Sonntag, 9. März 2014

Praktikum 2









Ich wollte euch ja noch eine Zusammenfassung von meiner 2. Praktikumswoche mitteilen. Wer auf meiner FB-Freundesliste ist wird schon mitbekommen haben, dass sich meine Begeisterung in Grenzen hält.


Omg, da hab ich dann den 2. Wecker falsch gestellt und den 1. abgeschalten und promt verschlafen. Dann kam noch ein Zwischenfall in der U-Bahn hinzu. *freu* Besser kann ein Tag ja gar nicht beginnen. Kam dann promt ne halbe Stunde zu spät und dann mal ab zur Pflegedienstleitung. Hier Unterlagen abgeben für das Amt und mich auf Station bringen lassen. Hmm, okay, dass es ein Heim der israelitschen Kultusgemeinde ist wusste ich ja schon vorab, ebenfalls, dass dort Bewohner aus Russland sind, die kein Deutsch können. Dass aber die Angestellten zu 90% russisch sind, und meistens auch nur auf russisch reden. Ich hab mich vom ersten Moment an nicht wirklich wohl gefühlt. Dachte mir dann aber noch, dass ich ihnen noch eine Chance gebe. Tja, dies dachte ich mir dann am Dienstag auch, und am Mittwoch, war dann dieses "Jetzt ist die Woche eh bald rum, das schaffst du schon noch."

Ich durfte direkt am 1. Tag alleine los legen, was auch positiv aufgefasst wurde, dass ich die Grundpflege noch beherrsche. Mich hat nur dieser unnötige Streß gestört. Einerseits hat man alle Welt der Zeit andererseits muss alles zu einer gewissen Zeit erledigt sein. *arg* Wie "streßig" es aber wirklich ist habe ich dann erst in der Spätschicht am Donnerstag erfahren. Aber alles der Reihe nach. Die eine Arbeitskollegin hatte mich dann gleich Dienstag und Mittwoch angepflaumt weil ich sie was gefragt hatte. Ich meine, ich frage ob sie mir wenn sie Zeit hat helfen kann und sie stellt es bei einer anderen Kollegin so hin, dass ich gemeint habe sie MUSS es machen. Ey, da tick ich aus! Oder sie beschwert sich, dass ich um 12:50 Uhr noch Hilfe beim Frischmachen einer Bewohnerin brauche, wie kann ich nur, wo doch 5 Minuten später die Übergabe ist! Himmel, ich böse!!!

Die Spätschicht war allerdings der Knaller. Beginnt um 12:55 Uhr. Um 14:00 Uhr gibt es dann erst mal Kaffee und Kuchen. Dann muss wieder nach den Windeln und Einlagen geschaut werden. Um 16:00 Uhr gibt es dann Abendessen und um spätestens 18:00 Uhr sind alle die bettlägerig oder nicht allein ins Bett können im Bett. Die letzte Hilfestellung gibt es dann um 19:00 Uhr, und um 20:00 Uhr ist Feierabend. Ein Wohlfühlgefühl hat sich über die gesamte Zeit nicht eingestellt. Und für Freitag hab ich mich dann krank gemeldet. Auch meine Unterlagen gab es nicht, da die Zuständige am Freitag frei hatte. Arg... Okay, dann gleich mal ne Mail an Heim Nr. 3 geschickt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nächste Woche nicht kann. Keine Stimme mehr. Ich werde mich wegen eines neuen Termins auch nur bei denen melden, wenn ich Antwort auf meine e-Mail bekomme. Nach den 2 Wochen habe ich festgestellt, dass ich nicht in die Pflege möchte. Ich werde mich eher nach der Möglichkeit erkundigen wie es mit einer Ausbildung in der Alltagsbetreuung aussieht. :)

So viel zur letzten Woche, die endlich rum ist.


Kommentare:

  1. Oh, je, du Arme. Wo hat es dich denn da hinverschlagen?
    16 Uhr Abendbrot find ich gerade auch extrem früh. Bei uns fangen wir gerade mal um 18 Uhr damit an und es zieht sich so bis 18:45 Uhr oder 19 Uhr. Und selbst da find ich dann den Abstand zum Frühstück schon recht lang. Naja ... Aber bei uns geht die Spätschicht auch bis 21 bzw. 22 Uhr.
    Hab mich da auch mal schlau gemacht, bevor ich in der Pflege angefangen habe. Glaube es werden teilweise 3-monatige (da bin ich gerade unsicher) Kurse zur Betreuungassistentin (nach §87b) angeboten. Kosten wohl einiges, kann aber auch mit nem Bildungsgutschein geregelt werden. Vielleicht wäre das ja etwas für dich :)
    LG,
    Steffi

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    1. Hatte ich mich auch gefragt wo ich da gelandet bin. Möchte mich wegen der Alltagsbetreuung genauer erkundigen. Da gibt es von 7 Monaten bis 2 Jahren alles. Und bei der zweijährigen kann man sich sogar selbstständig machen.

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