Samstag, 5. Juli 2014

[Rezension] Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer

Titel:Gut gegen Nordwind


Genre: Roman


Reihe: "Gut gegen Nordwind"/"Alle sieben Wellen"


Autor: Daniel Glattauer


Erscheinungsjahr: 2012 als Jubiläumsausgabe


Sprache: deutsch


Verlag: Goldmann


Buchart: Taschenbuch


ISBN: 978-3-442-47801-9


Preis: 10,00 € (D/A)


Seiten:224












© Heribert Corn

Über den Autoren:




Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des Standard erschienen sind. Seine beiden Romane "Der Weihnachtshund" und "Darum" wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman "Gut gegen Nordwind", der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adapiert wurde.








 




Eigene Meinung






Gut gegen Nordwind wurde auf meinem Blog vor einiger Zeit als Gastrezension vorgestellt. *klick*
Nun hab ich das Buch als Mängelexemplar entdeckt und dachte, nun nehm ich es halt doch mal mit und lese es. Während meines Salzburgaufenthaltes war es dann soweit.

Emmi möchte ihr Abo bei "Like" per Mail kündigen. Doch statt beim Verlag landet sie durch einen Tippfehler bei Leo Leike. Als sie dann zu Weihnachten an ihre Kunden eine Mail mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen versendet befindet sich auch Leos E-Mail im Verteiler. Aus dieser harmlosen E-Mail entwickelt sich ein intensieves Gespräch zwischen den beiden, bei dem beide Seiten versuchen ihre Privaten Interessen weitenstgehenst außen vor zu lassen. Was anfangs auch gut funktionert. So unterhalten sich die beiden nur über sich selbst und lassen berufliches und alles andere private außen vor. Lediglich, dass Emmi eigentlich verheiratet ist erfährt man im Laufe des Gespräches.




Schreibstil und Charaktere




Gegen den Schreibstil von Glattauer lässt sich erst mal nichts einwenden, man bleibt einfach mal "hängen" obwohl man gar nicht möchte. Dennoch konnte das Buch nicht zu 100 % bei mir punkten. Es erinnert in seinem Aufbau an einen Chat, der jedem von uns passieren kann, was das Buch an sich nahe an den Leser bindet. Jeder Leser wird in diesem Buch sich selbst entdecken, wie es ist, wenn man darauf wartet, dass der Chatpartner endlich antwortet, welche Befürchtungen man hegt, wenn lange nichts kommt, die Vorwürfe, welche man dem anderen macht, weil dieser sich nicht mehr meldet, nur um dann fest zu stellen, dass es doch alles viel harmloser war als angenommen. Die Charaktere sind auf ihre Art sehr plastisch und menschlich, hier hat der Autor gute Arbeit geleistet. Auch wenn bei mir zeitweise das Gefühl, der Gedanke an "E-Mail für dich" auftaucht. Nur eben mit dem Unterschied, dass sich Emmi und Leo nur per Mail unterhalten.




Fazit und Empfehlung




Ein für mich dahin plätscherndes Buch, welches ich jetzt nicht unbedindgt noch ein weiteres Mal lesen muss, dennoch hervoragend geeignet für den nächsten Sommerulaub um sich die Zeit am Strand zu vekürzen. Ein Buch für all diejenigen, die auf eine Liebesgeschichte stehen, bei der alles was passieren könnte nur gedanklich oder im besten fall schriftlich geschieht. 


Bewertung

Für mich hat das Buch alles in allem nur 3 Sterne verdient, was aber nicht heißen soll, dass das Buch schlecht ist. Es ist nur einfach nicht überwältigend, nicht aus meiner Sicht.


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