Samstag, 20. Dezember 2014

[Rezension] Feuerträne und Drachenperle by Marlies Lüer

Genre: Urban-Fantasy
Reihe: Einzelband
Autor: Marlies Lüer
Erscheinungsjahr: 13.08.2014
Sprache: deutsch
Verlag: BookRix
ISBN:
Preis: 12,90
Seiten: 469





Über die Autorin:

Marlies Lüer, gebürtige Niedersächsin, lebt mit ihrem Mann seit 2009 in Baden-Württemberg in einer herrlichen Weinberggegend. Sie begann 2011 ihre schriftstellerische Laufbahn.







Meine Meinung:

An einem großen Baum in einem Wald aus Schnee liegt nackt ein Junge. Wie er hier her kommt oder wer er ist weiß er nicht. Im Haus eines Einsiedlers erfährt er Bruchstückhaft wer er ist. Madox erzählt ihm, von Kimkimdraokim, ein Irrlicht, das ihn in die Hütte getragen hat. Hier trifft der namenlose auch auf Darorah, die Heilerin und ihre Tochter Issyrle. Von den dreien erfährt er um die Symbolik seines Muttermals und bekommt den Namen "Makoto". Makoto macht sich nun also auf den Weg seine Aufgabe zu erfüllen. Die Suche nach einem Tempel, um den Wald aus seiner ewigen Winterstarre zu befreien. Auf seiner Suche trifft er auf  das ein oder andere wundersame Tier. Mellow, eine blaue Ente mit einem Eselskopf oder ein blauer Esel mit Entenfüßen? Auch ein Feuersalamander und ein Drache kreuzen seinen Weg und geben ihm Geschenke mit auf den Weg.

Erneut findet sich Makoto an dem großen Baum. Hoch in seiner Krone trifft er auf den Phöenix. Bereit in seine Welt zurück zu kehren. In die echte Welt, in sein echtes Leben. Ein Leben als Sklave der Roten Horde und schwer verletzt. Erinnerungen an seinen Traum, Worte die er gehört hat. Er kann so nicht weiter leben. Fähigkeiten, stärker als sonst, bewusster wahrgenommen. Bis zu einem unglückseligen Vorfall der ihn das Leben kosten soll. Gerettet durch einen Freund seiner Mutter findet sich Makoto, in dieser Welt unter dem Namen Taiki bekannt vor den Toren der Stadt der Roten Horde. Neue Abenteuer erwarten Taiki auf seiner Flucht vor den Beutereitern. Doch eins bleibt ihm immer, seine Reisen in die Welt der Taikianer...


Schreibstil und Charaktere:

Marlies Lüer ist in der Lage, wenn man ihr die Chance gibt und die Lust am Lesen hat, einen mit ihrer Geschichte einzuwickeln, in ein goldenes Licht. Sie soll sich ihren Schreibstil behalten. Dennoch könnte sie der ein oder anderen Figur mehr Leben und Fülle einhauchen. So ab und an kamen sie dennoch etwas platt rüber. Taiki ist greifbar und lässt einen mit erleben was ihm widerfährt.


Fazit und Empfehlungen:

Ein Fantasy-Roman der etwas anderen Art. So zumindest mein Empfinden. Marlies schafft es viele Wendungen in der Geschichte einzubauen, ohne einen Knoten zu erhalten, lässt die Geschichte flüssig weiter laufen. Alte und neue Bekannte kreuzen regelmäßig Taikis Weg. Fantasybegeisterte kommen hier auf ihre Kosten.


Bewertung:


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