Freitag, 28. Dezember 2012

[Rezension] Karl May - Die Juweleninsel

Titel: Die Juweleninsel (Band 46/Fortsetzung zu Zepter und Hammer)
Autor: Karl May



Buchsprache: deutsch
Verlag:
ISBN:
erschienen am:
Umschlag: Softcover 
Seiten: 318







Bücherrücken:
Zehn Jahre sind seit den Ereignissen aus "Zepter und Hammer" vergangen. Die Angehörigen eines Verschollenen erhalten durch sein Tagebuch Kunde von der Vernichtung eines indischen Fürstenhofs und vom Schatz des Maharadscha, der auf eine einsame Insel gerettet wurde.



Inhalt:

Der Roman beginnt in einem Seebad mit einem Streit zweier bzw. mehrere Personen bzgl. einer unmöglichen Tat den anwesenden Frauen gegenüber. Zeitgleich entfliehen 2 Strafgefangene aus dem Zuchthaus des fiktiven Ortes Norland und begleitet diese auf ihrer Flucht über das Meer. Während dieser Zeit finden sie ein scheinbar herrenloses Boot, in dem sie bei genauerer Untersuchung einen Toten, scheinbar an Hunger und Durst verstorben, und sein Tagebuch finden. Durch das Lesen des Tagebuches reist der Leser in die Vergangenheit von vor 25 Jahren und man lernt den Toten kennen ohne ein Wort mit ihm gesprochen zu haben. Man leidet mit ihm und bangt mit ihm. Erfährt wie er der Mensch wurde der er vor seinem Tode war, dass er mit seiner großen Liebe auf einer einsamen Insel gestrandet ist nach der Flucht aus Indien. Die Geschichte springt nach Amerika zu den Westmännern "Texasfred" sowie "Bill" und den Häuptling der Apatschen Inschu-Tschuna, die sich auf der Suche nach den vermissten Brüdern von Texasfred befinden. Im Laufe der Zeit verbinden sich die "Geschichten" der Flüchtlinge und der Westmänner und führen - wie soll es auch anders sein - zu einem guten Ende.



Meinung:

Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, die Hauptcharakter sind sehr gut geformt. Durch das "Lesen" des Tagebuches fühlt man mit dem verstorbenen und wie er alles versucht, dass auch wahrlich nur die richtigen Erben seinen Reichtum im Todesfall erben werden. Dieser Schatz befindet sich auf der Juweleninsel. Von dieser erfährt man zwar im Tagebuch, welches eine Detailgetreue Beschreibung liefert, und irgendwann im letzten Drittel des Romans, wenn der Schatz gefunden wird. Ansonsten spielt der Roman auf Norland bzw. Süderland (beides fiktive Orte), sowie auf hoher See und im wilden Westen. Meiner Meinung nach leidet man bzw. fiebert man mit den Hauptcharakteren mit, und tut sich sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn es eine Fortsetzung ist bin ich der Meinung man muss das Buch "Zepter und Hammer" nicht unbedingt gelesen haben um die Spannung zu spüren.



Bewertung:










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