Samstag, 8. Februar 2014

Aufräumen

Huhu!

Ich sagte ja, dass ich mich nach dem Lesen des Buches "Magic Cleaning" mal an die Umsetzung mache. Tja, was soll ich sagen? Bisher habe ich endlich mal den offensichtlichen Müll entsorgt, dann habe ich noch angefangen meinen Kleiderschrank aus zu misten. Ehrlich, ich dachte nicht, dass ich bei den 3 Kleidungsstücken, die ich besitze, wirklich großartig ausmisten kann. Aber siehe da, es hat doch funktioniert. (4 Stunden und 3 große schwarze Müllsäcke)

Ich war nun auch mal so mutig, und habe meine Wohnung, im Urzustand fotografiert. Einen Satz, den ich aus dem Buch gezogen habe, kann ich auch unterstreichen - wenn auch in einer abgewandelten Form. In Japan heißt es zeigt der Zustand der Wohnung den Zustand des Herzens wieder. Hier in Deutschland habe ich schon von meiner Therapeutin und verschiedenen Sozialpädagogen gehört, dass man gern mal sein Seelenleben nach Außen trägt. Das merke ich bei mir selber. Geht es mir gut versuche ich die Wohnung aufzuräumen, geht es mir seelisch schlecht lass ich die Wohnung schleifen. Und wenn man dann berücksichtigt, dass ich viel zu viele Sachen für die Wohnung habe, kann man sich schon denken, was für ein Messi ich mitunter bin. Wahrscheinlich treffen dich die Fotos jetzt härter, als der Text es ahnen lässt. Aber bitte tu mir den Gefallen, beurteile mich nicht nach den gezeigten Bildern.

 Auf diesen 4 Bildern siehst du mal als Beispiel mein Schlafzimmer,
vor dem Aufräumen, und nachdem ich lediglich den 
offensichtlichen Müll veräumt habe.




auf dem linken Foto sind die Stapel "unentschlossen" (am Eimer) und "behalten"
auf dem rechten Foto die Stapel "behalten" und "aussortieren" (diese 2 Stapel halten sich wirklich die Waage.)
 Links ist die Wäsche so eingeräumt, wie Frau Kondo es gerne hätte. ABER ich habe es dann, wie man auf dem rechten Bild sieht doch anders eingeräumt. Ganz einfach, weil, wenn ich bei den Pullis einen raus zieh fallen alle andren sowieso um. Und bei den T-Shirts zieh ich erst mal die Hälfte mit raus bevor ich das eine hab welches ich anziehen möchte.





Am Mittwoch habe ich mich dann auch über die Bücher (gelesen sowohl ungelesen) her gemacht, und habe gesamt sage und schreibe 30 Bücher aus beiden Bereichen aussortiert. Bücher, die ich mit 1-3 Sternen bewertet habe, oder Bücher von denen ich weiß, dass ich sie eher nicht lesen werde. Weiterhin habe ich noch ein paar Bücher, die ich von Vornherein schon gar nicht in den SuB aufgenommen habe.

So, und nun darfst du dir gern den Mund über mich zerreißen. Ich weiß, dass ich derzeit ein Messi bin, daher steh ich da drüber.




Kommentare:

  1. Wieso sollte man den die Klamotten so komisch in den Schrank packen? Das macht doch wirklich keiner. *grübel*

    Ich finde es richtig gut, dass du dein Chaos mal in Angriff nimmst. Bin Stolz auf dich! Schau nur das du die Müll-Beutel dann schnell aus deiner Wohnung bringst. :-)

    Bin mal schon gespannt auf deinen nächsten Bericht.

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    1. Ich glaub, das hatte ich in einem anderen Post erwähnt. Frau Kondo meint, wenn man die Klamotten (oder generell Dinge) übereinander legt, dann (also jetzt auf die Klamotten bezogen) verknittern die leichter als wenn man sie wie Bücher in den Schrank stellt, weiter erzählt sie (beachte bitte Frau Kondo ist Japanerin), dass die Dinge, die unten liegen, so weniger Luft zum Atmen bekommen, und man sie schneller vergisst.

      Die Müllsäcke kommen runter wenn die Tonnen leer sind. Hatte letztens einen runter bringen wollen, als die Tonnen drückend voll waren. *lach*

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  2. Ich hab mich auch grad über das linke Bild gewundert. So räumt doch kein Mensch Pullover in den Schrank, oder? Sobald du einen von denen rausziehst und anziehst entsteht doch eine Lücke und das ganze Gebilde fällt in sich zusammen... :)
    Ansonsten fand ich den Beitrag interessant zu lesen, bei mir isses nämlich genau umgekehrt der Fall. Ich schmeiss immer alles weg, was ich länger nicht gebraucht hab. Um dann kurz darauf festzustellen, dass ich es grad benötige und nun wieder neu anschaffen kann :// Ich würd manchmal also auch gern etwas mehr Messi sein ;)
    LG Jessy/Unforgiven

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    1. Werfen wir uns zusammen, und schon müsste es passen. ;) Das mit dem "Umfallen" habe ich ja in meinem Bericht erwähnt. Mal davon abgesehen, dass es komisch aussieht. Bücher, DVDs, CDs, .. so aufstellen okay, aber alles was in sich zusammen fallen kann macht echt nicht viel Sinn. Aber die Japaner ticken da ja etwas anders als wir.

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  3. Hallo,
    hab das Buch auch gelesen, darum war ich neugierig, wie du die Sache angegangen bist.
    Ich hab das "Wie räumt man Klamotten richtig ein"-Kapitel für mich persönlich als Schrott abgestempelt. Sie hat zwar recht, dass durch den Druck der Kleidungsstücke, die aufeinander liegen erst die Falten kommen, ABER eben wie du sagst, ihr Vorschlag ist auch für mich nicht praktikabel.
    Während ich das Buch gelesn hab, bin ich auch immer mal wieder durch die Wohnung geflizt und hab ein paar Dinge weg geräumt oder weg geworfen. Und eines kann ich wirklich unterschreiben: wenn man eine gewissen "Ordnungs-Routin" hat, also alles gleich weg räumt, geht das große Aufräumen leichter von der Hand.

    Liebe Grüße, Daniela

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    1. Die Japaner sind ja bekannt für ihre Eigenheiten. Bisher kam ich mit dieser Methode nur zurecht bis zum Punkt Klamotten..

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Liebe, nette, sachliche Kommentare sind immer gern gesehen... Bedenkt aber, dass ich es mir vorbehalte unsachgemäße, beleidigende Kommentare zu löschen.

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