Donnerstag, 5. Juni 2014

Gedankengänge - Salzburg








Noch 10 Tage, dann geht es auf nach Salzburg. Genau, übernächsten Montag sitze ich im Zug nach Salzburg. Ihr glaubt gar nicht welche Gefühle in mir aufkommen. Freude, Nevosität, Unsicherheit, alles irgendwie dabei.

Freude, weil ich weiß, dass ich eine super Mitbewohnerin habe, weil die Stadt einfach toll ist, ja weil halt einfach mal was anderes gesehen wird als das ewig Gleiche. Ich habe zudem eh schon in beiden meiner Wohnungen festgestellt, dass ich eigentlich nicht lange in diesen Wohnungen bleiben möchte. Am liebsten würde ich mir schon wieder eine neue Wohnung suchen. :D Aber das ist eine andere Geschichte.

Nervosität und Unsicherheit natürlich in Bezug auf mein Praktikum welches ich dort absolvieren DARF. Ich habe Euch ja glaub schon erzählt, dass ich dieses im Verkauf, im Einzelhandel mache. Der Laden nennt sich "Interspar" und ist unter den ganzen Sparläden die es in Österreich gibt flächentechnisch der größte. Also nicht DIESER Laden, sondern in Österreich gibt es die Unterteilung "Spar", "Eurospar" und "Interspar" und in diesem Zusammenhang ist der "Spar" klein und der "Interspar" groß. Meine Tätigkeit bezieht sich auf alles was mit "Trockennahrung" zu tun hat. Also alles was nicht die direkte Beratung mit Kunden zu tun hat, da dies einfach länger dauern würde, bis ich mich in die einzelnen Wurst-/Käsesorten rein gearbeitet hätte als wie ich letzenendes das Praktikum dort mache. ABER ich bin einfach auch ängstlich, wenn es um neue Arbeitsplätze geht. A là, mach ich auch alles richtig, keine Fehler, bin ich gut genug um dass ich nicht gleich wieder weg bin. Und dann kommt natürlich noch, na ja, eigentlich ist es kein Problem, aber diese kleine sprachliche Barierre hinzu. In Österreich spricht man zwar deutsch, aber wie auch in Deutschland haben die Österreicher für viele Dinge einfach andere Begriffe. Am interessantesten fande ich, als ich gestern mal so nach Österreichischen Begriffen gesucht habe die "Übersetztung" für Erdbeeren, diese heißen in Österreich nämlich "Ananas". Die Ananas, wie wir sie hier kennen heißt dort "Hawaiiananas". Allerdings kam von meiner Brieffreundin die Antwort, dass sie auch Erdbeeren sagen. Nun kommt mir lediglich der Gedanke, dass dies einfach auch eine regionale Angelegenheit ist. So wie wir hier in großen Teilen "Johannisbeeren" sagen heißen diese in Österreich "Ribissl" und in Baden-Württemberg zum Beispiel einfach nur "Träuble". Würde ich hier in Fürth "Träuble" verlangen würde ich wohl eher erst mal in die Weintraubenabteilung geschickt werden. Genauso, wie es in Bayern "Krapfen" heißt, in Baden-Württemberg heißt es "Berliner" und in Thüringen heißt es "Pfannenkuchen". Bestellt man hier bei uns einen Pfannenkuchen bekommt man einen Eierkuchen. Halt einen in der Pfanne flach herausgebackenen Kuchen... Klar, ich werde es relativ schnell heraushaben, was was ist... Aber im Moment sind das einfach Gedanken, die aufkommen.

Nun aber erst mal genug "gejammert". Falls ihr überhaupt bis hier her gelesen habt, freue ich ich sehr. Denn nun möchte ich Eure Meinung hören. Während der Schnupperwoche habe ich ja täglich berichtet, was wir erlebt haben. Soll ich dies in den 5 Wochen Praktikum auch so machen? Oder reicht es Euch, wenn ich dies wöchentlich mache? Immerhin wird unter der Woche wohl nicht so viel passieren wie in der Schnupperwoche, da wir eben alle auch arbeiten sind. Hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar, wie ihr über meinen Österreichaufenthalt informiert werden wollt.


Kommentare:

  1. Hallo Rea.
    Zuerst einmal drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass alles gut klappt. Das sprachliche wird schon werden. Notfalls hat man ja noch Hände und Füße ;) Habe Bekannte in Niederösterreich und in der Steiermark. Da hat es bisher auch noch immer mit der Verständigung geklappt ;)
    Was die Berichte angeht, würde ich es glaube ich dann eher wöchentlich machen, weil, wie du ja selbst schon sagst, unter der Woche dann nicht immer sooo viel passieren wird. Und wenn doch mal? Naja, gegen einen Zusatztpost spricht ja dann auch nichts, wenn du unbedingt etwas erzählen willst ;)
    LG,
    Steffi

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    1. Hallo Steffi,

      danke schön. Ich hab zwar kein Problem mich in neue Situationen einzufinden, aber man macht sich einfach seine Gedanken. Meine Lesere werden schon merken, wie blöd ich mich anstelle. *lach*

      Tendenziell bin ich auch der Meinung, dass es wöchentlich ausreichend ist, aber man will ja seine Leser mit einbinden.

      LG

      Rea

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