesprächstermin auszumachen. Was glaubt ihr, wie überrascht ich war? Immerhin ist das ja doch eine ganz schöne Strecke. Von Bayern nach NRW, nicht gerade um die Ecke... Aber das wusste ich vorher, nur hab ich eben nicht damit gerechnet, dass da eine Antwort mit Einladung kommt. Somit ging der Streß los. Immerhin hatte ich ja noch in der selben Woche für den Freitag das Gespräch vereinbart. Puh, Zug, Hotel, will ja alles gebucht sein. Da ich die Firma ja erst mittwochs erreicht habe blieb nicht sonderlich viel Zeit. Meinem Dad ist dann natürlich eingefallen, dass ich ja versuchen könnte bei seiner Bekannten zu übernachten, die in Köln wohnt. Also hab ich erst am Vormittag versucht sie telefonisch zu erreichen, bis mir mein Dad sagte, dass sie ja arbeiten sei. Also habe ich abends 2 Stunden versucht sie zu erreichen. Als es mir dann zu blöd wurde hatte ich eine Zugverbindung und ein Hostel gebucht. Zum Glück gibt es Sparpreise bei der Bahn, so hatte ich inkl. Reservierungen nur 163,xx zu bezahlen. Und für das Hostel waren ohne Frühstück, Bettwäsche und Handtücher (man hätte noch W-Lan, Lunch-Packet mitbuchen können) 41 Euro fällig. Man kann sich alles in allem also nicht sonderlich beschweren. *hier* mal die Buchungsseite.

Also, am Donnerstag noch mal schnell aufs Jobcenter einen Antrag für die Rückerstattung der Fahrtkosten holen. Hier gab es dann noch eine weiter Information, was nichts mit Düsseldorf zu tun hat. Was ich Euch aber gerne zu einem späteren Zeitpunkt erzählen werde. Je nachdem wie sich dieser Vorschlag weiter entwickelt.

Okay, um 13:47 Uhr hätte die Fahrt in Fürth los gehen sollen. Und um 19:31 Uhr hätte ich in Düsseldorf am Bahnhof ankommen sollen... "Sollen"... Jupp, weil der Zug von Fürth nach Nürnberg dann mal "spontan" wegen Überführungsleitungsfehlern/ausfall nicht fahren konnte. U-Bahn ist keine mehr so gefahren, dass ich noch hätte pünktlich kommen können. Die liebe Bahn,... Na ja, ich dann erst ein Taxi gerufen, was mir finanziell nur Geld aus den Taschen geleihert, mir aber nicht mehr geholfen hatte. Dann bei der Bahn angerufen, dass auf dieser Verbindung eben das Problem vorlag, und ich somit den Anschlusszug in Nürnberg nicht erreicht hatte. Bekomme ich doch die Info, dass es einen Ersatzzug gegeben hatte. -.- Warum kann man das nicht in die Mail schreiben? Ich hätte mir einige Nerven sparen können. Mir wurde dann aber gesagt, dass ich in Nürnberg (ich war ja mit dem Taxi schon aufm Weg) an den Schalter gehen und die Zugverbindung aufheben lassen soll, und dass um 15:00 Uhr erneut ein Zug nach Düsseldorf fährt. Am Schalter hatte ich dann den Vorteil gehört,
dass dieser Zug nicht nur 1 Stunde später los fährt sondern auch noch eine Stunde früher in Düsseldorf ankommt UND durchfährt.

Ähm, ja... *pfeif* Wenn es die Bahn einem mal einfach machen würde wäre es ja langweilig. Erst kommen die 2 Zugteile 5 Minuten zu spät in Nürnberg an. Und als es dann endlich los ging jaa... Bin ich dann in Würzburg wieder aufgewacht und hatte die Information erhalten, dass wir 40 Minuten Verspätung hatten, weil die Stromleitungen auch auf dieser Strecke nicht funktioniert hatten. Ich kam dann also so an, wie die erste Verbinung geplant war... *Danke fürs Gespräch* Und das erste was man am Infopoint hört ist natürlich der Düsseldorfer Dialekt... Wenn man sich drauf einstellt versteht man die ja alles schön. ABER nach so einem nervenaufreibenden Tag musste ich dann erst mal 2 Mal am Infopoint fragen, und weil mir dann die Busliniennummer entfallen ist wurde gleich wieder ein Schaffner am Busbahnhof gefragt. Alle wirklich höflich. Kein bisschen entnervt.

Hach der Main. :)


Bahnhof Frankfurt - Flughafen... Leider nur von innen. Ich fand den von außen so erschlagend... So futuristisch. ;)
 

Noch eben ein Sonnenuntergang ausm Zug.
Ebenfalls fühlte ich mich im Hostel in eine andere Welt versetzt. Während hier unten in Bayern jeder Fremde erst mal auf Abstand gehalten wird und auch bei Gleichaltrigen erst mal das "Sie" genommen wird, wurde da oben sofort das "du" ausgesprochen. Für mich als Süddeutsche natürlich ungewönlich, und konnte auch nicht direkt darauf einsteigen. Aber der Mitarbeiter an der Rezeption war sehr nett und sympatisch und auch hilfsbereit. Nachdem ich erst in ein gemischtes Zimmer kam, ging ein Wechsel in ein reines Frauenzimmer völlig unkompliziert. Wobei mir das erste Zimmer was die Raumaufteilung betraf besser gefiel. Man konnte die oberen Betten einfach leichter beziehen. Im Frauen zimmer wurden der Bereich mit den Schränken und den Tisch seperiert, was den Bereich zwischen den Betten ziemlich einengte. Hier hatte man zwischen 2 Hochbetten gerade so viel Platz dass man dazwischen stehen konnte. Betten beziehen war für mich nicht möglich. Weshalb ich dann nur das Kissen bezogen hatte und dann zum Zudecken eben nur den Bettbezug genommen hatte.

Um 22:00 Uhr hatte ich dann das Licht ausgemacht, da eine weiter Bewohnerin schon um 20:30 Uhr sich schlafen gelegt hatte. Mal davon abgesehen, dass ich in fremden  Zimmern sowieso in der ersten Nacht nicht ganz so gut schlafe kam dann noch die Nervosität dazu. Irgendwann kam dann eine weitere Bewohnerin, da wurde ich dann schon wach. Obwohl sie weder Licht angemacht hatte noch Lärm verursachte. Allerdings wurde ich jedes Mal wach, wenn sie sich gedreht hatte, weil sich dann das komplette Bett bewegt hatte. Auch hatte ich dann noch schöne Krämpfe im Arm... Alles nicht ganz so einfach. Für alle die gern in einem Mehrbettzimmer schlafen kann ich dieses Hostel echt empfehlen. Ob ich es noch mal machen werde, keine Ahnung. Ich hatte auch kein Frühstück gebucht, da mir das für 6.00 Euro dann doch etwas zu viel vorkam. Hab dann aber am nächsten Morgen erfahren, dass dies ein Buffett ist, weil eben auch ein Hotel angeschlossen ist. Das Hostel selber hat 2 Sterne.

So viel zu Tag 1. Es gibt noch viel mehr Bilder, aber ich will euch auch nicht erschlagen. von 88 Bildenr habe ich mir zwar 20 raus gesucht, aber irgendwie hab ich die bisher noch nicht unter bekommen. Die meisten gibt es dann wohl in Teil 2. ;)

Fix gemacht









Schon vor einiger Zeit hatte ich ein kleines Streitgespräch mit einer Bekannten, was das "einsammeln" von Rezenisonsexemplaren betrifft. Dass ich das Anfordern selbiger zurück schrauben möchte, und die Bücher lieber selber kaufe, um den Autoren auch unterstützen zu können. Also, hin und wieder mal ein Rezi-Exemplar zu lesen, darin sehe ich keinerlei Probleme. Versteht mich nicht falsch. Ich für meinen Teil könnte es nur nicht mit mir vereinbaren, wenn ich bei 10 Büchern im Regal nur 3 selber gekauft oder von Freunden geschenkt bekommen und 7 eben nur als Reziexemplare abgestaubt hätte. Sicherlich wisst ihr was ich meine. Daher ist in mir die Idee gereift, dass ich alle Bücher raus suche, die ich seit Januar 2014 als Reziexemplare erhalten habe durchzähle, und die Hälfte des Preises in eine Spardose werfen werde. Dieses Geld möchte ich dann aber nicht für mich sparen. Das fände ich etwas unverschämt. Dieses Geld möchte ich entweder zum Jahresende, oder nach Ablauf einer Jahresfrist (wobei wenn ich von Januar ab rechne fällt das auf die Weihnachtszeit), dieses gesparte Geld einer gemeinnützigen Einrichtung als Spende zukommen lasse. Also Tierheim, SOS-Kinderdorf (Reine Kinderheime wie man sie aus Film und Buch kennt finde ich hier nicht) oder ich beteilige mich an den Adventaktionen von Antenne Bayern. Vielleicht habt ihr ja auch noch Ideen, wo man mit diesem Geld unterstützen könnte und teilt mir das mit. All zu viel Geld wird hier wohl nicht zusammen kommen. Aber wie immer heißt es auch hier "Der Wille zählt und jeder Euro kann helfen". Was ich NICHT möchte, ist dieses Geld ins Ausland fließen zu lassen. Mit dem gesparten Geld möchte ich ganz ausdrücklich Menschen und Tieren in Deutschland helfen.

Auch habe ich mir überlegt, ob ich die Bücher, die ich nicht mehr möchte nicht verschenke oder zu einem Festpreis von 1 Euro verkaufe, sondern nach und nach die Bücher als Bilder hier einstelle und in einer Art Auktion laufen lasse. Sämtliches Geld, abzüglich der Portokosten, würde dann in diese Spardose befördert werden.

Ich werde mmir also nun ernsthaft überlegen, was ich mit dem gesparten Geld unterstützen will. Und halte euch dann natürlich auch auf dem Laufenden...

Tendenziell, würdet ihr für so eine Spendenaktion auch mal etwas mehr Geld ausgeben?


Abgesagt









Aus gegebenen Anlass werde ich die Aktionen "Ostergewinnspiel" und "Geburtstagswichteln" absagen.

Die Begründung ist einfach. Für das Ostergewinnspiel habe ich bisher nur eine Anmeldung für das Geburtstagswichteln bis her noch gar keine. So dass mir die Lust vergangen ist an diesen Aktionen weiter zu arbeiten. Dafür gibt es aber ab dem 21.04. 3 Bücher bei der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" zu gewinnen.


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