Montag, 21. Oktober 2013

21.10.2013 | Lebenszeichen

Ja, mich gibt es noch. Ich weiß zurzeit nur irgendwie nicht was ich euch erzählen soll. Und einfach nur einen Sonntagsrückblick oder Freitagsfüller bzw. Monstagsstarter möchte ich auch nicht ständig nur als einziges hier auf dem Blog hinterlassen. Ich denke auch, dass ist ebenfalls in eurem Interesse.

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt (jetzt fang ich schon wieder mit "ihr" statt "du" an, das wird ab dem nächsten Post wieder geändert. *sorry*), habe ich nun eine Seite aufgemacht, in der ich langfristige Aufgaben eingestellt habe, die ich machen möchte. Im Moment aber auch noch nicht ganz vollständig. Wie ihr euch vielleicht denken könnt. Einige von euch haben ja mitbekommen, dass ich im Juni meine Mama verloren habe, und nun steh ich sozusagen mit 2 Haushalten da. Das nimmt ganz schön mit. Ich muss allerdings sagen, so traurig die Sache ist, und ja Mama fehlt mir IMMER NOCH TOTAL. Allerdings hat diese Sache auch etwas in mir wach gerüttelt, was zwar schon da war, aber jetzt einfach eine größere Bedeutung hat. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll. Ich war nie die Ordentlichste, war im Mai dann allerdings dabei zu versuchen meine Wohnung endlich mal zu enrümpeln, und einfach Dinge zu entsorgen, die ich definitiv nicht mehr brauche oder möchte. Auch bei meinen Eltern wurde es nie ausgelebt, dass eine Wohnung geleckt sein muss. Sowas finde ich auch ehrlich gesagt total schlimm. Immerhin ist es ja eine Wohnung und kein Museum. Ergo, WOHNT hier jemand, und so soll es auch ausschauen. Allerdings stört es mich immer mehr, dass die ganzen Sachen einfach nur da stehen und liegen gelassen werden wo sich gerade jemand befindet. Ja, auch ich räume nicht immer alles gleich sofort weg, oder zumindest war das bis Juni so. Mittlerweile macht es mich fast wahnsinnig, wenn ich in der Früh aufsteh, und seh, wie vollgemüllt der Wohnzimmertisch ist, der am Vorabend noch aufgeräumt war. Warum kann man leere Flaschen, leere Jogurtbecher nicht gleich in die Küche zurück bringen? Noch schlimmer, wenn man seinen leeren Jogurtbecher eh schon in die Küche bringt, warum stellt man ihn dann aufs Buffet, statt gleich in den Müll zu werfen?! Ich werde mittlerweile aus der gesamten Situation der letzten 4 Monate meine Konsequenzen ziehen. Immerhin habe ich auch noch ein eigenes Leben, und es kann nicht angehen, dass ich vor lauter den anderen hinter her räumen mich und meine Interessen vernachlässige. Meine Hobbies kommen einfach viel zu kurz. Zum Lesen komme ich zurzeit irgendwie nur noch einmal in der Woche, Briefe bleiben meist angefangen irgendwo in der Ecke liegen. Dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle bei den Brieffreunden, die diesem Blog hier folgen. Ich versuche mein bestes, und möchte mich dementsprechend auch nach Möglichkeit über andere Medien mit euch in Verbindung setzten.

Ansonsten werde ich nun die Liste "100 Dinge in 1001 Tagen" abschalten, da ich wie oben erwähnt eh zu nichts mehr kommen werde.

Mal sehen, was sich hier sonst noch ändern wird. Im www sowie im RL. Ihr werdet es sehen.

Nun werde ich mich wieder an den Haushalt machen, mag mir jemand helfen?

Kommentare:

  1. Wundert mich ja, das du noch keinen Wutanfall bekommen hast. Ich weiß wie frustrierend es ist, wenn man ständig am Aufräumen ist und man das Gefühl hat die anderen machen einem noch extra Arbeit. Wahrscheinlich ist es sowieso schon selbstversändlich, dass du alles im Haushalt machst. Da werden sich die Zwei wohl nicht mehr ändern.

    Ich würde vorschlagen, das du deinem Vater und deinem Bruder sagst, dass du wieder in deine Wohnung gehst und sie ab jetzt für ihren Haushalt zuständig sind. Und du machst dann auch nicht mehr den Haushalt für sie. Nicht mal am Wochenende. Sie müssen das alleine hin bekommen.

    Es ist nämlich absolut nicht gut, wenn du deine Bedürfnisse und Hobbies hinten anstellst und nur noch für andere putzt. Damit wirtschaftstes du dich einfach immer weiter runter. Und das finde ich absolut nicht gut. :-S

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    1. So einfach ist das momentan nicht mit nach Hause gehen... Ich bin sozusagen dazu verflucht noch den Oktober hier zu verbringen. Aber ich werde wohl, wenn ich beide mal zusammen erwische direkt mit der Faust auf den Tisch klopfen.

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    2. Wieso verflucht? Der Oktober ist eh nicht mehr lange. :-)

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