Mittwoch, 30. Juli 2014

[Rezension] Verwirrungsspiel der Täter

Titel: Kurz vor Mitternacht
Genre: Krimi
Reihe: Einzelteil
Autor: Agatha Christie
Erscheinungsjahr: 1989
Sprache: deutsch
Verlag: Scherzverlag
Buchart: Taschenbuch 
ISBN: 3-502-51164-0
Preis: 7,80 DM (D)
Seiten:180












Über die Autorin:

© Diogenes-Archiv/Krimi Couch

Agatha Christie wurde am 15. September 1890 als Agatha Clarissa Miller in Torquay geboren. Ihre
Eltern Frederick und Clarissa Miller hatten bereits zwei Kinder. Margaret Frary (gen. Madge) wurde im Januar 1879 in Torquey geboren und Louis Montant (gen. Monty) kam im Juni 1880 in New York auf die Welt. [Quelle: Krimi Couch / weiter lesen]
 





Eigene Meinung



Nevile Strange vereinbart mit seiner Exfrau Audry, dass man sich doch zusammen mit seiner neuen Frau im September bei seiner Tante Lady Tressilian treffen und gemeinsam Urlaub dort machen könne. Ebenfalls hätten die Frauen dann die Möglichkeit sich kennen zu lernen und anzufreunden. Was Nevile sehr wichtig ist, da er immer noch ein schlechtes Gewissen wegen der Trennung hat. Beide Frauen sind mit dem Vorschlag einverstanden und so trifft man sich im Anwesen "Mövennest". Auch andere Gäste sind zu dieser Zeit anwesend, und man sitzt abends noch gemeinsam zusammen. Bei einem dieser Abende beginnt Mr. Treves eine Geschichte zu erzählen über einen schlimmen Mord, der von einem Kind begangen wurde, zu dem er aber weder Geschlecht noch Alter nennen will. Eins kann er aber sagen, dass er dieses Kind auch heute noch an einem bestimmten Merkmal erkennen würde. Als Treves, der Herzkrank ist, an diesem Abend zurück in sein Hotel geht hängt ein Schild am Aufzug, dass dieser defekt ist. So bleibt es nicht aus, dass er am nächsten Morgen tot in seinem Zimmer gefunden wird. Alles sieht nach einem Unfall aus und wird nicht weiter untersucht. Als dann ein weiterer Toter gefunden wird, wird Mr. Treves gebeten, diesen zusammen mit seinem Nefen zu lösen. Wer war der Mörder, und welches Motiv hatte er?



Schreibstil und Charaktere




Bei Agatha Christie ist kein Wort zu viel, keine Person unnütz. Auch wenn man am Anfang das Gefühl hat mit Personen überflutet zu werden, so taucht doch jede irgendwie zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Bei Agatha Christie fühlt man sich Mitten im Geschehen, man sitzt  mit im Teezimmer, und genießt es Teil eines Ganzen zu sein. Ein lockerer Schreibstil und spannende Wendungen zeichnen ihre Bücher aus, und machen sie zu etwas besonderem. Jeder ihrer Charaktere ist greifbar ausgearbeitet.






Fazit und Empfehlung



Agatha Christie zu lesen ist leicht, Agatha Christie zu rezensieren ist schwer. Gibt es doch so viele Personen, die auftauchen, so viele Wendungen, wie man an den Täter kommt, und hier läuft man Gefahr, dass man dann doch einfach mal zu viel schreibt, was man ja gar nicht möchte. Denn wer will schon einen Krimi lesen, wenn der Täter bekannt ist? Dieses Buch kann ich ohne schlechtes Gewissen an alle Krimifans, und an alle Agatha Christie Fans empfehlen.


 Bewertung

Das Buch hat 4/5 Sternen verdient.

1 Kommentar:

  1. :). Du hast recht, Krimis lesen macht keinen Spaß, wenn man vorher den Täter kennt. Ich sollte auch mal bald wieder einen lesen.

    Liebe Grüße
    Babs

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