Montag, 6. Januar 2014

[Rezension] Jason Dark - Die Hexerin

Die Hexerin ist ein Horror-Roman von Jasen Dark. Und ist 2008 in der deutschen Sprache im Mira-Fantasy-Verlag als Taschenbuchausgabe unter der ISBN 978-3-89941-440-4 für 6,95 € in Deutschland oder 7,20 € in Österreich erschienen. 







Buchrücken:

Fünf männliche Leichen geben Mason Flint, dem Sonderermittler der Londoner Metropolitan Police, Rätsel auf. Die Toten sind nicht nur mit silbernen, antiken Hutnadeln gepfählt worden. Sie weisen außerdem auch seltsame Bisswunden am Hals auf und haben keinen Tropfen Blut mehr im Körper. Ein Umstand, den Mason bislang immer ins Reich der Vampirlegenden verwiesen hat.

Schnell wird ihm klar, dass er in der Vergangenheit forschen muss, wenn er die Fälle lösen will. Die Spur führt zu einer gewissen Doriana Gray, eine faszinierende, aber undurchsichtige Frau, von der sich Mason wider Willen angezogen fühlt. Bald muss er jedoch feststellen, dass Doriana nicht nur von einem düsteren Geheimnis umgeben ist, sondern auch gefährlich ist.

>> Der erste Band der neuen Reihe von Kult-Autor Jason Dark!<<


Erster Satz:

Feuer beleuchtete die grausame Szene, deren Hintergrund der dunkle Wald bildet.
 
Meinung:


Mason Flint: Ein Ermittler beim Scottland Yard, Abteilung Morddezernat ist ein Mann im mittleren Alter. Hexen, Vampire und der Gleichen gehören für ihn in den Bereich der Mythen und Legenden. Mit seiner Freundin Frenchy Davies ist er schon sehr lange zusammen. Dennoch wohnen beide in getrennten Wohnungen weshalb sie sich aber nicht seltener sehen.

Frenchy Davies: Masons langjährige Freundin arbeitet in einer Werbeagentur, wo sie sich ihre Arbeitszeit frei einteilen kann. Weshalb es nicht selten vorkommt, dass sie zusammen mit Mason auch mal unter der Woche unterwegs ist. Herausgehalten aus dem Arbeitsalltag von Mason findet zwischen ihr und Doriana Gray der erste Kontakt statt während Mason diese eigentlich in der In-Club „NIGHTWATCH“ antreffen wollte.

Doriana Gray: Eine bekannte Frau im Londoner Nachtleben, hier allerdings nur unter dem Namen „Dorry“ bekannt. Das erste Sehen zwischen Dorry und Mason findet vor dem IN-Club „NIGHTWATCH“ statt. Während Mason sich widerwillig von Dorry angezogen fühlt wirkt Frenchy eifersüchtig. Doriana hütet allerdings auch ein großes Geheimnis.

Die Hexerin spielt vorwiegend im heutigen London. Hier geht Mason Flint seiner Tätigkeit als Mordermittler nach. Er weiß, dass er seinen aktuellen Fall baldmöglichst gelöst haben muss. Die Zeitungen lassen sich nicht mehr lange hinhalten mit ihrer Auslegung über die leer gesaugten und mit Hutnadeln erstochenen Leichen an die Öffentlichkeit zu gehen. Dies wird ihm besonders dann bewusst als er mit einer dieser Hutnadeln zu einem befreundeten Antiquitätenhändler geht um mehr über diese Nadeln heraus zu finden. Hier erfährt er, dass die Nadeln aus der Zeit Victorias stammen und eine einmalige Sonderanfertigung waren. Ebenfalls erfährt er, dass es 7 dieser identischen Nadeln mit Planeten gibt. Er erfährt, dass es neben unserem bekannten Sonnensystem noch ein mythisches Sonnensystem gibt, in welchem nicht die Sonne sondern die Erde als Mittelpunkt gesehen und Sonne sowie Mond als Planeten angesehen werden. Mit seiner Freundin, Frenchy, begibt er sich in den angesagtesten Club der Stadt, das „NIGHTWATCH“. Nach einem unschönen Zwischenfall sind sich beide einig, diesen Club sofort zu verlassen. Durch diesen Umstand kommen die beiden in die Gelegenheit die Ankunft Dorries mit zu erleben. Als dann die 6. Leiche auftaucht sieht er eine Verbindung zu dieser Dorry. Nach eingehenden Recherchen, dass die amerikanische Botschaft nichts mit dieser Dorry zu tun hat möchte Mason erneut in den Club. Da Frenchy sich nicht gut fühlt geht er alleine, und lässt sie bei ihm in der Wohnung. Als sie sich später besser fühlt und sie ihm eigentlich folgen wollte klingelt das Telefon. Der Meinung, dass Mason anruft um sich zu erkundigen wie es ihr geht hebt sie den Hörer ab. Auf der anderen Seite ist Dorry, welche Frenchy zu sich einlädt. Merkwürdige Dinge gehen mit Frenchy vor seit sie wieder zurück ist. Als Frenchy erneut verschwindet macht sich Panik in Mason breit. Er glaubt nicht daran, dass sie freiwillig geganen ist, aber in seiner Wohnung, in der Frenchy sich aufhalten sollte gibt es auch keine Anzeichen auf eine Entführung. Der letzte Teil des Buches (ca. 80 - 90 Seiten) beschäftigen sich mit der Suche Masons nach Frenchy. Hier erfährt er auch die Wahrheit von Doriana, was sie ist, wie sie dazu geworden ist. Natürlich fehlt auch ein letzter Kampf nicht. Und das Ende ist für mich dann doch etwas überraschend gekommen.

Die Hexerin ist in 2 "Teile" untergliedert. Zum einen die Rückblenden in die Vergangenheit, in denen man mehr über Doriana erfährt, und eben der Teil in der Gegenwart, in dem die Hauptstory spielt. 

Die Vergangenheit spielt im Mittelalter zur Zeit der Hexenverfolgung- und Verbrennung. Man erfährt mehr über die Gefühle Dorianas und warum sie sich so verhält. Bekommt mit was sie erlebt. Die Gegenwart, das heutige London. Der Einstieg zeigt eine Rückblende der Erinnerung des Vorabends eines Opfers. Dieser Mann ist das 5. Opfer, das Mason findet. Er weist wie die letzten Opfer 2 Löcher auf der linken Halsseite und eine silberne Hutnadel im Herzen auf.  Man merkt sofort in welcher Zeit man sich befindet. Jeder Teil wird mit "Vergangenheit" und "Gegenwart" gekennzeichnet.

Die Sprache, die der Autor gewählt hat ist in den Rückblenden sowie in der eigentlichen Storyline modern und leicht zu lesen. Man merkt beim Lesen gar nicht wie die Seiten nur so dahin fliegen. Die Handlung ist logisch und verständlich.

Das Buch, welches mit einem Aufkleber als Horror-Bestseller beschrieben wurde ist für mich eher ein Krimi mit Horror- und Fantasyelementen. Dennoch ein gutes Buch, das mich gut unterhalten hat. Ich bereue es nicht, dieses Buch gekauft zu haben. 

Das Cover ist düster und dunkel gehalten. Im Vordergrund sieht man eine dunkelhaarige Frau, die zur Hälfte einen Menschen und zur anderen Hälfte einen Vampir zeigt. Vermutlich ist dies Doriana Gray. Im Hintergrund sieht man die Tower bridge, den Big Ben und die Saint Pauls Kathedrale. Der Name des Autors ist in Grau gehalten und wirkt wie aus Stein gehauen. Der in gelb gehaltene Titel sticht am unteren Coverrand gut hervor, ohne das Gesamtbild zu zerstören.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und es ist wirklich etwas für alle die auf einen Krimi mit Horror- und Fantasyelementen stehen.




Der letzte Satz

„Ja, Dorry, es geht weiter…“
 
Das Buch bekommt von mir 5/5 Lesezeichen

Mal kein Vampir-Liebes-Roman.

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